basebox und DocNote im Vergleich: KI-Schreibassistent oder KI-Plattform
DocNote aus Baar ist ein KI-Schreibassistent: Er transkribiert die Sprechstunde und erstellt Berichte wie Austritts- oder OP-Berichte, für 79 bis 89 € pro Monat in der Praxis. Zum Speicherort nennt die Website je nach Abschnitt die Schweiz oder Frankreich. basebox ist eine KI-Plattform für viele Aufgaben eines Hauses, in der Cloud in Deutschland oder auf einem Server im eigenen Haus. DocNote passt zur Dokumentation der Sprechstunde, basebox zu den übrigen Aufgaben.
Anbieter: DocNote ↗SchweizAngaben recherchiert am
Was unterscheidet basebox und DocNote auf einen Blick?
| Merkmal | basebox | DocNote |
|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform für das ganze Haus: Chat, Apps, Rechte, Protokoll, Konnektoren | KI-Schreibassistent für Sprechstunde und medizinische Berichte |
| Anbieter | basebox GmbH, Deutschland | Gilson GmbH, Baar |
| Zielgruppe | Spitäler, Krankenhäuser, Verwaltungen und weitere Häuser mit sensiblen Daten | Ärztinnen, Ärzte, Praxen und Spitäler in über 50 Fachrichtungen |
| Wo die Daten liegen | Cloud: Rechenzentrum in Deutschland; Server: bei Ihnen oder in unserem Rechenzentrum | je nach Abschnitt der Website Schweiz oder Frankreich (HDS) |
| KI-Modell | betreibt basebox selbst; Modelle anderer Anbieter nur als App mit externem Modell | öffentlich nicht bekannt |
| Training mit Daten | Ihre Daten trainieren kein Modell | laut Anbieter nie mit Kundendaten |
| Medizinprodukt | Nein | öffentlich nicht bekannt |
| Preis | öffentliche Listenpreise | Professional 89 € pro Monat, jährlich 79 € pro Monat; Spitäler auf Anfrage |
Angaben zu DocNote nach der Website des Anbieters, Stand 11.10.2026.
Was ist DocNote?
DocNote ist ein Produkt der Gilson GmbH aus Baar, gegründet laut Anbieter von Ärztinnen und Ärzten der Hôpitaux Universitaires de Genève und des Hôpital de la Tour zusammen mit KI-Fachleuten. Der Assistent nimmt die Sprechstunde auf, transkribiert sie und erstellt strukturierte Berichte, etwa Austritts- und OP-Berichte, die die Ärztin oder der Arzt prüft. Er nutzt zusätzlich Dokumente, Fotos und Freitext, arbeitet mit eigenen Word-Vorlagen und schlägt TARDOC-Beschreibungen und DRG-Kodierungen vor. Angebunden sind laut Anbieter die Praxissoftware Mediway und SOKLE, weitere sollen folgen. DocNote richtet sich an Fachpersonen in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und anderen Ländern Europas.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
DocNote: Der Abschnitt für die Schweiz und die Preisseite nennen Hosting ausschließlich in der Schweiz; die häufigen Fragen nennen Rechenzentren in Frankreich mit HDS-Zertifizierung. Für Spitäler nennt DocNote auch einen Betrieb im eigenen Haus. Welche KI-Modelle eingesetzt werden, steht nicht auf der Website. DocNote nennt ISO 27001 und Konformität mit DSGVO und HIPAA.
basebox: In der Cloud bekommt jede Organisation eine eigene virtuelle Umgebung mit eigener Benutzerverwaltung im Rechenzentrum in Deutschland, das KI-Modell läuft auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. Beim Server steht die Hardware nur für ein Haus bereit, bei Ihnen (auf Wunsch ohne Internetverbindung) oder in unserem Rechenzentrum. Ein Server in einem Schweizer Rechenzentrum für die Cloud ist in Arbeit, spätestens 2027; die Server Klasse 1 bis 3 liefert unser Hardware-Partner FAST LTA schon heute in die Schweiz. Für Schweizer Kunden gibt es eine Ergänzung zur AVV nach dem DSG und eine Vereinbarung zur Geheimhaltung nach Art. 321 und Art. 320 StGB (Schweizer Vertragsanlagen).
Was kostet es?
DocNote (Stand 11.10.2026): 30 Sprechstunden kostenlos ohne Kreditkarte. Der Plan Professional kostet 89 € pro Monat, bei jährlicher Zahlung 79 € pro Monat. Für Spitäler und Kliniken gibt es Preise auf Anfrage, mit eigenen Anbindungen, Betrieb im eigenen Haus und Schulung.
basebox (Listenpreise netto): Cloud ab 490 € pro Person und Jahr bei 5 Personen, 240 € bei 200 Personen, 203 € bei 1.000 Personen. Server: einmal ab 109.643 € für den Server, dazu 21.569 € Lizenz und 9.868 € Servicevertrag im Jahr; anmelden darf sich jeder im Haus. Jede andere Personenzahl rechnet der Rechner.
Die Preise sind nur bedingt vergleichbar: DocNote ist ein Werkzeug für eine Aufgabe, basebox eine Plattform für viele.
Was DocNote mitbringt, was basebox nicht hat
- Dokumentation der Sprechstunde: Aufnahme, Transkription und Bericht in einem Ablauf, mit TARDOC- und DRG-Vorschlägen und Übertragung in Praxissoftware. basebox nimmt ein Gespräch bis 30 Minuten per Aufnahmetaste am Rechner auf, eine App erstellt daraus einen Bericht oder Brief; in die Praxissoftware überträgt basebox nichts.
- Vorschläge für TARDOC und DRG aus dem Bericht.
- Übertragung in Praxissoftware wie Mediway und SOKLE.
- Einstieg für eine einzelne Ärztin mit kostenlosem Test; die Cloud von basebox beginnt bei 5 Personen.
- Französisch und weitere Sprachen; Oberfläche und Support von basebox gibt es auf Deutsch und Englisch.
Für wen passt was?
DocNote passt zu Ärztinnen, Ärzten und Spitalabteilungen, die vor allem Zeit bei Sprechstunde und Berichten sparen wollen. basebox passt zu Häusern, die KI für viele Aufgaben wollen, etwa Entlassbriefe, Leitlinien, Zusammenfassungen und Verwaltung, mit Rechten aus der eigenen Benutzerverwaltung, Protokoll und auf Wunsch auf einem Server im eigenen Haus. Beides kann nebeneinander laufen.
Häufige Fragen
Wo speichert DocNote die Daten?
Die Website nennt im Abschnitt für die Schweiz und auf der Preisseite die Schweiz, in den häufigen Fragen dagegen Rechenzentren in Frankreich mit HDS-Zertifizierung. Fragen Sie den Anbieter, wo die Daten für Ihr Land liegen, und lassen Sie sich das im Vertrag bestätigen.
Ersetzt basebox einen KI-Schreibassistenten wie DocNote?
Zum Teil. basebox nimmt ein Gespräch bis 30 Minuten per Aufnahmetaste am Rechner auf, eine App erstellt daraus einen Bericht oder Brief. DocNote ist für die Sprechstunde gebaut, mit Vorlagen, Kodiervorschlägen und Übertragung in Praxissoftware; das hat basebox nicht. Dazu deckt basebox Entlassbriefe, Leitlinien und Verwaltung ab. Beides kann nebeneinander laufen.
Bietet basebox in der Schweiz an?
Ja, die Cloud und den Server. Die Server Klasse 1 bis 3 für Ihr Haus liefert unser Hardware-Partner FAST LTA über einen Partner vor Ort schon heute in die Schweiz. Einen Server in einem Schweizer Rechenzentrum für die Cloud betreibt basebox noch nicht; er ist in Arbeit, spätestens 2027. Bis dahin läuft die Cloud auch für Schweizer Kunden in Deutschland. Oberfläche und Support gibt es auf Deutsch und Englisch.
Quellen
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über DocNote stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.