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AnwendungsfälleStand René HerzerMit KI erstellt

KI im Posteingang: E-Mails automatisch klassifizieren

KI erkennt in E-Mails und eingescannten Briefen Anliegen, Absender, Fristen und Aktenzeichen und schlägt das zuständige Amt vor. Sie fasst lange Schreiben zusammen und entwirft eine Antwort. Für die Verwaltung bedeutet das: Post landet schneller beim richtigen Amt, Fristen fallen früher auf. Damit nichts verloren geht, prüft ein Mensch Zuordnungen, die unsicher sind, und jede Antwort vor dem Versand. Voraussetzung ist die Anbindung des Postfachs.

Was macht KI im Posteingang?

In vielen Verwaltungen kommen Anliegen in ein zentrales Postfach oder als Brief in die Poststelle und werden von Hand verteilt. KI kann dabei an drei Stellen helfen:

  • Erkennen: Worum geht es, wer schreibt, gibt es ein Aktenzeichen oder eine Frist?
  • Zuordnen: Welches Amt ist zuständig, ist es eine Beschwerde, ein Antrag oder eine Frage?
  • Vorbereiten: Zusammenfassung für die Sachbearbeitung, Entwurf einer Eingangsbestätigung oder Antwort.

Aus der Liste von basebox:

Anwendungsfall Ab wann
Eingescannte Post auslesen und dem zuständigen Amt zuordnen nach kurzer Einrichtung
Beschwerden vorsortieren und eine Antwort entwerfen nach kurzer Einrichtung
Bürgeranliegen zuordnen und an die Fachabteilung weiterleiten nach Anbindung von E-Mail- oder Ticketsystem
Antwort auf eine E-Mail aus Posteingang und Kontext entwerfen nach Anbindung des E-Mail-Systems

Wie zuverlässig ordnet KI zu?

Das hängt von Ihren Schreiben ab: Klare Anliegen sind leichter zuzuordnen als Schreiben mit mehreren Themen oder unklarem Bezug. Planen Sie deshalb drei Wege ein:

  1. Eindeutig: Die KI ordnet zu, das Amt bekommt die Nachricht mit Zusammenfassung.
  2. Unsicher: Ein Mensch bestätigt oder korrigiert den Vorschlag.
  3. Nicht erkannt: Die Nachricht bleibt im Sammeleingang.

Messen Sie in den ersten Wochen, wie oft Vorschläge korrigiert werden, und passen Sie die Ämterliste und Beispiele an. Die Zuordnungsregeln, etwa ein Geschäftsverteilungsplan, gehören als Dokument hinterlegt.

Was gilt rechtlich?

  • Zugang: Eröffnet die Behörde einen Zugang für elektronische Dokumente (§ 3a VwVfG), gehen Schreiben auf diesem Weg bei der Behörde ein, nicht erst beim zuständigen Amt. Eine falsche Zuordnung verlängert keine Frist; Fristen richten sich nach § 31 VwVfG und dem Fachrecht.
  • Datenschutz: E-Mails enthalten personenbezogene Daten, oft auch besondere Kategorien. Es braucht einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO) und eine Verarbeitung in der EU. Die Zuordnung ist keine Entscheidung mit Rechtswirkung gegenüber der Person; über ihr Anliegen entscheidet weiter die Sachbearbeitung (Art. 22 DSGVO).
  • Protokoll: Jede automatische Weiterleitung sollte nachvollziehbar sein: wann, wohin, auf welcher Grundlage.
  • Personalrat: Eine KI im Posteingang zeigt, wer wie viele Vorgänge bearbeitet. Der Personalrat ist zu beteiligen. Muster-Vereinbarung und Ablauf →

Wie geht das mit basebox?

basebox liest E-Mails über den Exchange-Konnektor, der heute verfügbar ist, mit den Rechten der Person, die fragt, und standardmäßig nur lesend; jeder Zugriff steht im Protokoll. Sammel- und Funktionspostfächer wie die Poststelle liest der Konnektor wie Einzelpostfächer, mit den Rechten der Person, die Zugriff darauf hat.

Heute läuft nichts von selbst: Eine Person bittet basebox im Chat oder in einer App, ihr Postfach zu bearbeiten, etwa „ordne die neuen E-Mails zu“. Eine App mit Ihrer Ämterliste und Ihrem Geschäftsverteilungsplan schlägt die Zuordnung vor, fasst zusammen und entwirft die Antwort. Ab November 2026 verarbeitet ein Agent im Workflow Builder eingehende E-Mails selbstständig, etwa „lesen, zuordnen, weiterleiten“; schreibende Aktionen wie das Weiterleiten laufen erst nach Freigabe durch einen Menschen. Der Konnektor für Ticketsysteme wie Znuny ist angekündigt („In Kürze“). basebox läuft in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server nur für Ihre Verwaltung. Konnektoren →

Häufige Fragen

Darf die KI E-Mails selbstständig weiterleiten?

Das legt die Verwaltung fest. Bewährt hat sich, dass die KI einen Vorschlag macht und ein Mensch bei unsicheren Fällen bestätigt. Wichtig ist, dass jede Weiterleitung nachvollziehbar protokolliert wird. In basebox leitet die KI ab November 2026 im Workflow Builder weiter, erst nach Freigabe durch einen Menschen.

Was passiert mit Fristen, wenn die KI falsch zuordnet?

Eine Frist läuft ab Eingang bei der Behörde, nicht ab Eingang im richtigen Amt. Deshalb braucht jede automatische Zuordnung eine Rückfalllösung: einen Sammeleingang, den jemand täglich durchsieht.

Kann die KI auch Papierpost zuordnen?

Ja, wenn die Post eingescannt wird. Die KI liest den Text aus und schlägt das zuständige Amt vor; in der Liste von basebox ist das ein Fall, der nach kurzer Einrichtung läuft.

Quellen

  1. § 3a VwVfG: Elektronische Kommunikation (gesetze-im-internet.de) ↗
  2. § 31 VwVfG: Fristen und Termine (gesetze-im-internet.de) ↗
  3. Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Art. 5, Art. 22 und Art. 28, EUR-Lex ↗
  4. Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung), Art. 4, EUR-Lex ↗
  5. § 80 Abs. 1 Nr. 21 BPersVG (gesetze-im-internet.de) ↗

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Keine Rechtsberatung, keine Haftung. Stand der Recherche: 11. Oktober 2026.

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