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VergleicheStand René HerzerMit KI erstellt

basebox und Soofi im Vergleich: KI-Plattform und offenes Sprachmodell

Soofi ist ein gefördertes Projekt unter Leitung des KI Bundesverbands für offene KI-Grundmodelle aus Deutschland; es liefert ein Modell, keine fertige Anwendung, und ist damit eine andere Bauart als basebox. basebox ist für Patienten-, Bürger- und Sozialdaten gebaut: Das KI-Modell betreibt basebox selbst, in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB. Bei 200 Personen kostet basebox in der Cloud rund 240 € pro Person und Jahr.

Anbieter: Soofi ↗DeutschlandAngaben recherchiert am

Was unterscheidet basebox und Soofi auf einen Blick?

Merkmal basebox Soofi
Was es ist KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll Projekt für offene KI-Grundmodelle (Sovereign Open Source Foundation Models), koordiniert vom KI Bundesverband e.V., Berlin, mit einem Konsortium aus Forschung und Unternehmen
Gebaut für Patienten-, Bürger- und Sozialdaten in Klinik und Verwaltung Grundlage für eigene KI-Anwendungen von Unternehmen, Mittelstand, öffentlicher Verwaltung, Forschung und Start-ups, laut Projekt
Wo das KI-Modell rechnet Bei basebox: in unserer Cloud in Deutschland oder auf Ihrem Server Dort, wo es eingesetzt wird; Vorabfassungen stehen für die Partner der Beta-Testphase auf Hugging Face
Verträge für Berufs- und Sozialgeheimnis AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB zum Herunterladen Entfällt: Das Projekt liefert ein Modell; Verträge schließt, wer es betreibt
Betriebswege Unsere Cloud in Deutschland oder Server bei Ihnen, im Rechenzentrum oder auf Hardware Ihrer Wahl Modell zum Selbstbetrieb, auf eigener Hardware oder in einem Rechenzentrum nach Wahl
Preis bei 200 Personen Cloud rund 240 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive; Server über fünf Jahre rund 267 € Laut Projekt freizügige Open-Source-Lizenz geplant; Hardware, Anwendung und Betrieb trägt, wer es einsetzt
Nachweise ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH), BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit Nennt das Projekt auf Anfrage
KI-Modell Entwickelt keine Modelle; betreibt Open-Source-Modelle, wählt und prüft sie Entwickelt und trainiert eigene Grundmodelle in Deutschland, Schwerpunkt Deutsch und Englisch
Verfügbarkeit Cloud und Server heute verfügbar Laut Projekt Beta-Testphase mit ausgewählten Partnern; öffentliche Veröffentlichung als Open Source für 2026 geplant
Lizenz Lizenz mit Support und Updates; nicht Open Source Laut Projekt freizügige Open-Source-Lizenz geplant

Angaben zu Soofi nach Website des Projekts, Pressemitteilung von Fraunhofer IIS und Modellkarte auf Hugging Face, Stand 15.10.2026.

Was ist Soofi?

Soofi steht für „Sovereign Open Source Foundation Models“. Das Projekt startete laut eigener Website im September 2025 und entwickelt offene KI-Grundmodelle in Deutschland. Koordiniert wird es vom KI Bundesverband, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im europäischen Programm IPCEI-CIS; heise nennt eine Förderung von rund 20 Mio. €. Zum Konsortium gehören laut Projekt DFKI, Fraunhofer IAIS und Fraunhofer IIS, die TU Darmstadt, die Universität Würzburg, die Berliner Hochschule für Technik, das L3S Research Center, das Lamarr-Institut sowie die Unternehmen ellamind und Merantix Momentum.

Im Juni 2026 hat das Projekt sein erstes Modell vorgestellt: laut Pressemitteilung ein Modell mit rund 30 Milliarden Parametern, von Grund auf trainiert in der Industrial AI Cloud der Deutschen Telekom in München, vor allem mit deutschen und englischen Texten. Es erscheint zunächst als Grundmodell, das sich für Fachgebiete nachtrainieren lässt; Fassungen für Dialog und Agenten sollen folgen. Als Einsatzfelder nennt das Projekt industrielle Anwendungen, Wissensmanagement, Softwareentwicklung, regulatorische Aufgaben und KI-Agenten, als Zielgruppen Unternehmen, Mittelstand, öffentliche Verwaltung, Forschung und Start-ups. Neben den Modellgewichten will das Konsortium eine technische Dokumentation zum Training veröffentlichen.

Wo laufen Plattform und KI-Modell?

Soofi: Das Projekt liefert ein Modell. Wo es läuft, entscheidet, wer es einsetzt: auf eigener Hardware oder bei einem Rechenzentrum seiner Wahl. Die Vorabfassungen stehen auf Hugging Face für die Partner der Beta-Testphase bereit. Einen Betrieb als Dienst, eine Oberfläche für Beschäftigte oder eine Anbindung an Systeme im Haus beschreibt das Projekt nicht; das ist Aufgabe der Anwendung, die das Modell nutzt.

basebox: In der Cloud bekommt jede Organisation eine eigene virtuelle Umgebung mit eigener Benutzerverwaltung im Rechenzentrum in Deutschland, das KI-Modell läuft auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. Beim Server steht die Hardware nur für ein Haus bereit, bei Ihnen (auf Wunsch ohne Internetverbindung) oder in einem Rechenzentrum, standardmäßig bei noris network in München. basebox ist an kein Modell gebunden: Ein neues Modell kommt per Update, vorher von uns geprüft; Apps, Rechte und Daten bleiben gleich. Hat Ihr Haus Vorgaben zur Herkunft des Modells, setzen wir sie um. basebox schickt Ihre Daten standardmäßig an kein KI-Modell eines anderen Anbieters. Ihre Daten trainieren kein Modell.

Was das für Patientendaten und das Sozialgeheimnis bedeutet, erklären die Ratgeber Art. 9 DSGVO und KI, § 203 StGB und KI und Steuer-, Sozial- und Meldegeheimnis bei KI.

Was kostet es?

Soofi (Stand 15.10.2026): Preise nennt das Projekt nicht. Geplant ist laut Projekt eine Veröffentlichung unter einer freizügigen Open-Source-Lizenz. Wer ein offenes Modell selbst betreibt, braucht dafür Hardware oder Rechenleistung, eine Anwendung für die Beschäftigten und den laufenden Betrieb.

basebox: Die Cloud startet ab 5 Personen mit 490 € pro Person und Jahr, bei 200 Personen sind es 47.932 € im Jahr. In der Cloud sind 20 Mio. Tokens pro Person und Jahr enthalten. Mit Server für Kauf, Lizenz und Servicevertrag über fünf Jahre umgerechnet bei 200 Personen rund 267 € pro Person und Jahr; anmelden darf sich jeder. Listenpreise netto. Starten können Sie kostenlos mit 1 Mio. Tokens, im eigenen Konto in unserer Cloud. Jede andere Personenzahl rechnet der Rechner.

Was muss Ihre IT tun?

Soofi: Das Projekt liefert ein Modell. Hardware, Betrieb, Oberfläche, Anmeldung und Anbindung an Systeme im Haus übernimmt, wer es einsetzt.

basebox: In der Cloud bindet Ihre IT die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory oder Microsoft Entra ID); Betrieb, Updates und Sicherung übernehmen wir. Beim Server stellen Sie Stellplatz, Strom und Netz; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert in drei Wochen und baut an einem Tag ein. Die Inbetriebnahme in Ihrer IT und den laufenden Betrieb übernehmen wir auf Wunsch. Fachsysteme wie das KIS binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt.

Was Soofi mitbringt, was basebox nicht hat

  • Eigene Grundmodelle aus Deutschland: Soofi entwickelt und trainiert Modelle von Grund auf. basebox entwickelt kein eigenes Modell.
  • Offene Modellgewichte und Dokumentation des Trainings, laut Projekt unter einer freizügigen Lizenz geplant. basebox ist nicht Open Source; wird basebox insolvent, veröffentlichen wir den Code als Open Source.
  • Nachtrainieren für Fachgebiete: Das Grundmodell ist laut Projekt dafür gedacht, für einzelne Fachgebiete angepasst zu werden.
  • Öffentlich gefördertes Konsortium aus Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen.

Für wen passt was?

  • Soofi passt zu Entwicklerteams, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die ein offenes Grundmodell aus Deutschland in eigene Anwendungen einbauen, selbst betreiben oder für ein Fachgebiet nachtrainieren wollen.
  • basebox passt zu Krankenhäusern, Verwaltungen und Sozialträgern, deren Beschäftigte mit Patienten-, Bürger- oder Sozialdaten arbeiten: in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, als fertige KI-Plattform mit Rechten aus der eigenen Benutzerverwaltung, Protokoll, Konnektoren und einem KI-Modell, das wir auswählen, prüfen und betreiben. Mehr dazu auf Sicherheit und Datenschutz.

Häufige Fragen

Ist Soofi eine Anwendung, mit der Beschäftigte arbeiten können?

Laut Projekt nicht: Das erste Modell ist als technische Grundlage für eigene KI-Anwendungen gedacht und erscheint zunächst als Grundmodell, das sich für Fachgebiete nachtrainieren lässt. Oberfläche, Anmeldung, Rechte und Anbindung an Systeme kommen von der Anwendung, in der das Modell läuft.

Kann man Soofi heute nutzen?

Laut Website des Projekts (Stand 15.10.2026) ist das erste Modell in der Beta-Testphase mit ausgewählten Partnern; weitere Bewerbungen nimmt das Projekt derzeit nicht an. Die öffentliche Veröffentlichung als Open Source ist laut Projekt für dieses Jahr geplant, unter einer freizügigen Lizenz. Den aktuellen Stand nennt das Projekt auf seiner Website.

Kann basebox ein Modell aus dem Soofi-Projekt einsetzen?

basebox ist an kein Modell gebunden. Auf Wunsch setzen wir ein bestimmtes Modell ein, auch ein eigenes, und Vorgaben Ihres Hauses zur Herkunft setzen wir um. Jedes Modell prüfen wir vorher auf Laufzeit, Speicher, Werkzeugaufrufe und Deutsch; Entwickler, Version und Lizenz stehen im Modellregister. Apps, Rechte und Daten bleiben bei einem Wechsel gleich.

Entwickelt basebox eigene KI-Modelle?

Nein. basebox betreibt Open-Source-Modelle selbst, in der Cloud auf unseren Servern und beim Server auf Ihrer Hardware. Wir spielen die besten, leistungsfähigsten Modelle auf, die zur vorhandenen Hardware passen. Ihre Daten trainieren kein Modell.

Quellen

  1. Soofi: Startseite des Projekts, Stand der Beta-Testphase, Impressum KI Bundesverband (abgerufen 15.10.2026) ↗
  2. Soofi: Das Konsortium (abgerufen 15.10.2026) ↗
  3. Fraunhofer IIS: Pressemitteilung zum ersten Modell von Soofi (17.06.2026, abgerufen 15.10.2026) ↗
  4. Hugging Face: Soofi-Project, Modelle und Modellkarten (abgerufen 15.10.2026) ↗
  5. heise online: Soofi, Deutschland entwickelt souveränes KI-Sprachmodell (18.11.2025, abgerufen 15.10.2026) ↗

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Soofi stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 15. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.

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