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VergleicheStand René HerzerMit KI erstellt

basebox und Mithril Security: vertrauliche KI-Ausführung oder KI in der eigenen Umgebung

Mithril Security ist ein Unternehmen aus Paris, das Open-Source-Werkzeuge für vertrauliche KI entwickelt: BlindLlama soll offene Sprachmodelle in einer gehärteten Umgebung mit Nachweis durch Hardware ausführen, das ältere BlindAI wird nicht mehr aktiv gepflegt. basebox ist keine Software derselben Art, sondern eine andere Architekturentscheidung: Plattform und KI-Modell laufen in Ihrer Umgebung, auf einem Server im Haus oder in unserer Cloud in München-Ost.

Anbieter: Mithril Security ↗FrankreichAngaben recherchiert am

Merkmal basebox Mithril Security
Was es ist KI-Plattform mit Chat, Apps, Konnektoren, Rechten und Protokoll Open-Source-Werkzeuge für vertrauliche Ausführung und nachweisbares Training von KI-Modellen
Ansatz Plattform und KI-Modell in Ihrer Umgebung Modell in gehärteter Umgebung mit Nachweis durch Hardware
KI-Modell KI-Modell in basebox, auf unseren oder Ihren Servern Offene Sprachmodelle
Wer sieht Klartext Nur Ihre Umgebung Nur die gehärtete Umgebung; der Betreiber soll keinen Zugriff haben
Betrieb Cloud in Deutschland, Server bei Ihnen oder Hardware Ihrer Wahl Werkzeuge zum Selbstbetrieb; BlindAI nicht mehr aktiv gepflegt
Preis Cloud ab 490 € pro Person und Jahr, Server mit Listenpreis Nicht veröffentlicht; Kontakt über die Website
Nachweise ISO 27001 zertifiziert, BSI C5 Typ 1 in Arbeit Audit durch ein unabhängiges Sicherheitslabor laut Website

Angaben zu Mithril Security nach Website und Repositories des Anbieters, Stand 11.10.2026.

Was ist Mithril Security?

Mithril Security sitzt laut eigenem Blog in Paris (Station F). Das Unternehmen entwickelt Werkzeuge, die mit sicherer Hardware nachweisen sollen, wie ein KI-Modell trainiert wurde und wo es läuft. Auf der Website stehen drei Produkte: BlindLlama führt offene Sprachmodelle in einer gehärteten Umgebung aus, aus der laut Anbieter alle Zugriffe von außen entfernt sind; ein Prüfprogramm beim Kunden prüft per Nachweis aus einem Trusted Platform Module (TPM), dass diese Schutzmaßnahmen aktiv sind. AICert soll das Training von Modellen nachweisbar machen, AIGovTool die Überwachung von KI.

Das ältere BlindAI führte Modelle in Intel-SGX-Enklaven aus. Sein Repository sagt heute, dass es nicht aktiv gepflegt wird, und rät davon ab, damit sensible Daten zu verarbeiten. Ob BlindLlama als unterstütztes Produkt angeboten wird, nennt die Website nicht; das letzte Copyright auf der Website stammt von 2023, einzelne Repositories wurden 2026 aktualisiert.

Wo laufen Plattform und KI-Modell?

Das ist der Kern des Unterschieds: Wohin gehen die Daten, und wer sieht Klartext?

Mithril Security: Das Modell läuft auf einem Server mit gehärteter Umgebung, den ein Anbieter oder der Kunde selbst betreibt. Klartext soll nur innerhalb dieser Umgebung entstehen; der Kunde prüft vorher per Nachweis aus der Hardware, ob die Schutzmaßnahmen aktiv sind. Das Vertrauen verschiebt sich damit zu Hardware, Firmware und Attestierung. Mehr dazu im Ratgeber Confidential Computing bei KI.

basebox: Plattform und KI-Modell laufen in Ihrer Umgebung: auf einem Server in Ihrem Haus (auf Wunsch ohne Internetverbindung) oder in einer eigenen, getrennten Umgebung in unserer Cloud im Rechenzentrum München-Ost. basebox schickt Ihre Daten standardmäßig an kein KI-Modell eines anderen Anbieters. Ein externes Modell gibt es nur als eigene App mit externem Modell, wenn Sie sie ausdrücklich einrichten lassen.

Was kostet es?

Mithril Security veröffentlicht keine Preise; die Werkzeuge sind Open Source, Unterstützung gibt es auf Anfrage. Dazu kommen Hardware und Betrieb.

Bei basebox kostet die Cloud ab 5 Personen 490 € pro Person und Jahr und sinkt mit der Zahl der Personen, etwa auf 203 € bei 1.000 Personen (Listenpreise netto, 20 Mio. Tokens pro Person und Jahr). Der Server der Klasse 1 kostet einmal 109.643 €, dazu 21.569 € Lizenz und 9.868 € Servicevertrag im Jahr. Alle Werte rechnet der Preisrechner.

Was Mithril Security mitbringt, was basebox nicht hat

  • Nachweis durch Hardware: Der Kunde kann prüfen, dass die Schutzmaßnahmen des Servers aktiv sind. basebox setzt keine vertrauliche Hardware ein.
  • Nachweisbares Training: AICert soll belegen, mit welchen Daten und welchem Verfahren ein Modell trainiert wurde.
  • Open Source: Der Code ist einsehbar. basebox ist kein Open Source.

Für wen passt was?

Mithril Security passt zu Entwicklerteams und Forschungsgruppen, die vertrauliche Ausführung oder nachweisbares Training von Modellen selbst aufbauen wollen und den Stand der einzelnen Werkzeuge vorher prüfen. basebox passt zu Krankenhäusern, Kommunen und Behörden, deren Beschäftigte mit KI an Patienten-, Bürger- oder Sozialdaten arbeiten sollen, mit Rechten aus der eigenen Benutzerverwaltung, Protokoll, Support und Updates, in der Cloud in Deutschland oder auf einem Server im eigenen Haus.

Häufige Fragen

Kann man BlindAI noch einsetzen?

Das Repository von BlindAI sagt selbst, dass es derzeit nicht aktiv gepflegt wird, und rät davon ab, damit sensible Daten zu verarbeiten (Stand 11.10.2026). Fragen Sie den Anbieter, welches Produkt heute gepflegt und unterstützt wird.

Macht vertrauliche Hardware Daten anonym?

Nein. Die Daten bleiben personenbezogen; geschützt wird der Zugriff während der Verarbeitung. Das Vertrauen verschiebt sich zu Hardware, Firmware und Attestierung. Intel hat selbst Lücken veröffentlicht, die Daten aus SGX-Enklaven offenlegen konnten (INTEL-SA-00657).

Quellen

  1. Mithril Security: Website (abgerufen 11.10.2026) ↗
  2. Mithril Security: BlindLlama (abgerufen 11.10.2026) ↗
  3. Mithril Security: Repository BlindAI mit Hinweis zum Stand (abgerufen 11.10.2026) ↗
  4. Mithril Security: Repositories auf GitHub (abgerufen 11.10.2026) ↗
  5. Mithril Security: This is Mithril, Februar 2022 (Sitz Paris) ↗
  6. Intel: Security Advisory INTEL-SA-00657 (2022) ↗

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Mithril Security stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.

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