basebox und Protecto: Maskieren vor der KI oder KI in der eigenen Umgebung
Protecto aus den USA erkennt sensible Daten vor KI-Modellen und Agenten, maskiert sie umkehrbar und macht sie nur für berechtigte Personen wieder sichtbar; das ist eine andere Bauart als basebox, kein 1:1-Wettbewerber. basebox ist für Patienten-, Bürger- und Sozialdaten gebaut: Das KI-Modell betreibt basebox selbst, in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB.
Anbieter: Protecto ↗USAAngaben recherchiert am
Was unterscheidet basebox und Protecto auf einen Blick?
| Merkmal | basebox | Protecto |
|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | Schutzschicht vor KI-Modellen, Agenten und Dokumentensuchen: erkennen, maskieren, berechtigt freigeben; aus San José (USA) |
| Gebaut für | Patienten-, Bürger- und Sozialdaten in Klinik und Verwaltung | Gesundheitswesen, Finanzdienstleistung, Behörden und Softwareanbieter, laut Website |
| Wo das KI-Modell rechnet | Bei basebox: in unserer Cloud in Deutschland oder auf Ihrem Server | Bei OpenAI, Google, Anthropic, Cohere und weiteren Anbietern; das Modell sieht maskierte Werte |
| Verträge für Berufs- und Sozialgeheimnis | AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB zum Herunterladen | Vertrag nach HIPAA für US-Gesundheitsdaten; AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Betriebswege | Unsere Cloud in Deutschland oder Server bei Ihnen, im Rechenzentrum oder auf Hardware Ihrer Wahl | Dienst von Protecto, private Cloud des Kunden oder eigenes Rechenzentrum, auch ohne Internet |
| Preis bei 200 Personen | Cloud rund 240 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive; Server über fünf Jahre rund 267 € | Nennt der Anbieter auf Anfrage; kostenloser Test; dazu die Kosten des Modellanbieters |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH), BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit | SOC 2 Typ II, ISO 27001 laut Website |
| Wer sieht Klartext | Nur Ihre Umgebung | Protecto (als Dienst, in Ihrer privaten Cloud oder bei Ihnen); das Modell sieht maskierte Werte |
Angaben zu Protecto nach der Website des Anbieters, Stand 11.10.2026.
Was ist Protecto?
Protecto aus San José (Kalifornien) beschreibt sich als Steuerungsschicht für Daten in KI-Anwendungen. Die Software erkennt personenbezogene Daten, Gesundheitsdaten und vertrauliche Geschäftsdaten, ersetzt sie durch Tokens, die den Sinn erhalten, und legt die Originale in einem Tresor ab. Ob eine Anfrage Daten sehen darf, entscheidet Protecto je nach Person, Rolle und Aufgabe: zulassen, maskieren, sperren, kürzen oder gezielt freigeben. Jeder Vorgang wird protokolliert.
Protecto setzt an mehreren Stellen an: vor KI-Modellen, in Dokumentensuchen, bei Agenten und deren Werkzeugen sowie mit einem Gateway für KI-Chats. Als Branchen nennt die Website Gesundheitswesen, Finanzdienstleistung, Behörden und Softwareanbieter.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Das ist der Kern des Unterschieds: Wohin gehen die Daten, und wer sieht Klartext?
Protecto: Klartext sieht Protecto selbst. Je nach Betriebsart läuft Protecto als Dienst des Anbieters, in der privaten Cloud des Kunden oder im eigenen Rechenzentrum, laut Website auch ohne Verbindung nach außen. Das KI-Modell läuft beim Anbieter, den die Anwendung aufruft, und bekommt maskierte Werte.
basebox: Plattform und KI-Modell laufen in Ihrer Umgebung: auf einem Server in Ihrem Haus (auf Wunsch ohne Internetverbindung) oder in einer eigenen, getrennten Umgebung in unserer Cloud im Rechenzentrum München-Ost. basebox schickt Ihre Daten standardmäßig an kein KI-Modell eines anderen Anbieters. Ein externes Modell gibt es nur als eigene App mit externem Modell, wenn Sie sie ausdrücklich einrichten lassen.
Was das für Patientendaten und das Sozialgeheimnis bedeutet, erklären die Ratgeber Art. 9 DSGVO und KI, § 203 StGB und KI und Steuer-, Sozial- und Meldegeheimnis bei KI.
Was kostet es?
Protecto nennt auf der Website keine Preise. Es gibt einen kostenlosen Test und einen Zugang zur Schnittstelle; alles Weitere im Gespräch. Dazu kommen die Kosten des Modellanbieters.
Bei basebox kostet die Cloud ab 5 Personen 490 € pro Person und Jahr und sinkt mit der Zahl der Personen, etwa auf 199 € bei 1.000 Personen (Listenpreise netto, 20 Mio. Tokens pro Person und Jahr). Der Server kostet mit Kauf, Lizenz und Servicevertrag über fünf Jahre umgerechnet bei 200 Personen rund 267 € pro Person und Jahr. Alle Werte rechnet der Preisrechner.
Was muss Ihre IT tun?
Protecto: Laut Website läuft Protecto als Dienst des Anbieters, in der privaten Cloud des Kunden oder im eigenen Rechenzentrum, auch ohne Verbindung nach außen, und wird an verbreitete Bibliotheken für KI-Anwendungen und Vektordatenbanken angebunden. Den weiteren Aufwand für Ihre IT nennt der Anbieter auf Anfrage.
basebox: In der Cloud bindet Ihre IT die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory oder Microsoft Entra ID); Betrieb, Updates und Sicherung übernehmen wir. Beim Server stellen Sie Stellplatz, Strom und Netz; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert in drei Wochen und baut an einem Tag ein. Die Inbetriebnahme in Ihrer IT und den laufenden Betrieb übernehmen wir auf Wunsch. Fachsysteme wie das KIS binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt.
Was Protecto mitbringt, was basebox nicht hat
- Maskieren und berechtigtes Freigeben: Sensible Werte werden je nach Person und Aufgabe maskiert oder sichtbar gemacht. basebox ist dafür nicht gebaut, weil die Daten die Umgebung nicht verlassen.
- Freie Wahl des Modells: Protecto arbeitet vor Modellen vieler Anbieter.
- Für Entwicklerteams: Anbindung an verbreitete Bibliotheken für KI-Anwendungen und Vektordatenbanken.
- Nachweise nach US-Standards: SOC 2 Typ II, dazu ein Vertrag nach HIPAA für US-Gesundheitsdaten.
Für wen passt was?
Protecto passt zu Unternehmen, die eigene KI-Anwendungen oder Agenten mit Modellen großer Anbieter bauen und sensible Daten darin gezielt maskieren und freigeben wollen. basebox passt zu Krankenhäusern, Kommunen und Behörden, deren Beschäftigte mit KI an Patienten-, Bürger- oder Sozialdaten im Freitext arbeiten sollen: in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit Rechten aus der eigenen Benutzerverwaltung und Protokoll.
Häufige Fragen
Sieht das KI-Modell bei Protecto die echten Daten?
Laut Anbieter bekommt das Modell maskierte Werte, die den Sinn erhalten. Was nicht als sensibel erkannt wird, geht unverändert an das Modell. Ob der Text für den Modellanbieter anonym ist, hängt nach dem Urteil des EuGH vom 4.9.2025 (C-413/23 P) von den Mitteln ab, die ihm realistisch zur Identifizierung zur Verfügung stehen. Rechnet der Modellanbieter als Auftragsverarbeiter in Ihrem Auftrag, gilt nach dem Entwurf der EDPB-Leitlinien 02/2026 Ihre Sicht: Dann sind die Daten auch für ihn personenbezogen. Anonym aus Empfängersicht können sie nur für einen unabhängigen Empfänger sein.
Was kostet Protecto?
Preise stehen nicht auf der Website (Stand 11.10.2026). Es gibt einen kostenlosen Test und einen Zugang zur Schnittstelle; alles andere auf Anfrage.
Quellen
- Protecto: Website (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Protecto: Zugriff nach Zusammenhang (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Protecto: Privacy Gateway for AI Chat (abgerufen 11.10.2026) ↗
- DSGVO, Art. 4 Nr. 5 (EUR-Lex) ↗
- EuGH, Urteil vom 4.9.2025, C-413/23 P, EDSB ./. SRB (EUR-Lex) ↗
- EDPB: Guidelines 02/2026 on Anonymisation, Entwurf, öffentliche Konsultation bis 30.10.2026 ↗
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Protecto stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.