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TechnikStand René HerzerMit KI erstellt

KI und kommunale Software in Bayern: AKDB, komuna und RIWA anbinden

Viele bayerische Kommunen arbeiten mit Software der AKDB und ihrer Töchter, mit komuna oder mit RIWA. Eine öffentlich dokumentierte Schnittstelle gibt es heute vor allem für die öffentlichen Inhalte von Ratsinformationssystemen: OParl, etwa bei SessionNet und ALLRIS. Für E-Akte, Finanzwesen und Geodaten haben die Hersteller Schnittstellen, dokumentieren sie aber nicht öffentlich. Eine KI-Anbindung entsteht dort zusammen mit dem Hersteller.

Welche Software nutzen bayerische Kommunen?

In Bayern kommen viele Verfahren aus wenigen Häusern: von der AKDB, der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern, und ihren Töchtern digitalfabriX und RIWA, außerdem von komuna aus Altdorf bei Landshut. Für eine KI-Anbindung zählt vor allem, ob es eine Schnittstelle gibt und ob sie öffentlich dokumentiert ist.

Bereich Produkt Hersteller Schnittstelle
E-Akte und Dokumentenmanagement komXwork digitalfabriX, Tochter der AKDB Web-Schnittstelle laut Hersteller, nicht öffentlich dokumentiert; XDOMEA für die Abgabe an das Archiv
Akten, Vorgänge und Sitzungsdienst komuna.RIS komuna Schnittstellen zu Fachanwendungen laut Hersteller, nicht öffentlich dokumentiert
Ratsinformation Session und SessionNet SOMACOS, in Bayern über AKDB und digitalfabriX OParl für öffentliche Inhalte
Ratsinformation ALLRIS CC e-gov OParl für öffentliche Inhalte
Haushalt und Finanzen OK.FIS AKDB Anbindungen an Verfahren der AKDB und an ELSTER, nicht öffentlich dokumentiert
Haushalt, Kasse, Abgaben CIP-KD mps public solutions, in Bayern betreut von komuna nicht öffentlich dokumentiert
Geodaten RIWA GIS-Zentrum RIWA, Beteiligung der AKDB WMS für Bebauungspläne laut Hersteller, nicht öffentlich dokumentiert

Stand der Angaben: Oktober 2026, nach den Websites der Hersteller.

Was leistet OParl in Bayern?

OParl ist ein offener Standard für Ratsinformationssysteme, aktuell in Version 1.1. Er liefert Sitzungen, Tagesordnungen, Vorlagen, Beschlüsse und Gremien, lesend und ohne Anmeldung. SessionNet und ALLRIS unterstützen OParl. Ob eine Kommune die Schnittstelle eingeschaltet hat, ist je Kommune verschieden; im öffentlichen Verzeichnis der OParl-Endpunkte stehen bisher kaum bayerische Kommunen. Für nichtöffentliche Vorlagen reicht OParl nicht. Mehr dazu im Ratgeber KI und Ratsinformationssystem.

Wie kommt eine KI an E-Akte, Finanzwesen und Geodaten?

Ohne öffentlich dokumentierte Schnittstelle entsteht eine Anbindung zusammen mit dem Hersteller:

  • Hersteller einbeziehen: Die Kommune fragt bei digitalfabriX, der AKDB, komuna oder RIWA nach, welche Schnittstelle sie für das Lesen von Akten, Buchungen oder Geodaten freigibt und unter welchen Bedingungen.
  • Rechte der Person: Die KI liest nur, was die fragende Person im Verfahren selbst sehen darf. Ein gemeinsames Dienstkonto mit weiten Rechten sollte es nicht geben.
  • Nur lesen: Eine KI entwirft Texte und beantwortet Fragen. Buchungen, Bescheide oder Aktenvermerke im Verfahren gehören in die Hand der Sachbearbeitung.
  • Übergang ohne Schnittstelle: Dokumente, die die Verwaltung ohnehin in einer Ablage oder auf einem Netzlaufwerk speichert, kann eine KI dort lesen, bis die Anbindung an das Verfahren steht.

Welche Fragen Sie dem Hersteller stellen sollten, steht im Ratgeber KI und kommunale Fachverfahren.

Wie ist das bei basebox?

Die Konnektoren für OParl, ALLRIS und SessionNet sind angekündigt („In Kürze“). Für komXwork, komuna.RIS, OK.FIS, CIP-KD und das RIWA GIS-Zentrum sind Konnektoren in Planung: Wir bauen sie, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt, abgestimmt mit Ihrer Verwaltung und dem Hersteller. Den Aufwand prüfen wir kostenlos; der Preis richtet sich nach der Preisliste. Den aktuellen Stand zeigt die Seite Konnektoren.

Konnektoren lesen bei basebox standardmäßig nur, mit den Rechten der Person, die fragt, und jeder Aufruf steht im Audit-Log. Netzlaufwerke und Nextcloud sind schon heute anbindbar.

Hinweis: Die Angaben zu den Produkten stammen von den Websites der Hersteller (Stand Oktober 2026). Welche Schnittstellen in Ihrer Kommune verfügbar sind, klären Sie mit dem jeweiligen Hersteller.

Häufige Fragen

Gibt es für komXwork eine Schnittstelle, über die eine KI Akten lesen kann?

Laut digitalfabriX bringt komXwork eine Web-Schnittstelle mit und ist eng mit den Fachverfahren der AKDB verbunden. Eine öffentliche Dokumentation dieser Schnittstelle gibt es nicht. Ob und wie eine KI darüber liest, klären Kommune, digitalfabriX und KI-Anbieter gemeinsam.

Reicht OParl, um nichtöffentliche Sitzungsunterlagen zu lesen?

Nein. OParl ist für die öffentlichen Inhalte eines Ratsinformationssystems gedacht, lesend und ohne Anmeldung. Für nichtöffentliche Vorlagen braucht es einen Zugang über die Schnittstelle des Herstellers, mit den Rechten der jeweiligen Person.

Was ist CIP-KD?

CIP-KD ist eine Software für Haushalt, Kasse, Abgaben und Inventar von mps public solutions. In Bayern führt komuna sie in Gemeinden ein und betreut sie.

Quellen

  1. AKDB: komXwork ↗
  2. digitalfabriX: Dokumentenmanagement ↗
  3. digitalfabriX: Aussonderung mit XDOMEA ↗
  4. AKDB: OK.FIS und Finanzlösungen ↗
  5. AKDB: Session, SessionNet, Mandatos ↗
  6. komuna: komuna.RIS ↗
  7. komuna: Portfolio ↗
  8. RIWA: GIS-Zentrum ↗
  9. RIWA: Module und Apps ↗
  10. CC e-gov: ALLRIS 4 ↗
  11. OParl: Spezifikation 1.1 ↗
  12. OParl: Verzeichnis der Endpunkte ↗

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Keine Rechtsberatung, keine Haftung. Stand der Recherche: 22. Oktober 2026.

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