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VergleicheStand René HerzerMit KI erstellt

basebox und Mithril Security: vertrauliche KI-Ausführung oder KI in der eigenen Umgebung

Mithril Security aus Paris entwickelt Open-Source-Werkzeuge für vertrauliche KI: BlindLlama soll offene Sprachmodelle in einer gehärteten Umgebung mit Nachweis durch Hardware ausführen; das ist eine andere Bauart als basebox. basebox ist für Patienten-, Bürger- und Sozialdaten gebaut: Das KI-Modell betreibt basebox selbst, in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB. Bei 200 Personen kostet basebox in der Cloud rund 240 € pro Person und Jahr.

Anbieter: Mithril Security ↗FrankreichAngaben recherchiert am

Was unterscheidet basebox und Mithril Security auf einen Blick?

Merkmal basebox Mithril Security
Was es ist KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll Open-Source-Werkzeuge für vertrauliche Ausführung und nachweisbares Training von KI-Modellen; Mithril Security, Paris
Gebaut für Patienten-, Bürger- und Sozialdaten in Klinik und Verwaltung Nennt der Anbieter auf Anfrage
Wo das KI-Modell rechnet Bei basebox: in unserer Cloud in Deutschland oder auf Ihrem Server Offene Sprachmodelle in einer gehärteten Umgebung, betrieben von einem Anbieter oder dem Kunden selbst
Verträge für Berufs- und Sozialgeheimnis AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB zum Herunterladen Nennt der Anbieter auf Anfrage
Betriebswege Unsere Cloud in Deutschland oder Server bei Ihnen, im Rechenzentrum oder auf Hardware Ihrer Wahl Werkzeuge zum Selbstbetrieb; BlindAI nicht mehr aktiv gepflegt
Preis bei 200 Personen Cloud rund 240 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive; Server über fünf Jahre rund 267 € Nennt der Anbieter auf Anfrage; die Werkzeuge sind Open Source
Nachweise ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH), BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit Audit durch ein unabhängiges Sicherheitslabor laut Website
Wer sieht Klartext Nur Ihre Umgebung Nur die gehärtete Umgebung; der Betreiber soll keinen Zugriff haben

Angaben zu Mithril Security nach Website und Repositories des Anbieters, Stand 11.10.2026.

Was ist Mithril Security?

Mithril Security sitzt laut eigenem Blog in Paris (Station F). Das Unternehmen entwickelt Werkzeuge, die mit sicherer Hardware nachweisen sollen, wie ein KI-Modell trainiert wurde und wo es läuft. Auf der Website stehen drei Produkte: BlindLlama führt offene Sprachmodelle in einer gehärteten Umgebung aus, aus der laut Anbieter alle Zugriffe von außen entfernt sind; ein Prüfprogramm beim Kunden prüft per Nachweis aus einem Trusted Platform Module (TPM), dass diese Schutzmaßnahmen aktiv sind. AICert soll das Training von Modellen nachweisbar machen, AIGovTool die Überwachung von KI.

Das ältere BlindAI führte Modelle in Intel-SGX-Enklaven aus. Sein Repository sagt heute, dass es nicht aktiv gepflegt wird, und rät davon ab, damit sensible Daten zu verarbeiten. Ob BlindLlama als unterstütztes Produkt angeboten wird, nennt die Website nicht; das letzte Copyright auf der Website stammt von 2023, einzelne Repositories wurden 2026 aktualisiert.

Wo laufen Plattform und KI-Modell?

Das ist der Kern des Unterschieds: Wohin gehen die Daten, und wer sieht Klartext?

Mithril Security: Das Modell läuft auf einem Server mit gehärteter Umgebung, den ein Anbieter oder der Kunde selbst betreibt. Klartext soll nur innerhalb dieser Umgebung entstehen; der Kunde prüft vorher per Nachweis aus der Hardware, ob die Schutzmaßnahmen aktiv sind. Das Vertrauen verschiebt sich damit zu Hardware, Firmware und Attestierung. Mehr dazu im Ratgeber Confidential Computing bei KI.

basebox: Plattform und KI-Modell laufen in Ihrer Umgebung: auf einem Server in Ihrem Haus (auf Wunsch ohne Internetverbindung) oder in einer eigenen, getrennten Umgebung in unserer Cloud im Rechenzentrum München-Ost. basebox schickt Ihre Daten standardmäßig an kein KI-Modell eines anderen Anbieters. Ein externes Modell gibt es nur als eigene App mit externem Modell, wenn Sie sie ausdrücklich einrichten lassen.

Was das für Patientendaten und das Sozialgeheimnis bedeutet, erklären die Ratgeber Art. 9 DSGVO und KI, § 203 StGB und KI und Steuer-, Sozial- und Meldegeheimnis bei KI.

Was kostet es?

Mithril Security veröffentlicht keine Preise; die Werkzeuge sind Open Source, Unterstützung gibt es auf Anfrage. Dazu kommen Hardware und Betrieb.

Bei basebox kostet die Cloud ab 5 Personen 490 € pro Person und Jahr und sinkt mit der Zahl der Personen, etwa auf 199 € bei 1.000 Personen (Listenpreise netto, 20 Mio. Tokens pro Person und Jahr). Der Server kostet mit Kauf, Lizenz und Servicevertrag über fünf Jahre umgerechnet bei 200 Personen rund 267 € pro Person und Jahr. Alle Werte rechnet der Preisrechner.

Was muss Ihre IT tun?

Mithril Security: Laut Anbieter läuft das Modell auf einem Server mit gehärteter Umgebung, den ein Anbieter oder der Kunde selbst betreibt; ein Prüfprogramm beim Kunden prüft vorher, ob die Schutzmaßnahmen aktiv sind. Den weiteren Aufwand für Ihre IT nennt der Anbieter auf Anfrage.

basebox: In der Cloud bindet Ihre IT die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory oder Microsoft Entra ID); Betrieb, Updates und Sicherung übernehmen wir. Beim Server stellen Sie Stellplatz, Strom und Netz; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert in drei Wochen und baut an einem Tag ein. Die Inbetriebnahme in Ihrer IT und den laufenden Betrieb übernehmen wir auf Wunsch. Fachsysteme wie das KIS binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt.

Was Mithril Security mitbringt, was basebox nicht hat

  • Nachweis durch Hardware: Der Kunde kann prüfen, dass die Schutzmaßnahmen des Servers aktiv sind. basebox setzt keine vertrauliche Hardware ein.
  • Nachweisbares Training: AICert soll belegen, mit welchen Daten und welchem Verfahren ein Modell trainiert wurde.
  • Open Source: Der Code ist einsehbar. basebox ist kein Open Source.

Für wen passt was?

Mithril Security passt zu Entwicklerteams und Forschungsgruppen, die vertrauliche Ausführung oder nachweisbares Training von Modellen selbst aufbauen wollen und den Stand der einzelnen Werkzeuge vorher prüfen. basebox passt zu Krankenhäusern, Kommunen und Behörden, deren Beschäftigte mit KI an Patienten-, Bürger- oder Sozialdaten arbeiten sollen: in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit Rechten aus der eigenen Benutzerverwaltung, Protokoll, Support und Updates.

Häufige Fragen

Kann man BlindAI noch einsetzen?

Das Repository von BlindAI sagt selbst, dass es derzeit nicht aktiv gepflegt wird, und rät davon ab, damit sensible Daten zu verarbeiten (Stand 11.10.2026). Fragen Sie den Anbieter, welches Produkt heute gepflegt und unterstützt wird.

Macht vertrauliche Hardware Daten anonym?

Nein. Die Daten bleiben personenbezogen; geschützt wird der Zugriff während der Verarbeitung. Das Vertrauen verschiebt sich zu Hardware, Firmware und Attestierung. Intel hat selbst Lücken veröffentlicht, die Daten aus SGX-Enklaven offenlegen konnten (INTEL-SA-00657).

Quellen

  1. Mithril Security: Website (abgerufen 11.10.2026) ↗
  2. Mithril Security: BlindLlama (abgerufen 11.10.2026) ↗
  3. Mithril Security: Repository BlindAI mit Hinweis zum Stand (abgerufen 11.10.2026) ↗
  4. Mithril Security: Repositories auf GitHub (abgerufen 11.10.2026) ↗
  5. Mithril Security: This is Mithril, Februar 2022 (Sitz Paris) ↗
  6. Intel: Security Advisory INTEL-SA-00657 (2022) ↗

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Mithril Security stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.

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