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VergleicheStand René HerzerMit KI erstellt

basebox und Privasee: Browser-Schutz für KI-Dienste oder eigene KI-Umgebung

Privasee ist eine Browser-Erweiterung aus Frankreich für Steuerbüros: Sie zeigt, welche sensiblen Daten an KI-Dienste von OpenAI, Anthropic, Google und Perplexity gehen, und ersetzt sie durch Platzhalter; das ist eine andere Bauart als basebox. basebox ist für Patienten-, Bürger- und Sozialdaten gebaut: Das KI-Modell läuft in basebox, in Frankreich auf einem Server bei Ihnen, mit AVV nach Art. 28 DSGVO; die Cloud folgt nach der HDS-Zertifizierung.

Anbieter: Privasee ↗FrankreichAngaben recherchiert am

Was unterscheidet basebox und Privasee auf einen Blick?

Merkmal basebox Privasee
Was es ist KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll Browser-Erweiterung aus Frankreich: Audit der KI-Nutzung, danach Sperren oder Ersetzen sensibler Daten
Gebaut für Patienten-, Bürger- und Sozialdaten in Klinik und Verwaltung Steuer- und Buchhaltungsbüros in Frankreich, laut Anbieter
Wo das KI-Modell rechnet Bei basebox: auf Ihrem Server; die Cloud folgt nach der HDS-Zertifizierung Bei den KI-Diensten von OpenAI, Anthropic, Google und Perplexity; sie sehen den Text mit Platzhaltern
Verträge zum Datenschutz AVV nach Art. 28 DSGVO zum Herunterladen Nennt der Anbieter auf Anfrage
Betriebswege In Frankreich Server bei Ihnen, den Ihre IT betreibt; Cloud nach der HDS-Zertifizierung Erweiterung im Browser; Schnittstelle von Privasee bei OVH und Hetzner in der EU
Preis bei 200 Personen Server über fünf Jahre rund 267 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive Nennt der Anbieter auf Anfrage; bis 30 Arbeitsplätze 690 € im Monat (8.280 € im Jahr)
Nachweise ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH); HDS-Zertifizierung geplant Nennt der Anbieter auf Anfrage
Wer sieht Klartext Nur Ihre Umgebung Browser; für tiefere Prüfung die Schnittstelle von Privasee (EU)

Angaben zu Privasee nach der Website des Anbieters, Stand 11.10.2026, Preise ohne Mehrwertsteuer.

Was ist Privasee?

Privasee richtet sich an Steuer- und Buchhaltungsbüros in Frankreich. Der Einstieg ist ein Audit über 15 Tage: Die Browser-Erweiterung beobachtet nur und zeigt danach, welche Arten sensibler Daten an welche KI-Dienste von welchen Arbeitsplätzen gingen, ohne den Inhalt der Anfragen zu speichern. Danach kann das Büro sensible Daten sperren oder ersetzen lassen: Namen, IBAN und Sozialversicherungsnummern werden zu Platzhaltern und in der Antwort wieder eingesetzt.

Die Erweiterung gibt es für Chrome, laut Anbieter läuft sie auch in Edge, Brave, Opera und Arc. Abgedeckt sind die KI-Dienste von OpenAI, Anthropic, Google und Perplexity; Dienste von Mistral AI und Microsoft sind laut Website noch nicht abgedeckt. Herausgeber ist laut Impressum ein Einzelunternehmen in Frankreich; gehostet wird bei OVH und Hetzner in der EU.

Wo laufen Plattform und KI-Modell?

Das ist der Kern des Unterschieds: Wohin gehen die Daten, und wer sieht Klartext?

Privasee: Die Erkennung beginnt im Browser; für eine tiefere Prüfung ruft die Erweiterung die Schnittstelle von Privasee auf, die in der EU gehostet ist. Das KI-Modell läuft beim KI-Dienst, den die Person im Browser nutzt. Dorthin geht der Text mit Platzhaltern.

basebox: Plattform und KI-Modell laufen in Ihrer Umgebung: auf einem Server in Ihrem Haus (auf Wunsch ohne Internetverbindung) oder in einer eigenen, getrennten Umgebung in unserer Cloud im Rechenzentrum München-Ost. basebox schickt Ihre Daten standardmäßig an kein KI-Modell eines anderen Anbieters. Ein externes Modell gibt es nur als eigene App mit externem Modell, wenn Sie sie ausdrücklich einrichten lassen.

Was das in Frankreich für Gesundheits-, Bürger- und Sozialdaten bedeutet, erklären die Ratgeber Frankreich: HDS-Zertifizierung für Gesundheitsdaten und Frankreich: RGPD, CNIL und KI.

Was kostet es?

Laut Website (Stand 11.10.2026, ohne Mehrwertsteuer): Audit 490 € einmalig für 5 bis 10 Arbeitsplätze; Paket „Cabinet“ 290 € im Monat für bis zu 10 Arbeitsplätze ohne Bindung; „Cabinet 30“ 690 € im Monat für bis zu 30 Arbeitsplätze. Größere Einsätze mit Anmeldung über SAML oder Weitergabe an ein SIEM werden auf Anfrage berechnet. Dazu kommen die Kosten der KI-Dienste.

Bei basebox kostet die Cloud ab 5 Personen 490 € pro Person und Jahr und sinkt mit der Zahl der Personen, etwa auf 199 € bei 1.000 Personen (Listenpreise netto, 20 Mio. Tokens pro Person und Jahr). Der Server kostet mit Kauf, Lizenz und Servicevertrag über fünf Jahre umgerechnet bei 200 Personen rund 267 € pro Person und Jahr. Alle Werte rechnet der Preisrechner.

Was muss Ihre IT tun?

Privasee: Die Erweiterung läuft laut Anbieter im Browser, in Chrome und auch in Edge, Brave, Opera und Arc; die Anmeldung über SAML gibt es für größere Einsätze auf Anfrage. Den weiteren Aufwand für Ihre IT nennt der Anbieter auf Anfrage.

basebox: Ihre IT stellt Stellplatz, Strom und Netz, bindet die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory) und betreibt den Server; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert und baut ein.

Was Privasee mitbringt, was basebox nicht hat

  • Audit der KI-Nutzung: Privasee zeigt, welche KI-Dienste im Büro genutzt werden und welche Arten von Daten dorthin gehen.
  • Schutz vor vorhandenen KI-Diensten: Die Erweiterung setzt im Browser an, ohne die gewohnten Dienste zu ersetzen.
  • Monatlich ohne Bindung: Das Paket für bis zu 10 Arbeitsplätze ist monatlich kündbar; die Cloud von basebox läuft mindestens ein Jahr.
  • Auf französische Daten ausgerichtet: etwa die französische Sozialversicherungsnummer.

Für wen passt was?

Privasee passt zu kleinen Büros in Frankreich, vor allem Steuer- und Buchhaltungsbüros, die die Nutzung öffentlicher KI-Dienste sichtbar machen und klar erkennbare Angaben herausfiltern wollen. basebox passt zu Krankenhäusern, Kommunen und Behörden, die Patienten-, Bürger- oder Sozialdaten im Freitext mit KI verarbeiten wollen: in Frankreich auf einem Server bei Ihnen, die Cloud folgt nach der HDS-Zertifizierung; mit Rechten aus der eigenen Benutzerverwaltung und Protokoll. Oberfläche und Support gibt es auf Deutsch und Englisch.

Häufige Fragen

Sieht der KI-Dienst bei Privasee die echten Daten?

Laut Anbieter nicht: Namen, IBAN und Sozialversicherungsnummern werden durch Platzhalter ersetzt, bevor die Anfrage den Browser verlässt. Was der Filter nicht als sensibel erkennt, geht unverändert hinaus. Für eine tiefere Prüfung ruft die Erweiterung die Schnittstelle von Privasee auf, die in der EU gehostet ist.

Sind die Daten nach dem Ersetzen anonym?

Nicht automatisch. Für Ihre Organisation bleiben sie personenbezogen (Art. 4 Nr. 5 DSGVO). Ob sie für den KI-Anbieter anonym sind, hängt nach dem Urteil des EuGH vom 4.9.2025 (C-413/23 P) von den Mitteln ab, die ihm realistisch zur Identifizierung zur Verfügung stehen. Rechnet der Modellanbieter als Auftragsverarbeiter in Ihrem Auftrag, gilt nach dem Entwurf der EDPB-Leitlinien 02/2026 Ihre Sicht: Dann sind die Daten auch für ihn personenbezogen. Anonym aus Empfängersicht können sie nur für einen unabhängigen Empfänger sein.

Quellen

  1. Privasee: Website mit Preisen (abgerufen 11.10.2026) ↗
  2. Privasee: Impressum (abgerufen 11.10.2026) ↗
  3. DSGVO, Art. 4 Nr. 5 (EUR-Lex) ↗
  4. EuGH, Urteil vom 4.9.2025, C-413/23 P, EDSB ./. SRB (EUR-Lex) ↗
  5. EDPB: Guidelines 02/2026 on Anonymisation, Entwurf, öffentliche Konsultation bis 30.10.2026 ↗

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Privasee stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.

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