basebox und Dust im Vergleich: KI-Agenten mit Firmenwissen
Dust ist eine Plattform aus Paris, auf der Teams KI-Agenten mit Firmenwissen aus Werkzeugen wie Slack, Notion oder Google Drive bauen und teilen; die Modelle kommen von großen Anbietern, die Daten liegen in der EU oder den USA. basebox ist eine KI-Plattform für Verwaltung und Gesundheitswesen, bei der das KI-Modell in Deutschland oder auf einem Server im eigenen Haus läuft. Dust nennt Preise pro Platz, basebox pro Person oder Server.
Anbieter: Dust ↗FrankreichAngaben recherchiert am
| Merkmal | basebox | Dust |
|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform mit Chat, Apps und Konnektoren | Plattform für KI-Agenten mit Firmenwissen und Werkzeugen |
| Zielgruppe | Gesundheitswesen und öffentliche Hand | Unternehmen, vor allem Software, Beratung, Finanzen, Handel |
| Betrieb | Cloud in Deutschland, Server im eigenen Haus oder Hardware Ihrer Wahl; in Frankreich nur der Server | Cloud-Dienst mit Daten in der EU oder den USA; Single Tenant im Angebot Enterprise |
| KI-Modell | Wir wählen und prüfen das Modell; es läuft in Deutschland oder auf Ihrem Server | Über 20 Modelle großer Anbieter, über deren Schnittstellen |
| Anbindung | Konnektoren aus unserer Bibliothek, auch zu Fachverfahren | Über 70 Konnektoren, etwa Slack, Notion, Google Drive, GitHub, Salesforce |
| Preise | Cloud ab 490 € pro Person und Jahr, Server mit Listenpreis | 24 € oder 120 € pro Platz und Monat bei jährlicher Zahlung; Enterprise im Angebot |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert, BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit | SOC 2 Typ II |
Was ist Dust?
Dust wurde in Paris gegründet, unter anderem von einem früheren Ingenieur von OpenAI. Laut Website arbeiten Teams in über 3.000 Organisationen damit. Dust verbindet Firmenwissen aus Werkzeugen wie Slack, Notion, Google Drive oder Salesforce mit KI-Agenten, die Teams selbst bauen, teilen und zeitgesteuert oder auf Ereignisse hin ablaufen lassen. Rechte gelten getrennt für das, worauf ein Agent zugreift, und dafür, wer ihn nutzen darf; Gruppen kommen aus der Benutzerverwaltung des Kunden, Aktionen werden protokolliert.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Dust ist ein Cloud-Dienst. Daten liegen laut Website in der EU oder in den USA; das Hosting in der EU gibt es seit Februar 2025. Im Angebot Enterprise ist eine Umgebung nur für einen Kunden möglich. Die Modelle ruft Dust über die Schnittstellen der Anbieter ab, darunter OpenAI, Anthropic, Google und Mistral AI. Mit Kundendaten wird laut Dust kein Modell trainiert, und die Modellanbieter speichern keine Daten. Wo die Modelle rechnen, hängt vom Anbieter ab; fragen Sie Dust, welche Modelle in der EU laufen.
Bei basebox läuft das KI-Modell in der Cloud auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost, beim Server auf dem Server selbst, auf Wunsch ohne Internetverbindung. Standardmäßig gehen Ihre Daten an kein KI-Modell eines anderen Anbieters; ein externes Modell gibt es nur als eigene App, wenn Sie sie ausdrücklich einrichten lassen. In Frankreich bietet basebox nur den Server an, den die IT Ihres Hauses selbst betreibt; eine HDS-Zertifizierung ist geplant. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Cloud und Server. Oberfläche und Support gibt es auf Deutsch und Englisch.
Was kostet es?
Dust nennt für Teams bis 100 Personen (Stand Oktober 2026, netto): Pro für 24 € pro Platz und Monat bei jährlicher Zahlung (30 € monatlich), Max für 120 € (150 € monatlich). Jeder Platz enthält ein Kontingent an Guthaben; wie viel eine Anfrage verbraucht, hängt von Modell und Aufgabe ab. Enterprise gibt es im Angebot.
basebox: Die Cloud kostet ab 5 Personen 490 € pro Person und Jahr, mit 20 Mio. Tokens pro Person und Jahr, bei 200 Personen 240 € und bei 1.000 Personen 203 € pro Person und Jahr. Der Server der Klasse 1 kostet einmal 109.643 €, dazu 21.569 € Lizenz und 9.868 € Servicevertrag im Jahr; anmelden darf sich jeder im Haus. Listenpreise netto; alle Werte rechnet der Rechner.
Was Dust mitbringt, was basebox nicht hat
- Modelle vieler großer Anbieter zur Wahl je Aufgabe.
- Anbindung an verbreitete Software-Werkzeuge wie Slack, Notion, GitHub und Salesforce, dazu Automatisierung über Zapier, Make oder n8n.
- Einstieg ohne Vertrag: ein kostenloser Zugang und Selbstbuchung für Teams.
- Daten in den USA als Option für internationale Konzerne.
- SOC-2-Typ-II-Bericht.
Für wen passt was?
- Dust passt zu Unternehmen, deren Wissen in Cloud-Werkzeugen liegt und die Agenten mit Modellen großer Anbieter bauen wollen.
- basebox passt zu Krankenhäusern, Kommunen und Behörden, die mit Patienten-, Bürger- oder Sozialdaten arbeiten, das KI-Modell in Deutschland oder auf einem Server im Haus betreiben und AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB brauchen. Was basebox an Nachweisen mitbringt, steht auf Sicherheit.
Häufige Fragen
Welche Modelle nutzt Dust?
Laut Website über 20 Modelle, unter anderem von OpenAI, Anthropic, Google und Mistral AI, abgerufen über die Schnittstellen der Anbieter. Mit Kundendaten wird laut Dust kein Modell trainiert, und die Modellanbieter speichern laut Dust keine Daten.
Kann man Dust im eigenen Haus betreiben?
Einen Betrieb auf Servern des Kunden nennt die Website nicht. Im Angebot Enterprise gibt es eine Umgebung nur für einen Kunden (Single Tenant) und die Wahl zwischen Daten in der EU und den USA.
Bietet basebox in Frankreich an?
Ja, aber nur den Server, den die IT des Hauses selbst betreibt. Eine Zertifizierung als Hoster von Gesundheitsdaten (HDS) ist geplant; bis dahin gibt es in Frankreich weder die Cloud noch einen Betrieb des Servers durch basebox. Oberfläche und Support gibt es auf Deutsch und Englisch, nicht auf Französisch.
Quellen
- Dust: Startseite (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Dust: Preise (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Dust: Sicherheit (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Dust: Änderungsprotokoll, Hosting in der EU (07.02.2025) ↗
- Sifted: Dust zwischen Silicon Valley und Paris ↗
- Agence du numérique en santé: Hébergement des données de santé (HDS) (abgerufen 11.10.2026) ↗
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Dust stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.