basebox und neuraflow im Vergleich: KI für Kommunen
Beide bieten Kommunen KI auf Infrastruktur in Deutschland. neuraflow setzt auf Bürgerkanäle (Chatbot, Telefon, Terminal) und einen KI-Arbeitsplatz in der STACKIT-Cloud; Kommunen in Baden-Württemberg beziehen es über Komm.ONE ohne eigene Vergabe. basebox ist eine KI-Plattform für Beschäftigte, in unserer Cloud oder auf einem Server im eigenen Haus. Für die Bürgerkommunikation passt neuraflow, für die Arbeit mit sensiblen Daten im ganzen Haus basebox.
Anbieter: neuraflow ↗DeutschlandAngaben recherchiert am
| Merkmal | basebox | neuraflow |
|---|---|---|
| Schwerpunkt | KI-Plattform für Beschäftigte: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | Bürgerkanäle (Chatbot, Telefon, Info-Terminal) und KI-Arbeitsplatz für die Verwaltung |
| Betrieb | Unsere Cloud in Deutschland, Server im eigenen Haus oder Hardware Ihrer Wahl | STACKIT-Cloud in deutschen Rechenzentren; laut Anbieter auch in der Infrastruktur der Kommune möglich |
| KI-Modell | In der Cloud in Deutschland, beim Server auf dem Server selbst | Laut Anbieter wählbar zwischen führenden Modellen, europäischen und Open-Source-Modellen; Anbieter nicht genannt |
| Rechte je Person | Aus Ihrer Benutzerverwaltung; „Wer eine App teilt, teilt nie Daten.“ | Rollenbasierte Rechte laut Anbieter angekündigt („coming soon“) |
| Ratsinformation | Konnektoren für OParl und gängige Systeme: In Kürze | Suche im Ratsinformationssystem über OParl |
| Bezug in Baden-Württemberg | Lizenz von basebox oder über den kommunalen IT-Dienstleister | Über Komm.ONE, Rahmenvereinbarung ohne eigene Vergabe |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH), BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit | Rechenzentren von STACKIT nach BSI C5 Typ 2 und ISO/IEC 27001; BITV-Test des Chatbots |
| Preise | Öffentlich, ab 490 € pro Person und Jahr | Öffentlich nicht bekannt |
Was ist neuraflow?
neuraflow bietet Kommunen vier Produkte auf einer gemeinsamen Datengrundlage: den Website-Chatbot neurabot, den Telefon-Assistenten neuraphone, das Info-Terminal neurapoint für Rathäuser und den KI-Arbeitsplatz neurapolis für Beschäftigte. neurapolis sucht in Ratsinformationssystem und Intranet, nennt die Quelle jeder Antwort und hilft bei Entwürfen für E-Mails und Stellungnahmen. Laut Anbieter setzen über 200 Kommunen die Lösungen ein, darunter Bonn, Freiburg und Offenburg.
Welche Rolle spielt Komm.ONE?
Komm.ONE, der IT-Dienstleister der Kommunen in Baden-Württemberg, bietet die Lösungen von neuraflow seit Juli 2026 an. Grundlage ist eine EU-weit ausgeschriebene Rahmenvereinbarung: Mitgliedskommunen müssen kein eigenes Vergabeverfahren durchführen. Komm.ONE übernimmt nach Angaben von neuraflow unter anderem Datenschutzprüfung und Sicherheitsbewertung, begleitet die technische Einbindung und leistet den Support. Die Anwendungen laufen auf der STACKIT-Cloud von Schwarz Digits.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Bei neuraflow liegen Datenbanken, Speicher und Anwendungsserver in der STACKIT-Cloud in Deutschland. Die Modelle sind laut Anbieter wählbar, gehostet in Deutschland oder der EU; welche Anbieter dahinterstehen, nennt die Website nicht. Eingaben werden laut neuraflow nicht zum Training verwendet.
Bei basebox läuft die Plattform in einer eigenen Umgebung je Organisation in unserem Rechenzentrum in Deutschland oder auf einem Server nur für Sie, bei Ihnen und auf Wunsch ohne Internetverbindung. In der Cloud läuft das KI-Modell auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. Ihre Daten trainieren kein Modell.
Was kostet es?
neuraflow nennt keine Preise. Für Kommunen in Baden-Württemberg gelten die Konditionen der Rahmenvereinbarung mit Komm.ONE.
basebox: Die Cloud startet ab 5 Personen mit 490 € pro Person und Jahr, bei 200 Personen sind es 47.932 € im Jahr. Mit Server einmal 109.643 € für den Server, dazu 21.569 € Lizenz und 9.868 € Servicevertrag im Jahr; anmelden darf sich jeder. Listenpreise netto. Jede andere Personenzahl rechnet der Rechner.
Was neuraflow mitbringt, was basebox nicht hat
- Bürgerkanäle: Chatbot für die Website, Telefon-Assistent und Info-Terminal. basebox richtet sich an Beschäftigte, nicht an Bürgerinnen und Bürger.
- Barrierefreiheit geprüft: Der Chatbot wurde im BITV-Test als konform bewertet.
- Bezug ohne eigene Vergabe für Mitgliedskommunen von Komm.ONE.
- Ratsinformation über OParl: bei neuraflow verfügbar, bei basebox als Konnektor „In Kürze“.
Für wen passt was?
- neuraflow passt zu Kommunen, die Bürgeranfragen über Website, Telefon und Terminal mit KI beantworten wollen, und zu Mitgliedskommunen von Komm.ONE, die ohne eigene Vergabe starten möchten.
- basebox passt zu Verwaltungen, deren Beschäftigte mit Bürger- und Sozialdaten arbeiten, die Rechte aus der eigenen Benutzerverwaltung brauchen oder die KI auf einem Server im eigenen Haus betreiben wollen. Mehr dazu auf basebox für Kommunen.
Häufige Fragen
Können Kommunen beides nutzen?
Ja. neuraflow richtet sich mit Chatbot, Telefon und Terminal an Bürgerinnen und Bürger, basebox an die Beschäftigten im Haus. Die Angebote schließen sich nicht aus.
Muss eine Kommune basebox ausschreiben?
Das hängt vom Auftragswert und vom Vergaberecht ab. Was dabei zu beachten ist, steht auf der Seite Ausschreibung. Kommunen können basebox auch über ihren kommunalen IT-Dienstleister beziehen; die Lizenz gilt dann für dessen Server.
Wo laufen die Daten bei neuraflow?
Laut Anbieter in der STACKIT-Cloud in deutschen Rechenzentren, die nach BSI C5 Typ 2 und ISO/IEC 27001 zertifiziert sind. Eine Lösung in der eigenen Infrastruktur der Kommune ist laut Anbieter ebenfalls möglich.
Quellen
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über neuraflow stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.