basebox und Xinity im Vergleich: KI-Plattform oder Inferenz-Software für die eigene Hardware
Xinity ist ein Softwareanbieter aus Wien: eine quelloffene Software, die KI-Modelle auf der Hardware des Kunden ausführt und über eine OpenAI-kompatible Schnittstelle bereitstellt, dazu eine kostenpflichtige Unternehmensschicht mit Anmeldung, Rechten und Protokoll je Anfrage. basebox ist eine KI-Plattform mit Chat, Apps, Konnektoren, Rechten und Protokoll für alle Mitarbeitenden, in unserer Cloud oder auf einem Server im eigenen Haus. Xinity liefert vor allem die Grundlage für Anwendungen, basebox die fertige Arbeitsoberfläche.
Anbieter: Xinity ↗ÖsterreichAngaben recherchiert am
| Merkmal | basebox | Xinity |
|---|---|---|
| Herkunft | Deutschland | Österreich (Xinity FlexCo, Wien) |
| Was es ist | KI-Plattform für alle Mitarbeitenden: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | Software, die KI-Modelle auf eigener Hardware ausführt, mit OpenAI-kompatibler Schnittstelle und Unternehmensschicht |
| Betrieb | Unsere Cloud in Deutschland, Server im eigenen Haus oder Hardware Ihrer Wahl | Hardware des Kunden, vor Ort; eine Cloud nennt Xinity nicht |
| KI-Modell | Von basebox ausgewählt und betrieben; Modelle anderer Anbieter als App mit externem Modell | Offene Modelle, vom Anbieter geprüft, oder eigene Modelle des Kunden |
| Anmeldung und Rechte | Über Ihre Benutzerverwaltung, Rechte je Gruppe | Anmeldung über SSO oder LDAP, Rollen und Rechte (ab der Stufe SME) |
| Protokoll | Protokoll jeder Aktion, auf Wunsch mit Fragen | Protokoll je Anfrage (ab der Stufe SME) |
| Quellcode | Nicht Open Source | Teilweise quelloffen (Apache 2.0, Dashboard Elastic License 2.0) |
| Abrechnung | Pro Person und Jahr (Cloud) oder pro Server | Fester Monatspreis nach Grafikspeicher, nicht nach Tokens |
Angaben zu Xinity nach der Website und dem GitHub-Auftritt des Anbieters, Stand 11.10.2026.
Was ist Xinity?
Xinity ist eine Firma aus Wien (Xinity FlexCo). Das Angebot hat zwei Teile. Die Xinity Engine führt KI-Modelle auf Grafikprozessoren aus, verteilt Anfragen auf mehrere Modelle und stellt sie über eine OpenAI-kompatible Schnittstelle bereit; vorhandene Anwendungen wechseln laut Anbieter nur Adresse und Schlüssel. Unter der Haube nutzt Xinity nach eigener Angabe bekannte Software zum Ausführen von Modellen wie vLLM und Ollama. Die kostenpflichtige Xinity Platform ergänzt Anmeldung über SSO, Rollen und Rechte, ein Protokoll jeder Anfrage, Auswertungen der Nutzung sowie Planung, Einbau und Betreuung der Hardware aus einer Hand. Als Referenz nennt Xinity die Mediengruppe Wiener Zeitung.
Das Dashboard dient laut GitHub der Verwaltung: Modelle, Schlüssel, Organisationen und protokollierte Anfragen. Anwendungen für Mitarbeitende greifen über die Schnittstelle zu. Ob Xinity eine eigene Chat-Oberfläche für alle Mitarbeitenden mitliefert, beschreibt die Website nicht; fragen Sie den Anbieter, wenn Sie das brauchen.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Xinity: Auf Hardware des Kunden, in dessen Gebäude, laut Anbieter auch ohne Verbindung ins öffentliche Internet. Xinity baut die Hardware ein oder begleitet das Team des Kunden bei der Installation. Die Engine läuft auch auf einem Laptop, einem Server oder einem Cluster. Ein Angebot aus einer Cloud beschreibt Xinity nicht.
basebox: In der Cloud bekommt jede Organisation eine eigene virtuelle Umgebung mit eigener Benutzerverwaltung in unserem Rechenzentrum in Deutschland; das KI-Modell läuft auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. Beim Server läuft basebox auf Hardware nur für Ihr Haus, bei Ihnen (auf Wunsch ohne Internetverbindung) oder in unserem Rechenzentrum. Auf Hardware, die Sie schon haben, läuft basebox ebenfalls; ob sie reicht, prüfen wir vorher kostenlos.
Was kostet es?
Xinity (Stand 11.10.2026, laut Preisseite, Hardware stellt der Kunde):
| Stufe | Preis | Grafikspeicher | Enthalten |
|---|---|---|---|
| Community | kostenlos, für nicht-kommerzielle Nutzung | 120 GB | eine Organisation, Verwaltung der Modelle |
| SME | 999 € pro Monat, jährlich abgerechnet (11.988 € im Jahr) | 800 GB | kommerzielle Nutzung, SSO/LDAP, Rollen und Rechte, Protokoll, Auswertungen, Support per E-Mail |
| Enterprise | auf Anfrage | unbegrenzt | mehrere Standorte, vereinbarte Service-Level, Ansprechperson |
Zusätzlich bietet Xinity einen kostenlosen Pilotmonat an: Der Anbieter bringt ein Gerät mit Grafikprozessor ins Haus und richtet es mit den Daten des Kunden ein, für Firmen ab 15 Beschäftigten. Ob die Preise netto sind, nennt die Seite nicht.
basebox (Listenpreise netto): Cloud ab 490 € pro Person und Jahr bei 5 Personen, 240 € bei 200 Personen, 203 € bei 1.000 Personen, mit 20 Mio. Tokens pro Person und Jahr. Server Klasse 1: einmal 109.643 € für den Server, dazu 21.569 € Lizenz und 9.868 € Servicevertrag im Jahr; anmelden darf sich jeder im Haus. Auf eigener Hardware richtet sich die Lizenz nach den Grafikprozessoren. Updates, Support, Apps und Konnektoren aus unserer Bibliothek sind in der Lizenz enthalten. Jede andere Konfiguration rechnet der Rechner.
Die Preise sind nicht unmittelbar vergleichbar: Bei Xinity kommen eine Oberfläche für Mitarbeitende, Anwendungen und Anbindungen an Ihre Systeme dazu, wenn Sie sie brauchen; bei basebox sind sie Teil der Plattform.
Was Xinity mitbringt, was basebox nicht hat
- Quelloffener Kern: Schnittstelle und Dienste stehen auf GitHub unter Apache 2.0. basebox ist nicht Open Source; wird basebox insolvent, veröffentlichen wir den Code als Open Source.
- Freie Wahl der Modelle: Eigene Modelle des Kunden lassen sich einbinden, Anfragen auf mehrere Modelle verteilen. Bei basebox wählen wir das KI-Modell aus.
- Abrechnung nach Grafikspeicher statt nach Personen oder Servern, mit einer kostenlosen Stufe für nicht-kommerzielle Nutzung.
- Kostenloser Pilot mit Gerät vor Ort für einen Monat.
- Schnittstelle für eigene Anwendungen als Kern des Angebots. Auch basebox hat eine OpenAI-kompatible Schnittstelle, der Schwerpunkt liegt aber auf der Arbeitsoberfläche für alle.
Für wen passt was?
- Xinity passt zu Organisationen mit eigenem Entwicklungsteam, die KI-Modelle auf eigener Hardware für ihre Anwendungen bereitstellen wollen und Oberfläche, Abläufe und Anbindung selbst bauen oder schon haben.
- basebox passt zu Häusern, die eine fertige KI-Plattform für alle Mitarbeitenden wollen: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte und Protokoll, AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB, in unserer Cloud oder auf einem Server im eigenen Haus.
Häufige Fragen
Ist Xinity Open Source?
Teilweise. Auf GitHub stehen Schnittstelle, Dienste und Bibliotheken unter der Apache-2.0-Lizenz, das Dashboard unter der Elastic License 2.0. Die kostenlose Community-Stufe ist laut Preisseite für nicht-kommerzielle Nutzung gedacht; für den Einsatz im Unternehmen nennt Xinity die kostenpflichtigen Stufen. Prüfen Sie die Lizenz für Ihren Einsatz.
Bietet Xinity eine Cloud an?
Laut Website nicht. Xinity beschreibt den Betrieb auf Hardware des Kunden, in dessen Räumen und ohne Verbindung ins öffentliche Internet.
Bietet basebox in Österreich an?
Ja, die Cloud und den Server. Die Cloud läuft in unserem Rechenzentrum in Deutschland, der Server bei Ihnen. Oberfläche und Support gibt es auf Deutsch und Englisch.
Läuft basebox auch auf Hardware, die wir schon haben?
Ja, wenn sie für Ihre Personenzahl genug Leistung hat. Wir prüfen sie vorher kostenlos; die Lizenz richtet sich nach den Grafikprozessoren. Mehr unter Server.
Quellen
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Xinity stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.