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VergleicheStand René HerzerMit KI erstellt

basebox und OPAQUE: vertrauliche Hardware oder KI in der eigenen Umgebung

OPAQUE ist eine Plattform aus den USA für vertrauliche KI: Agenten, Modelle und Datenverarbeitung laufen in hardwaregeschützten Umgebungen in der Cloud des Kunden, werden vor dem Start attestiert und hinterlassen ein signiertes Protokoll. basebox ist keine Software derselben Art, sondern eine andere Architekturentscheidung: Plattform und KI-Modell laufen in Ihrer Umgebung, auf einem Server im Haus oder in unserer Cloud in München-Ost, geschützt durch Ort, Vertrag und Rechte statt durch Enklaven.

Anbieter: OPAQUE ↗USAAngaben recherchiert am

Merkmal basebox OPAQUE
Was es ist KI-Plattform mit Chat, Apps, Konnektoren, Rechten und Protokoll Plattform für vertrauliche KI: Agenten, Modelle und Abläufe in geschützter Hardware
Ansatz Plattform und KI-Modell in Ihrer Umgebung Verarbeitung in hardwaregeschützten Umgebungen mit Attestierung
KI-Modell KI-Modell in basebox, auf unseren oder Ihren Servern Modelle und Abläufe, die der Kunde auf der Plattform bereitstellt
Wer sieht Klartext Nur Ihre Umgebung Nur die geschützte Umgebung; der Betreiber der Infrastruktur soll keinen Zugriff haben
Betrieb Cloud in Deutschland, Server bei Ihnen oder Hardware Ihrer Wahl In der Cloud des Kunden, unter anderem über den Microsoft Azure Marketplace
Preis Cloud ab 490 € pro Person und Jahr, Server mit Listenpreis Nicht veröffentlicht
Nachweise ISO 27001 zertifiziert, BSI C5 Typ 1 in Arbeit Hardware-Attestierung, signierte Prüfprotokolle

Angaben zu OPAQUE nach der Website des Anbieters, Stand 11.10.2026.

Was ist OPAQUE?

OPAQUE geht auf Forschung am RISELab der University of California in Berkeley zurück, wo das Team 2017 ein System namens Opaque baute. Die Plattform soll Daten auch während der Verarbeitung verschlüsselt halten. Sie arbeitet in drei Schritten: Vor dem Start bestätigt die Hardware per Attestierung, dass Agenten, Modelle und Plattform unverändert sind; während der Verarbeitung laufen sie in vertraulichen virtuellen Umgebungen (Confidential VMs) und auf vertraulichen Grafikprozessoren; danach liegt ein signiertes, manipulationssicheres Prüfprotokoll vor. Die Website nennt Hardware von NVIDIA und AMD.

Angeboten werden vertrauliche Agenten, auch für Dokumentensuche. Als Kunden und Partner nennt die Website unter anderem ServiceNow, Accenture und Wells Fargo; Schwerpunkte sind Technologie, Finanzwesen und Versicherung.

Wo laufen Plattform und KI-Modell?

Das ist der Kern des Unterschieds: Wohin gehen die Daten, und wer sieht Klartext?

OPAQUE: Die Plattform wird in die Cloud des Kunden gebracht, auf Infrastruktur mit Confidential Computing. Klartext soll nur innerhalb der geschützten Umgebung entstehen; Software startet nur, wenn die Attestierung gelingt. Das Vertrauen verschiebt sich damit zu Hardware, Firmware und Attestierung. Prüfen Sie, ob CPU und Grafikprozessor geschützt sind, ob Vor- und Nachverarbeitung in derselben Grenze laufen und ob die konkrete Umsetzung unabhängig geprüft wurde. Mehr dazu im Ratgeber Confidential Computing bei KI.

basebox: Plattform und KI-Modell laufen in Ihrer Umgebung: auf einem Server in Ihrem Haus (auf Wunsch ohne Internetverbindung) oder in einer eigenen, getrennten Umgebung in unserer Cloud im Rechenzentrum München-Ost. basebox schickt Ihre Daten standardmäßig an kein KI-Modell eines anderen Anbieters. Ein externes Modell gibt es nur als eigene App mit externem Modell, wenn Sie sie ausdrücklich einrichten lassen.

Was kostet es?

OPAQUE veröffentlicht keine Preise; die Website bietet Vorführung und Test auf Anfrage. Dazu kommen die Kosten der Cloud mit vertraulicher Hardware.

Bei basebox kostet die Cloud ab 5 Personen 490 € pro Person und Jahr und sinkt mit der Zahl der Personen, etwa auf 203 € bei 1.000 Personen (Listenpreise netto, 20 Mio. Tokens pro Person und Jahr). Der Server der Klasse 1 kostet einmal 109.643 €, dazu 21.569 € Lizenz und 9.868 € Servicevertrag im Jahr. Alle Werte rechnet der Preisrechner.

Was OPAQUE mitbringt, was basebox nicht hat

  • Hardware-Attestierung: Vor jedem Start bestätigt die Hardware, welche Software läuft. basebox setzt keine vertrauliche Hardware ein.
  • Schutz während der Verarbeitung: Daten bleiben auch im Speicher verschlüsselt, auch gegenüber dem Betreiber der Infrastruktur.
  • Signierte Prüfprotokolle: manipulationssicher, exportierbar über Schnittstellen.
  • Betrieb in großen Clouds: für Organisationen, die ihre Daten schon dort haben.

Für wen passt was?

OPAQUE passt zu großen Unternehmen, etwa in Finanzwesen und Versicherung, die KI-Agenten in einer großen Cloud betreiben und dem Betreiber der Infrastruktur technisch keinen Zugriff auf Klartext geben wollen. basebox passt zu Krankenhäusern, Kommunen und Behörden, deren Beschäftigte mit KI an Patienten-, Bürger- oder Sozialdaten arbeiten sollen, mit Rechten aus der eigenen Benutzerverwaltung und Protokoll, in der Cloud in Deutschland oder auf einem Server im eigenen Haus, auf Wunsch ohne Internetverbindung.

Häufige Fragen

Was leistet Attestierung?

Die Hardware bestätigt mit einem signierten Bericht, welche Software in der geschützten Umgebung läuft, bevor Daten oder Schlüssel freigegeben werden. Das ist ein wichtiger Baustein, aber kein vollständiger Sicherheitsnachweis: Das Vertrauen verschiebt sich zu Hardware, Firmware und Attestierung. Intel hat selbst Lücken veröffentlicht, die Daten aus SGX-Enklaven offenlegen konnten (INTEL-SA-00657).

Macht vertrauliche Hardware Daten anonym?

Nein. Die Daten bleiben personenbezogen; geschützt wird der Zugriff während der Verarbeitung. Rechtsgrundlage, Auftragsverarbeitung und gegebenenfalls Drittlandvorgaben bleiben zu prüfen.

Quellen

  1. OPAQUE: Website (abgerufen 11.10.2026) ↗
  2. OPAQUE: Plattform (abgerufen 11.10.2026) ↗
  3. OPAQUE: Über uns (abgerufen 11.10.2026) ↗
  4. Intel: Security Advisory INTEL-SA-00657 (2022) ↗

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über OPAQUE stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.

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