KI-Plattform skalieren: Größere Modelle oder mehr Personen?
Eine KI-Plattform wächst in zwei Richtungen, die man trennen sollte. Ein größeres Modell braucht mehr Speicher auf den Grafikprozessoren, egal wie viele Personen fragen. Mehr Personen brauchen mehr Rechenleistung für Fragen im selben Moment, auch mit demselben Modell. Beides lässt sich mit zusätzlichen Grafikprozessoren lösen, aber die Rechnung ist verschieden. Apps, Rechte und Anbindungen bleiben dabei gleich.
Warum zwei Richtungen?
Wer von „mehr KI“ spricht, meint oft zwei verschiedene Dinge:
| Größeres Modell | Mehr Personen | |
|---|---|---|
| Was sich ändert | bessere Antworten bei schweren Aufgaben, etwa lange Fachtexte | mehr Fragen im selben Moment |
| Was es braucht | mehr Speicher für das Modell selbst | mehr Speicher und Rechenzeit für laufende Unterhaltungen |
| Hängt ab von | Größe des Modells | Zahl der Personen, die gleichzeitig fragen, und Länge der Texte |
| Wird spürbar als | ein Modell passt nicht auf die Hardware | Antworten beginnen später, zu Stoßzeiten |
Die Zahl der Konten spielt dabei kaum eine Rolle. Entscheidend ist, wie viele Personen im selben Moment eine Antwort erwarten und mit wie viel Text sie arbeiten.
Was braucht ein größeres Modell?
Ein Sprachmodell liegt vollständig im Speicher der Grafikprozessoren. Wächst das Modell, wächst der Speicherbedarf mit, auch wenn nur eine Person fragt. Komprimierte Fassungen eines Modells brauchen weniger Speicher, kosten aber etwas Genauigkeit. Ein größeres Modell heißt deshalb: mehr oder größere Grafikprozessoren, die zusammen ein Modell tragen.
Ob ein größeres Modell nötig ist, zeigt die Praxis: Reichen die Antworten bei den Aufgaben, für die die Plattform da ist? Für Entwürfe, Zusammenfassungen und Auskünfte aus Dokumenten genügt oft ein mittelgroßes Modell; bei langen juristischen oder medizinischen Texten kann ein größeres besser sein.
Was brauchen mehr Personen?
Jede Frage, die gerade beantwortet wird, belegt zusätzlich Speicher, umso mehr, je länger der Text ist: ein kurzer Chat wenig, ein langes Dokument viel. Wird der Platz knapp, warten weitere Fragen kurz. Mehr Personen heißt deshalb: mehr Speicher für laufende Unterhaltungen, also zusätzliche Grafikprozessoren, auf denen dasselbe Modell ein weiteres Mal läuft und die Fragen verteilt werden.
Als Richtwert: Die Server von basebox beantworten je nach Klasse 100, 150 oder über 200 Fragen im selben Moment. Für etwa 200 bis 2.000 Personen reicht das, weil nie alle gleichzeitig fragen.
Was hilft in welchem Fall?
| Beobachtung | Was hilft |
|---|---|
| Antworten sind gut, beginnen zu Stoßzeiten aber später | mehr Grafikprozessoren für dasselbe Modell |
| Antworten bei schweren Aufgaben reichen nicht | größeres Modell, dafür mehr Speicher auf den Grafikprozessoren |
| Beides | erst das Modell festlegen, dann die Zahl der Grafikprozessoren für die Nutzung |
| Lange Dokumente bremsen alle | Dokumente in Wissenssammlungen ablegen statt jedes Mal ganz hochzuladen |
Wie ist das bei basebox?
basebox wächst, ohne dass sich etwas für die Beschäftigten ändert: Apps, Rechte, Anbindungen und Protokoll bleiben gleich, es wächst nur die Rechenleistung. In der Cloud übernehmen wir das. Beim Server von basebox wählen Sie die Klasse nach der Zahl der Personen; für mehr als etwa 2.000 Personen läuft basebox auf größerer Hardware, die Sie selbst beschaffen, etwa von HPE oder Dell, und die Lizenz richtet sich nach den Grafikprozessoren. basebox kann zudem weitere Server mit Grafikprozessoren über deren Schnittstelle anbinden. Welche Hardware für Ihr Modell und Ihre Nutzung passt, klären wir vorher mit Ihnen; die technischen Einzelheiten stehen in der basebox-Dokumentation.
Häufige Fragen
Braucht ein größeres Modell mehr Grafikprozessoren?
Ja. Das Modell muss vollständig in den Speicher der Grafikprozessoren passen, dazu kommt Platz für die laufenden Unterhaltungen. Ein Modell mit doppelt so vielen Parametern braucht grob doppelt so viel Speicher, unabhängig davon, wie viele Personen es nutzen.
Was begrenzt, wie viele Personen gleichzeitig arbeiten können?
Vor allem der Speicher für die laufenden Unterhaltungen auf den Grafikprozessoren. Jede Frage, die gerade beantwortet wird, belegt Platz, umso mehr, je länger der Text ist, mit dem sie arbeitet. Ist der Platz voll, warten weitere Fragen kurz, bis wieder Platz frei ist.
Müssen wir beim Wachsen das System wechseln?
Bei basebox nicht. Apps, Rechte, Anbindungen und Protokoll bleiben gleich; es wächst nur die Rechenleistung. In der Cloud übernehmen wir das, beim Server kommen Grafikprozessoren dazu.
Reicht ein zweiter Server daneben?
Mehr Leistung bringt vor allem mehr Speicher auf Grafikprozessoren. basebox kann weitere Server mit Grafikprozessoren über deren Schnittstelle anbinden; welche Hardware sinnvoll ist, klären wir vorher mit Ihnen.
Quellen
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Keine Rechtsberatung, keine Haftung. Stand der Recherche: 19. Oktober 2026.