← Ratgeber

TechnikStand René HerzerMit KI erstellt

KI ohne Internet: Wie funktioniert ein Offline- und Air-Gapped-Betrieb?

Eine KI-Plattform läuft ohne Internet, wenn Plattform und KI-Modell auf einem Server im eigenen Netz stehen und von sich aus keine Verbindung nach außen aufbauen. Chat, Apps, Dokumente, Rechte und Protokoll funktionieren dann vollständig. Was das Internet braucht, entfällt, etwa die Websuche oder ein externes Modell. Updates und neue Modelle kommen als Offline-Paket über eine Schleuse. Die Cloud ist für ein abgeschottetes Netz keine Option.

Was heißt offline und was heißt air-gapped?

Die Begriffe werden oft gleich verwendet, meinen aber verschiedene Stufen:

Stufe Was es heißt
Ohne Verbindung nach außen Der Server steht im internen Netz und baut von sich aus keine Verbindung ins Internet auf. Andere Systeme im Haus erreicht er.
Abgeschottetes Netz Das ganze Netz hat keinen Übergang ins Internet; Daten kommen nur über eine kontrollierte Schleuse hinein.
Air-Gap im engen Sinn Es gibt keinerlei Netzverbindung zu anderen Netzen. Daten wandern nur auf geprüften Datenträgern.

Welche Stufe nötig ist, ergibt sich aus Ihrem Sicherheitskonzept, etwa nach IT-Grundschutz des BSI. Für eine KI-Plattform ist die Antwort dieselbe: Plattform und Modell müssen beide im eigenen Netz laufen.

Was funktioniert ohne Internet, was nicht?

Funktioniert Entfällt
Chat mit dem KI-Modell Websuche
Apps, Anweisungen, Dokumente externe Modelle, etwa von großen Modellanbietern
Rechte, Gruppen, Anmeldung über die Benutzerverwaltung im Haus Dienste im Internet, etwa ein SMS-Versand für den zweiten Faktor
Konnektoren zu Systemen im eigenen Netz Konnektoren zu Systemen im Internet
Protokoll automatische Updates aus dem Internet

Auch die Anmeldung bleibt im Haus, wenn die Benutzerverwaltung (etwa Active Directory) im selben Netz steht.

Wie kommen Updates und neue Modelle ins Netz?

Über einen festgelegten Weg, oft Datenschleuse genannt. Der Hersteller liefert Software und Modelle als Paket, die IT prüft es, legt es auf eine interne Ablage und spielt es ein. Fragen Sie jeden Anbieter:

  • Gibt es ein vollständiges Offline-Paket, auch für die KI-Modelle?
  • Wie groß ist es? KI-Modelle umfassen oft viele Gigabyte.
  • Lässt sich die Echtheit prüfen, etwa über Prüfsummen?
  • Baut die Software selbst Verbindungen auf, etwa für Telemetrie oder Lizenzprüfung?
  • Wie schnell kommen Sicherheitsupdates, und wie erfahren Sie davon?

Was muss die IT vorbereiten?

  • Hardware im Haus mit genug Grafikprozessoren für die erwartete Zahl gleichzeitiger Fragen.
  • Netzplan: Welche internen Systeme darf die KI erreichen, welche nicht? Leittechnik und Anlagensteuerung bleiben in KRITIS-Umgebungen außen vor.
  • Updateprozess mit Verantwortlichen und Fristen, besonders für Sicherheitsupdates.
  • Zertifikate und Zeit: interne Zertifizierungsstelle für HTTPS und eine Zeitquelle im Netz, weil Anmeldungen gültige Zeitstempel brauchen.
  • Sicherung der Datenbanken und Dokumente nach dem Konzept des Hauses.
  • Fernwartung: Soll der Hersteller im Störungsfall helfen, braucht es einen geregelten, zeitlich begrenzten Zugang, oder Hilfe nur per Telefon und vor Ort.

Wie geht das mit basebox?

Der Server von basebox läuft vollständig ohne Internet, mit KI-Modell, Dokumenten, Apps, Rechten und Protokoll; nur die Websuche entfällt. Ab Werk baut basebox keine Verbindung nach außen auf: keine Telemetrie, keine Lizenzprüfung, kein Update-Abruf. Nach außen geht nur, was Sie selbst einrichten, etwa Websuche, ein externes Modell, Konnektoren, ein SMS-Dienst oder Ihr SIEM.

Software und Modelle kommen als versionierte Container-Images oder als Offline-Paket über Ihre interne Ablage, installiert per Helm-Chart. Bis die Images signiert sind (in Vorbereitung), weisen Image-Digests nach, dass sie unverändert sind. Auf dem Server installiert sich nichts automatisch; ohne Betriebsauftrag spielt Ihre IT Updates ein und prüft dringende Sicherheitsupdates unverzüglich. Fernwartung gibt es nur auf Ihren Auftrag: zeitlich begrenzt, von Ihnen freigegeben, protokolliert und jederzeit widerrufbar.

Leitsysteme und Anlagensteuerung bindet basebox nicht an. basebox hat keine Zulassung für VS-NfD. Mehr für Energie, Wasser, Verkehr und Sicherheitsbehörden: KI ohne Internet für KRITIS.

Häufige Fragen

Werden die Antworten ohne Internet schlechter?

Nein, das KI-Modell rechnet auf dem Server im Haus und braucht dafür kein Internet. Es fehlt nur, was von außen kommt: aktuelle Informationen aus dem Netz über die Websuche und externe Modelle.

Wie oft muss ein Offline-System aktualisiert werden?

So oft, wie Sicherheitsupdates erscheinen. Ohne Internet ist das Risiko von außen geringer, aber nicht null, etwa über eingespielte Dateien oder andere Systeme im Netz. Planen Sie einen festen Weg für Updates, damit dringende Sicherheitsupdates nicht liegen bleiben.

Ist basebox für Verschlusssachen zugelassen?

Nein. basebox hat keine Zulassung für VS-NfD. Ein Betrieb ohne Internet ersetzt keine Zulassung für Verschlusssachen.

Quellen

  1. BSI: IT-Grundschutz-Kompendium (u. a. Baustein NET.1.1 Netzarchitektur und -design) ↗

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Keine Rechtsberatung, keine Haftung. Stand der Recherche: 11. Oktober 2026.

Cookie-Einstellungen

Diese Website setzt keine Cookies zur Analyse oder Werbung und bindet keine Werkzeuge anderer Anbieter ein. Im Speicher Ihres Browsers liegt nur, was für die Bedienung nötig ist. Datenschutzerklärung