basebox und Dust im Vergleich: KI-Agenten mit Firmenwissen
Dust aus Paris ist eine Plattform, auf der Teams KI-Agenten mit Firmenwissen aus Werkzeugen wie Slack, Notion oder Google Drive bauen; die Modelle kommen von großen Anbietern, die Daten liegen in der EU oder den USA. basebox ist für Patienten-, Bürger- und Sozialdaten gebaut: Das KI-Modell läuft in basebox, in Frankreich auf einem Server bei Ihnen, mit AVV nach Art. 28 DSGVO. Bei 200 Personen kostet der Server über fünf Jahre rund 267 € pro Person und Jahr.
Anbieter: Dust ↗FrankreichAngaben recherchiert am
Was unterscheidet basebox und Dust auf einen Blick?
| Merkmal | basebox | Dust |
|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform aus Deutschland: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | Plattform aus Paris für KI-Agenten mit Firmenwissen und Werkzeugen |
| Gebaut für | Patienten-, Bürger- und Sozialdaten in Klinik und Verwaltung | Unternehmen, vor allem Software, Beratung, Finanzen, Handel; laut Website über 3.000 Organisationen |
| Wo das KI-Modell rechnet | Bei basebox: in Frankreich auf dem Server bei Ihnen | Bei den Modellanbietern, darunter OpenAI, Anthropic, Google und Mistral AI |
| Verträge zum Datenschutz | AVV nach Art. 28 DSGVO zum Herunterladen | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Betriebswege | In Frankreich Server bei Ihnen, betrieben von Ihrer IT; die Cloud folgt nach der HDS-Zertifizierung | Cloud-Dienst mit Daten in der EU oder den USA; Single Tenant im Angebot Enterprise |
| Preis bei 200 Personen | Server über fünf Jahre rund 267 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive | Enterprise nennt der Anbieter auf Anfrage; Pro für Teams bis 100 Personen 24 € pro Platz und Monat bei jährlicher Zahlung (288 € im Jahr) |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH); HDS-Zertifizierung geplant | SOC 2 Typ II |
| Anbindung | Konnektoren aus unserer Bibliothek, auch zu Fachverfahren | Über 70 Konnektoren, etwa Slack, Notion, Google Drive, GitHub, Salesforce |
Was ist Dust?
Dust wurde in Paris gegründet, unter anderem von einem früheren Ingenieur von OpenAI. Laut Website arbeiten Teams in über 3.000 Organisationen damit. Dust verbindet Firmenwissen aus Werkzeugen wie Slack, Notion, Google Drive oder Salesforce mit KI-Agenten, die Teams selbst bauen, teilen und zeitgesteuert oder auf Ereignisse hin ablaufen lassen. Rechte gelten getrennt für das, worauf ein Agent zugreift, und dafür, wer ihn nutzen darf; Gruppen kommen aus der Benutzerverwaltung des Kunden, Aktionen werden protokolliert.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Dust ist ein Cloud-Dienst. Daten liegen laut Website in der EU oder in den USA; das Hosting in der EU gibt es seit Februar 2025. Im Angebot Enterprise ist eine Umgebung nur für einen Kunden möglich. Die Modelle ruft Dust über die Schnittstellen der Anbieter ab, darunter OpenAI, Anthropic, Google und Mistral AI. Mit Kundendaten wird laut Dust kein Modell trainiert, und die Modellanbieter speichern keine Daten. Wo die Modelle rechnen, hängt vom Anbieter ab; fragen Sie Dust, welche Modelle in der EU laufen.
Bei basebox läuft das KI-Modell in der Cloud auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost, beim Server auf dem Server selbst, auf Wunsch ohne Internetverbindung. Standardmäßig gehen Ihre Daten an kein KI-Modell eines anderen Anbieters; ein externes Modell gibt es nur als eigene App, wenn Sie sie ausdrücklich einrichten lassen. In Frankreich bietet basebox nur den Server an, den die IT Ihres Hauses selbst betreibt; eine HDS-Zertifizierung ist geplant. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Cloud und Server. Oberfläche und Support gibt es auf Deutsch und Englisch.
Was das in Frankreich für Datenschutz und Gesundheitsdaten bedeutet, erklären die Ratgeber Frankreich: RGPD, CNIL und KI und Frankreich: HDS-Zertifizierung für Gesundheitsdaten.
Was kostet es?
Dust nennt für Teams bis 100 Personen (Stand Oktober 2026, netto): Pro für 24 € pro Platz und Monat bei jährlicher Zahlung (30 € monatlich), Max für 120 € (150 € monatlich). Jeder Platz enthält ein Kontingent an Guthaben; wie viel eine Anfrage verbraucht, hängt von Modell und Aufgabe ab. Enterprise gibt es im Angebot.
basebox: Die Cloud kostet ab 5 Personen 490 € pro Person und Jahr, mit 20 Mio. Tokens pro Person und Jahr, bei 200 Personen 240 € und bei 1.000 Personen 199 € pro Person und Jahr. Der Server kostet mit Kauf, Lizenz und Servicevertrag über fünf Jahre umgerechnet bei 200 Personen rund 267 € pro Person und Jahr; anmelden darf sich jeder im Haus. Listenpreise netto; alle Werte rechnet der Rechner.
Was muss Ihre IT tun?
Dust: Dust ist laut Website ein Cloud-Dienst mit über 70 Konnektoren, etwa zu Slack, Notion und Google Drive; Gruppen kommen aus der Benutzerverwaltung des Kunden. Den weiteren Aufwand für Ihre IT nennt der Anbieter auf Anfrage.
basebox: Ihre IT stellt Stellplatz, Strom und Netz, bindet die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory) und betreibt den Server; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert und baut ein.
Was Dust mitbringt, was basebox nicht hat
- Modelle vieler großer Anbieter zur Wahl je Aufgabe.
- Anbindung an verbreitete Software-Werkzeuge wie Slack, Notion, GitHub und Salesforce, dazu Automatisierung über Zapier, Make oder n8n.
- Einstieg ohne Vertrag: ein kostenloser Zugang und Selbstbuchung für Teams.
- Daten in den USA als Option für internationale Konzerne.
- SOC-2-Typ-II-Bericht.
Für wen passt was?
- Dust passt zu Unternehmen, deren Wissen in Cloud-Werkzeugen liegt und die Agenten mit Modellen großer Anbieter bauen wollen.
- basebox passt zu Kliniken, Verwaltungen und Sozialträgern, deren Beschäftigte mit Patienten-, Bürger- oder Sozialdaten arbeiten: in Frankreich auf einem Server bei Ihnen, mit Rechten aus der eigenen Benutzerverwaltung und Protokoll. Was basebox an Nachweisen mitbringt, steht auf Sicherheit.
Häufige Fragen
Welche Modelle nutzt Dust?
Laut Website über 20 Modelle, unter anderem von OpenAI, Anthropic, Google und Mistral AI, abgerufen über die Schnittstellen der Anbieter. Mit Kundendaten wird laut Dust kein Modell trainiert, und die Modellanbieter speichern laut Dust keine Daten.
Kann man Dust im eigenen Haus betreiben?
Einen Betrieb auf Servern des Kunden nennt die Website nicht. Im Angebot Enterprise gibt es eine Umgebung nur für einen Kunden (Single Tenant) und die Wahl zwischen Daten in der EU und den USA.
Bietet basebox in Frankreich an?
Ja, aber nur den Server, den die IT des Hauses selbst betreibt. Eine Zertifizierung als Hoster von Gesundheitsdaten (HDS) ist geplant; bis dahin gibt es in Frankreich weder die Cloud noch einen Betrieb des Servers durch basebox. Oberfläche und Support gibt es auf Deutsch und Englisch, nicht auf Französisch.
Quellen
- Dust: Startseite (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Dust: Preise (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Dust: Sicherheit (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Dust: Änderungsprotokoll, Hosting in der EU (07.02.2025) ↗
- Sifted: Dust zwischen Silicon Valley und Paris ↗
- Agence du numérique en santé: Hébergement des données de santé (HDS) (abgerufen 11.10.2026) ↗
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Dust stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.