basebox und ines im Vergleich: KI im KIS oder fürs ganze Spital
ines entwickelt seit 1994 das Klinik-Informationssystem inesKIS für Schweizer Spitäler, Kliniken und Heime. KI kommt dort in das KIS, etwa eine Spracherkennung, die das Behandlungsgespräch in die Dokumentation überführt. basebox ist eine KI-Plattform für das ganze Haus, in einer Cloud in Deutschland oder auf einem Server im eigenen Haus. Die KI in inesKIS dient dem KIS, basebox den übrigen Aufgaben des Hauses.
Anbieter: ines / inesKIS ↗SchweizAngaben recherchiert am
| Merkmal | basebox | ines |
|---|---|---|
| Kategorie | KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | Klinik-Informationssystem inesKIS mit KI-Funktionen |
| Anbieter | basebox GmbH, Deutschland | ines GmbH, Teams in Konstanz und Scherzingen; seit Ende 2025 Teil der Volaris Group (Constellation Software) |
| Zielgruppe | Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kommunen und weitere Häuser mit sensiblen Daten | Spitäler, Kliniken und Heime in der Schweiz, viele davon Psychiatrie und Rehabilitation |
| Reichweite der KI | Das ganze Haus: Dokumente, Leitlinien, E-Mails und weitere Systeme | Innerhalb von inesKIS, etwa Spracherkennung für die Anamnese |
| KI-Modell | In der Cloud in Deutschland, beim Server auf dem Server selbst | Öffentlich nicht genannt; KI-Partner AlpineAI |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert, BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit; kein Medizinprodukt | ISO 27001, ISO 13485 und ISO 9001; Software teilweise als Medizinprodukt |
| Preis | Öffentliche Listenpreise | Öffentlich nicht bekannt |
Angaben zu ines nach der Website des Anbieters, Stand 11.10.2026.
Was ist ines?
ines entwickelt seit 1994 Software für das Schweizer Gesundheitswesen. Das Klinik-Informationssystem inesKIS besteht aus sieben Modulen, darunter KIS-Portal mit Rechteverwaltung, Planung, interdisziplinäre Patientenakte, Statistik und Assessments, Leistungserfassung und Codierung sowie Dokumentenmanagement. Es läuft laut Anbieter vom Pflegeheim bis zum Kantonsspital; die Referenzliste nennt unter anderem die Luzerner Psychiatrie, die Clienia-Gruppe, das Kantonsspital Uri und das Spital Nidwalden. ines ist nach ISO 27001, ISO 13485 und ISO 9001 zertifiziert.
KI bringt ines in das KIS. In einer psychiatrischen Klinik ist eine Spracherkennung an inesKIS angebunden: Das Behandlungsgespräch wird während des Gesprächs zur Dokumentation, die Anamnese entsteht im Gespräch. Partner dafür ist AlpineAI. Für das Projekt erhielt ines im September 2026 das Siegel «Business Innovator» des Deutschen Innovationsinstituts für Nachhaltigkeit und Digitalisierung. An der IFAS 2026 zeigt ines eine neue Fassung von inesKIS mit FHIR-Server und weiteren KI-Anwendungen aus dem Klinikalltag.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
ines: Wo die Spracherkennung und die KI-Modelle laufen, nennt die Website nicht. ines schreibt, KI werde nach denselben Regeln eingeführt wie jede andere Funktion: nachvollziehbar, dokumentiert und mit fachlicher Prüfung durch den Menschen. Fragen Sie nach dem Ort der Verarbeitung, wenn Sie die Funktionen prüfen.
basebox: Die Plattform läuft in einer eigenen Umgebung je Organisation in unserem Rechenzentrum in Deutschland oder auf einem Server nur für Sie, bei Ihnen und auf Wunsch ohne Internetverbindung. In der Cloud läuft das KI-Modell auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost; Ihre Daten trainieren kein Modell. Die Server Klasse 1 bis 3 liefert FAST LTA in die Schweiz. Ein Server in einem Schweizer Rechenzentrum für die Cloud ist in Arbeit, spätestens 2027; bis dahin läuft die Cloud auch für Schweizer Kunden in Deutschland. Für Kunden in der Schweiz gibt es eine Ergänzung zur AVV nach dem DSG und eine Vereinbarung nach Art. 321 und 320 StGB als Entwurf (Sicherheit). Klinische Systeme wie das KIS binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt; bis dahin arbeitet basebox mit Dokumenten, Leitlinien, E-Mails und weiteren Systemen.
Was kostet es?
ines nennt keine Preise, weder für inesKIS noch für die KI-Funktionen.
basebox in der Cloud kostet 490 € pro Person und Jahr bei 5 Personen und 240 € bei 200 Personen. Mit Server Klasse 1 zahlen Sie einmal 109.643 € für den Server, dazu 21.569 € Lizenz und 9.868 € Servicevertrag im Jahr; anmelden darf sich jeder. Listenpreise netto. Jede andere Personenzahl rechnet der Rechner.
Was ines mitbringt, was basebox nicht hat
- KI im KIS: Die Anamnese entsteht aus dem Gespräch dort, wo die Patientenakte liegt, ohne eigene Anbindung.
- Das KIS selbst mit Patientenakte, Planung, Leistungserfassung und Codierung.
- Zertifizierung nach ISO 13485 für Software, die teilweise Medizinprodukt ist. basebox ist kein Medizinprodukt.
- Ausrichtung auf Schweizer Kliniken, besonders Psychiatrie und Rehabilitation.
Für wen passt was?
- ines passt zu Kliniken, die inesKIS nutzen und KI für Dokumentation und Anamnese innerhalb des KIS wollen.
- basebox passt zu Spitälern und Kliniken, die KI auch außerhalb des KIS nutzen wollen: Leitlinien, Verträge, Qualität, Einkauf, Personal und IT, mit Rechten aus der eigenen Benutzerverwaltung und Protokoll. Mehr dazu auf basebox für Krankenhäuser.
- Beides zusammen ist möglich: die KI im KIS für die Akte, basebox für das übrige Haus.
Häufige Fragen
Ersetzt basebox die KI unseres KIS-Herstellers?
Nein. basebox arbeitet neben dem KIS. Die KI im KIS deckt das KIS ab, basebox das ganze Haus: Dokumente, Leitlinien, E-Mails und weitere Systeme. Ist das KIS angebunden, nutzt basebox auch seine Daten.
Ist basebox an inesKIS angebunden?
Nicht von vornherein. Klinische Systeme binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt, etwa über eine FHIR-Schnittstelle oder eine Schnittstelle, die Ihr Haus schon nutzt. Wir stimmen das mit Ihnen und dem Hersteller ab.
Bietet basebox in der Schweiz an?
Ja, die Cloud und den Server. Die Server Klasse 1 bis 3 für Ihr Haus liefert unser Hardware-Partner FAST LTA über einen Partner vor Ort in die Schweiz. Einen Server in einem Schweizer Rechenzentrum für die Cloud betreibt basebox noch nicht; er ist in Arbeit, spätestens 2027. Bis dahin läuft die Cloud auch für Schweizer Kunden in Deutschland. Oberfläche und Support gibt es auf Deutsch und Englisch.
Quellen
- ines: Auszeichnung «Business Innovator», Spracherkennung an inesKIS (abgerufen 11.10.2026) ↗
- ines: inesKIS, Beschreibung (abgerufen 11.10.2026) ↗
- ines: inesKIS, Module (abgerufen 11.10.2026) ↗
- ines: Unternehmen, Teil der Volaris Group (abgerufen 11.10.2026) ↗
- ines: Referenzen (abgerufen 11.10.2026) ↗
- ines: IFAS 2026 (abgerufen 11.10.2026) ↗
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über ines / inesKIS stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.