Cloud oder Server im Haus: Was passt zu welcher Organisation?
Die Cloud passt zu Organisationen, die schnell starten wollen, keine eigene Hardware betreiben möchten und bis zu einigen hundert Personen haben. Ein Server im eigenen Haus passt zu größeren Häusern, zu Organisationen mit Rechenzentrum und eigener IT und zu allen, die ohne Internet arbeiten müssen oder Vorgaben zum Ort der Daten haben. Funktionen und Sicherheit sind bei basebox auf beiden Wegen gleich; entscheiden Größe, Vorgaben und Betrieb.
Worin unterscheiden sich Cloud und Server im Haus?
In der Cloud läuft die KI-Plattform in einem Rechenzentrum des Anbieters. Die Organisation meldet sich an und arbeitet; Betrieb, Updates und Sicherung übernimmt der Anbieter. Bezahlt wird meist pro Person und Jahr.
Beim Server im Haus (On-Premise) steht die Hardware im Rechenzentrum der Organisation oder in einem Rechenzentrum ihrer Wahl. Die Daten bleiben auf dieser Hardware, auf Wunsch ohne Verbindung ins Internet. Betrieben wird der Server von der eigenen IT oder im Auftrag von einem Dienstleister.
Was es kostet und ab welcher Größe sich der Server rechnet, steht im Ratgeber Ab wie vielen Personen rechnet sich ein KI-Server statt der Cloud?. Hier geht es um die Frage, welcher Weg zu welcher Organisation passt.
Welche Organisation passt zu welchem Weg?
| Ihre Lage | Meist passend | Warum |
|---|---|---|
| Kleine Einrichtung, Praxis, Gemeinde, Pflegedienst | Cloud | Start ohne Hardware und ohne eigenen Betrieb |
| Keine eigene IT-Abteilung oder nur ein Dienstleister | Cloud | Betrieb, Updates und Sicherung liegen beim Anbieter |
| Mittleres Haus mit einigen hundert Personen | beides möglich | Preis, Vorgaben und vorhandene Infrastruktur entscheiden |
| Großes Haus, Verbund, Universitätsklinik | Server | Kosten pro Person sinken, Rechenleistung nur für das Haus |
| Betrieb ohne Internet, KRITIS, Sicherheitsbehörde | Server | Nur so ist ein Betrieb ganz ohne Verbindung nach außen möglich |
| Vorhandene Server mit Grafikprozessoren | Server auf eigener Hardware | Vorhandene Investition weiter nutzen |
Die Tabelle ist eine Orientierung. Viele Häuser beginnen in der Cloud, sammeln Erfahrung und entscheiden später.
Welche Fragen sollten Sie vorher klären?
- Welche Daten? Sollen Patienten-, Sozial- oder Bürgerdaten hinein, gelten besondere Regeln. Für Gesundheitsdaten in der Cloud verlangt § 393 SGB V in Deutschland ein C5-Testat oder einen gleichwertigen Nachweis nach § 1 C5GleichwV.
- Wer betreibt? Hat Ihre IT Zeit und Wissen für einen weiteren Server mit Grafikprozessoren, für Updates und Störungen? Wenn nicht: Cloud oder Betrieb durch den Anbieter.
- Wie viele Personen? In der Cloud zahlen Sie pro Person, beim Server pro Server. Mit wachsender Zahl verschiebt sich die Rechnung zum Server.
- Gibt es Internet? Netze ohne Verbindung nach außen schließen die Cloud aus. KI offline betreiben →
- Wie schnell? Die Cloud ist sofort bereit, ein Server braucht Lieferung und Einbau.
- Welche Vorgaben? Sicherheitskonzept, Ausschreibung oder Träger können einen Ort vorgeben, etwa das eigene Rechenzentrum.
Auf beiden Wegen brauchen Sie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, sobald der Anbieter Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet oder auf den Server zugreifen kann.
Gibt es etwas zwischen Cloud und Server?
Ja. Beim Hybrid-Betrieb läuft die Plattform im eigenen Netz, das KI-Modell rechnet an einem anderen Ort. Das lohnt sich etwa, wenn ein Haus schon Rechenleistung in einem anderen Rechenzentrum hat. Hybrid-Betrieb: wann sinnvoll →
Außerdem kann ein Server auch im Rechenzentrum des Anbieters stehen: Er gehört dann trotzdem nur einer Organisation.
Wie ist das bei basebox?
basebox gibt es auf drei Wegen, mit denselben Funktionen, Apps, Konnektoren und derselben Sicherheit:
| Cloud | Server von basebox | Hardware Ihrer Wahl | |
|---|---|---|---|
| Passt meist für | ab 5 Personen, Listenpreise bis 20.000 Personen | ab etwa 200 Personen | Häuser mit vorhandenen Servern mit Grafikprozessoren |
| Start | Registrierung in 2 Minuten | drei Wochen nach Bestelleingang geliefert, Einbau an einem Tag | Installation an einem Tag, sobald die Hardware steht |
| Betrieb | durch basebox | durch Ihre IT oder auf Wunsch durch basebox | durch Ihre IT oder auf Wunsch durch basebox |
| Wo die Daten liegen | eigene Umgebung für Ihre Organisation, Rechenzentrum München-Ost | auf dem Server, bei Ihnen (auf Wunsch ohne Internet) oder in unserem Rechenzentrum in Deutschland | auf Ihrer Hardware |
Für die Cloud führt basebox den Nachweis nach § 393 Abs. 4 SGB V über ISO 27001 mit einem Maßnahmenplan nach § 1 C5GleichwV; das C5-Testat folgt, zuerst Typ 1, danach Typ 2. Beim Server ist C5 nicht nötig. Ihre Daten trainieren auf keinem Weg ein Modell.
Ein Wechsel zwischen Cloud und Server ist jederzeit möglich, pauschal 4.200 €. Die Server baut und liefert unser Hardware-Partner FAST LTA, auch in die Schweiz. In Frankreich bietet basebox nur den Server an, den die IT des Kunden selbst betreibt, bis eine HDS-Zertifizierung vorliegt.
Häufige Fragen
Ist On-Premise immer sicherer als die Cloud?
Nicht von sich aus. Sicher ist ein Weg, wenn Betrieb, Updates, Rechte und Protokoll stimmen. Im eigenen Haus trägt Ihre IT dafür die Verantwortung, in der Cloud der Anbieter mit seinen Nachweisen. Der Server im Haus hat einen klaren Vorteil, wenn Daten das Haus gar nicht verlassen dürfen oder kein Internet da ist.
Können wir in der Cloud starten und später wechseln?
Ja. Bei basebox ist der Wechsel zwischen Cloud und Server jederzeit möglich, pauschal 4.200 €. Apps, Rechte und Anbindung bleiben gleich.
Gibt es basebox in Österreich, der Schweiz und Frankreich?
In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Cloud und Server. In Frankreich gibt es den Server, den die IT des Kunden selbst betreibt, solange basebox keine HDS-Zertifizierung hat.
Quellen
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Keine Rechtsberatung, keine Haftung. Stand der Recherche: 11. Oktober 2026.