basebox und LightOn im Vergleich: KI auf den eigenen Dokumenten
LightOn aus Paris bietet mit LightOn Core und LightOn Apps, früher Paradigm, eine Plattform, die die Dokumente eines Unternehmens durchsucht, vorhandene Rechte beachtet und eigene Modelle nutzt, auch vor Ort. basebox ist für Patienten-, Bürger- und Sozialdaten gebaut: Das KI-Modell läuft in basebox auf einem Server bei Ihnen, mit AVV nach Art. 28 DSGVO; die Cloud folgt in Frankreich nach der HDS-Zertifizierung. Bei 200 Personen kostet der Server über fünf Jahre rund 267 € pro Person und Jahr.
Anbieter: LightOn (früher Paradigm) ↗FrankreichAngaben recherchiert am
Was unterscheidet basebox und LightOn auf einen Blick?
| Merkmal | basebox | LightOn |
|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | Plattform für Suche in Unternehmensdokumenten (Core) und Apps darauf (Apps); börsennotierter KI-Hersteller aus Paris |
| Gebaut für | Patienten-, Bürger- und Sozialdaten in Klinik und Verwaltung | Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, laut Anbieter |
| Wo das KI-Modell rechnet | Bei basebox: auf einem Server bei Ihnen | Eigene Modelle mit offenen Gewichten, Modelle von Anthropic, Mistral AI oder OpenAI anbindbar; Standort bei Betrieb durch LightOn nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Verträge zum Datenschutz | AVV nach Art. 28 DSGVO zum Herunterladen | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Betriebswege | In Frankreich: Server bei Ihnen, betrieben von der IT Ihres Hauses | Laut Berichten vor Ort, in privater Cloud oder abgeschottet |
| Preis bei 200 Personen | Server über fünf Jahre rund 267 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH); HDS-Zertifizierung geplant | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Rechte | Aus Ihrer Benutzerverwaltung | Aus Verzeichnis und Anmeldung des Kunden |
| In Frankreich | Server bei Ihnen; die Cloud folgt nach der HDS-Zertifizierung. Oberfläche und Support auf Deutsch und Englisch | Laut Berichten in rund fünfzehn öffentlichen Einrichtungen im Einsatz |
Was ist LightOn?
LightOn wurde 2016 in Paris gegründet und ist seit November 2024 an der Euronext Growth Paris notiert. Das Angebot hieß früher Paradigm; auf der Website stehen heute zwei Produkte:
- LightOn Core: macht die Dokumente eines Unternehmens aus Laufwerken, Postfächern und Archiven durchsuchbar. Antworten nennen Dokument, Abschnitt, Seite und Datum, jede Frage und Antwort wird protokolliert, und die Antworten beachten die Rechte, die eine Person schon hat.
- LightOn Apps: Anwendungen aus Bausteinen wie Suche, Werkzeugen, Vorlagen und Prüfschritten, freigegeben für die Personen, die sie brauchen. Nutzung und Kosten lassen sich je Team und App verfolgen und begrenzen.
Im öffentlichen Sektor ist LightOn nach Berichten vom Juni 2026 in rund fünfzehn französischen Einrichtungen im Einsatz, darunter Ministerien, Regionen und Gebietskörperschaften. Im Mai 2026 hat Infocom’94, ein öffentlicher IT-Verbund für 26 Gebietskörperschaften, einen Vertrag über drei Jahre geschlossen.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Die Produktseiten von LightOn nennen keinen Betriebsort. Nach Berichten über die Einsätze im öffentlichen Sektor läuft die Plattform vor Ort, in einer privaten Cloud oder in einer abgeschotteten Umgebung; bei Infocom’94 bleiben die Daten vor Ort gespeichert. Die Modelle sind laut LightOn eigene, mit offenen Gewichten; Modelle von Anthropic, Mistral AI oder OpenAI lassen sich anbinden. Fragen Sie den Anbieter, wo bei einem Betrieb durch LightOn gerechnet wird.
basebox läuft in der Cloud im Rechenzentrum in Deutschland, auf einem Server bei Ihnen (auf Wunsch ohne Internet) oder auf Hardware Ihrer Wahl. Das KI-Modell läuft in der Cloud in Deutschland oder auf Ihrem Server; Ihre Daten trainieren kein Modell.
Was das für Gesundheitsdaten und Datenschutz in Frankreich bedeutet, erklären die Ratgeber Frankreich: HDS-Zertifizierung für Gesundheitsdaten und Frankreich: RGPD, CNIL und KI.
Was kostet es?
LightOn veröffentlicht keine Preise. Angeboten werden eine Vorführung von 45 Minuten und ein Testzugang zur Schnittstelle für 15 Tage.
Bei basebox kostet die Cloud ab 5 Personen 490 € pro Person und Jahr und sinkt mit der Zahl der Personen bis 178 € bei 20.000 Personen (Listenpreise netto). Der Server kostet mit Kauf, Lizenz und Servicevertrag über fünf Jahre umgerechnet bei 200 Personen rund 267 € pro Person und Jahr; anmelden darf sich jeder im Haus. Alle Werte rechnet der Preisrechner.
Was muss Ihre IT tun?
LightOn: Nach Berichten über Einsätze im öffentlichen Sektor läuft die Plattform vor Ort, in einer privaten Cloud oder abgeschottet; LightOn Core durchsucht laut Anbieter Laufwerke, Postfächer und Archive mit den Rechten, die eine Person schon hat. Den weiteren Aufwand für Ihre IT nennt der Anbieter auf Anfrage.
basebox: Ihre IT stellt Stellplatz, Strom und Netz, bindet die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory) und betreibt den Server; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert und baut ein.
Was LightOn mitbringt, was basebox nicht hat
- Eigene Modelle: LightOn entwickelt eigene Modelle, auch für das Lesen von Dokumenten. basebox entwickelt kein eigenes Modell.
- Kosten je App und Team: LightOn Apps zeigt Kosten je Team und App und setzt Budgets und Obergrenzen.
- Forschung in EU-Projekten: LightOn nennt vier EU-Projekte, darunter OpenEuroLLM.
- Börsennotierung: Geschäftszahlen sind als Pflichtveröffentlichungen einsehbar.
Was basebox anders macht
- Für Klinik und Verwaltung gebaut: AVV, Vereinbarung nach § 203 StGB, kirchlicher Datenschutz nach KDG und DSG-EKD, fertige Apps für Aufgaben in Klinik und Verwaltung.
- Fertige Server mit Listenpreis: Klassen 1 bis 3, geliefert vom Hardware-Partner FAST LTA, eingerichtet von basebox.
- Veröffentlichte Preise: Cloud und Server rechnet der Preisrechner ohne Anmeldung.
Für wen passt was?
LightOn passt zu Unternehmen und Einrichtungen, die große Dokumentenbestände durchsuchen und darauf Anwendungen bauen wollen, mit Modellen eines französischen Herstellers und Betrieb vor Ort. basebox passt zu Kliniken, Verwaltungen und Sozialträgern, deren Beschäftigte mit Patienten-, Bürger- oder Sozialdaten arbeiten: auf einem Server bei Ihnen (die Cloud folgt in Frankreich nach der HDS-Zertifizierung), mit veröffentlichten Preisen. Oberfläche und Support gibt es auf Deutsch und Englisch.
Häufige Fragen
Was ist aus LightOn Paradigm geworden?
Auf der Website von LightOn heißt das Angebot heute LightOn Core (Suche und Wissensschicht) und LightOn Apps (Anwendungen darauf). Der Name Paradigm erscheint dort nicht mehr.
Welche Modelle nutzt LightOn?
LightOn schreibt, die Modelle der Plattform seien eigene, alle mit offenen Gewichten. Zusätzlich lassen sich laut Anbieter Modelle von Anthropic, Mistral AI oder OpenAI anbinden.
Was kostet LightOn?
Preise sind öffentlich nicht genannt. LightOn bietet eine Vorführung von 45 Minuten und einen Testzugang zur Schnittstelle für 15 Tage an.
Quellen
- LightOn: Startseite (abgerufen 11.10.2026) ↗
- LightOn: Core (abgerufen 11.10.2026) ↗
- LightOn: Apps (abgerufen 11.10.2026) ↗
- LightOn: Über uns (abgerufen 11.10.2026) ↗
- LightOn: Investoren (abgerufen 11.10.2026) ↗
- ABC Bourse: LightOn in einer Reihe öffentlicher Einrichtungen (15.06.2026) ↗
- ABC Bourse: Vertrag mit Infocom'94 (27.05.2026) ↗
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über LightOn (früher Paradigm) stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.