basebox und Voicepoint im Vergleich: Spracherkennung und KI-Dokumentation oder KI-Plattform
Voicepoint aus der Schweiz bietet mit Xenon eine Plattform für Diktat, Spracherkennung und einen KI-Schreibassistenten, der Sprechstunden zusammenfasst, gespeichert in einer Schweizer Cloud in Zürich; mit basebox lässt es sich kombinieren. basebox ist für Patientendaten gebaut: Das KI-Modell betreibt basebox selbst, in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit AVV und Ergänzung für die Schweiz. Bei 200 Personen kostet basebox in der Cloud rund 240 € pro Person und Jahr.
Anbieter: Voicepoint ↗SchweizAngaben recherchiert am
Was unterscheidet basebox und Voicepoint auf einen Blick?
| Merkmal | basebox | Voicepoint |
|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | Plattform für Diktat, medizinische Spracherkennung und KI-Gesprächsdokumentation (Xenon); Voicepoint, Schweiz |
| Gebaut für | Patientendaten in Spital und Praxis, für das ganze Haus | Spitäler, Kliniken und Arztpraxen, laut Anbieter |
| Wo das KI-Modell rechnet | Bei basebox: in unserer Cloud in Deutschland oder auf Ihrem Server | Zusammenfassungen mit einem Sprachmodell von Corti; Daten laut Anbieter in der Voicepoint Cloud (Microsoft Azure, Zürich) |
| Verträge für Berufsgeheimnis und Datenschutz | AVV mit Ergänzung für die Schweiz (DSG) und Vereinbarung nach Art. 321 StGB als Entwurf | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Betriebswege | Unsere Cloud in Deutschland oder Server bei Ihnen, im Rechenzentrum oder auf Hardware Ihrer Wahl | Voicepoint Cloud mit Diensten von Microsoft Azure im Rechenzentrum Zürich; Betrieb im eigenen Rechenzentrum nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Preis bei 200 Personen | Cloud rund 240 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive; Server über fünf Jahre rund 267 € | Nennt der Anbieter auf Anfrage; keine Mindestzahl an Lizenzen, 30 Tage Test |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH), BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit | Laut Anbieter ISO 27001, ISO 27701, ISO 27018 |
| Sprachen | Oberfläche und Support auf Deutsch und Englisch | Deutsch, Französisch, Englisch und Schweizer Dialekte |
Angaben zu Voicepoint nach der Website des Anbieters, Stand 11.10.2026.
Was ist Voicepoint?
Voicepoint ist ein Schweizer Anbieter für Diktat und Spracherkennung im Gesundheitswesen. Xenon besteht laut Anbieter aus drei Modulen: Dictation für Diktate auf Smartphone, Tablet und im Web mit zentraler Verwaltung, Dragon mit der medizinischen Spracherkennung Dragon Medical und Fusion, einem KI-Schreibassistenten, der die Sprechstunde aufzeichnet und daraus eine strukturierte Zusammenfassung erstellt. Voicepoint nennt eine Anbindung an Praxis- und Klinikinformationssysteme, ohne konkrete Systeme aufzuführen. Dazu kommen Fußschalter und Diktiergeräte verschiedener Hersteller sowie Spracherkennung für Windows (Dragon Medical One) und macOS (Voicepoint Helium).
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Voicepoint: Daten liegen laut Anbieter in der Voicepoint Cloud, die Dienste von Microsoft Azure im Rechenzentrum Zürich nutzt; sensible Daten verlassen die Schweiz nach Angabe von Voicepoint nicht. Auf Sprachaufnahmen haben nur die Personen Zugriff, die sie aufnehmen oder dafür berechtigen. Ob Xenon auch im eigenen Rechenzentrum eines Spitals laufen kann, nennt die Website nicht.
basebox: In der Cloud bekommt jede Organisation eine eigene virtuelle Umgebung mit eigener Benutzerverwaltung im Rechenzentrum in Deutschland, das KI-Modell läuft auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. Beim Server steht die Hardware nur für ein Haus bereit, bei Ihnen (auf Wunsch ohne Internetverbindung) oder in einem Rechenzentrum, standardmäßig bei noris network in München. Ein Server in einem Schweizer Rechenzentrum für die Cloud ist in Arbeit, spätestens 2027; die Server Klasse 1 bis 3 liefert unser Hardware-Partner FAST LTA schon heute in die Schweiz. Für Schweizer Kunden gibt es eine Ergänzung zur AVV nach dem DSG und eine Vereinbarung zur Geheimhaltung nach Art. 321 und Art. 320 StGB (Schweizer Vertragsanlagen).
Was das für Patientendaten in der Schweiz bedeutet, erklären die Ratgeber Schweiz: DSG und KI und Berufsgeheimnis in der Schweiz (Art. 321 StGB) und KI.
Was kostet es?
Voicepoint nennt keine Preise; Angebote werden einzeln erstellt. Laut Anbieter gibt es keine Mindestzahl an Lizenzen und einen Test über 30 Tage. Gekündigt wird schriftlich bis spätestens zwei Monate vor Ablauf der Lizenz. Eingabegeräte, Inbetriebnahme und Schulung werden separat berechnet; Updates und Support sind enthalten.
basebox (Listenpreise netto): Cloud 490 € pro Person und Jahr bei 5 Personen, 240 € bei 200 Personen, 199 € bei 1.000 Personen. Server: Kauf, Lizenz und Servicevertrag über fünf Jahre umgerechnet bei 200 Personen rund 267 € pro Person und Jahr; anmelden darf sich jeder im Haus. Jede andere Personenzahl rechnet der Rechner.
Was muss Ihre IT tun?
Voicepoint: Laut Anbieter läuft Xenon in der Voicepoint Cloud bei Microsoft Azure in Zürich, mit Anbindung an Praxis- und Klinikinformationssysteme und Spracherkennung für Windows und macOS. Den weiteren Aufwand für Ihre IT, auch für einen Betrieb im eigenen Rechenzentrum, nennt der Anbieter auf Anfrage.
basebox: In der Cloud bindet Ihre IT die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory oder Microsoft Entra ID); Betrieb, Updates und Sicherung übernehmen wir. Beim Server stellen Sie Stellplatz, Strom und Netz; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert in drei Wochen und baut an einem Tag ein. Die Inbetriebnahme in Ihrer IT und den laufenden Betrieb übernehmen wir auf Wunsch. Fachsysteme wie das KIS binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt.
Was Voicepoint mitbringt, was basebox nicht hat
- Medizinische Spracherkennung mit Diktatverwaltung, Diktiergeräten und Fußschaltern.
- Dokumentation der Sprechstunde in derselben Lösung wie das Diktat: Fusion zeichnet das Gespräch auf und fasst es zusammen. basebox nimmt Gespräche bis 30 Minuten per Aufnahmetaste am Rechner auf, eine App erstellt daraus Bericht oder Brief.
- Speicherung in der Schweiz: Die Cloud von basebox läuft heute in Deutschland.
- Schweizer Dialekte und Französisch in der Spracherkennung.
- Kein Mindestumfang an Lizenzen; die Cloud von basebox beginnt bei 5 Personen.
Für wen passt was?
Voicepoint passt zu Spitälern und Praxen, die Diktat und Sprechstunde mit medizinischer Spracherkennung dokumentieren wollen. basebox passt zu Häusern, deren Beschäftigte mit Patientendaten arbeiten und KI für viele Aufgaben wollen: in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit AVV und Ergänzung für die Schweiz, etwa für Entlassbriefe, Leitlinien, Zusammenfassungen und Verwaltung, mit Rechten aus der eigenen Benutzerverwaltung und Protokoll. Beides zusammen ist möglich: Voicepoint für das gesprochene Wort, basebox für die übrigen Aufgaben.
Häufige Fragen
Ersetzt basebox eine Diktatlösung wie Voicepoint?
Zum Teil. basebox wandelt Diktate in Text und nimmt Gespräche bis 30 Minuten per Aufnahmetaste am Rechner auf. Diktatverwaltung, Fußschalter und Diktiergeräte wie bei Voicepoint hat basebox nicht. Dazu ist basebox eine Plattform für viele Aufgaben wie Entlassbriefe, Leitlinien und Verwaltung. Beides kann nebeneinander laufen.
Welches KI-Modell nutzt Voicepoint für die Zusammenfassungen?
Laut Voicepoint nutzt das Modul Fusion ein Sprachmodell von Corti, trainiert mit Schweizer Daten. Zu weiteren Anbietern macht die Website keine Angaben.
Bietet basebox in der Schweiz an?
Ja, die Cloud und den Server. Die Server Klasse 1 bis 3 für Ihr Haus liefert unser Hardware-Partner FAST LTA über einen Partner vor Ort schon heute in die Schweiz. Einen Server in einem Schweizer Rechenzentrum für die Cloud betreibt basebox noch nicht; er ist in Arbeit, spätestens 2027. Bis dahin läuft die Cloud auch für Schweizer Kunden in Deutschland. Oberfläche und Support gibt es auf Deutsch und Englisch.
Quellen
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Voicepoint stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.