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KostenStand René HerzerMit KI erstellt

Was kostet eine KI-Lösung für eine Arztpraxis?

Das hängt von der Aufgabe ab. Ein KI-Telefonassistent kostet nach veröffentlichten Preisen ab 99 € netto im Monat, eine Dokumentation aus dem Arztgespräch reicht vom kostenlosen Einstieg bis zu Zusatzmodulen um 59 € im Monat, ein allgemeiner KI-Assistent 20 bis 25 US-Dollar pro Person und Monat. basebox kostet in der Cloud 490 € pro Person und Jahr, ab 5 Personen. Vor Patientendaten steht die Prüfung nach § 393 SGB V.

Welche KI-Lösungen gibt es für Praxen, und was kosten sie?

Aufgabe Beispiel Preis Stand
Anrufe annehmen (Telefonassistenz) fonio 99 € (1.000 Minuten), 299 € (3.600 Minuten), ab 539 € im Monat, netto bei jährlicher Zahlung; monatlich 119, 359, ab 599 € Anbieter-Website, Oktober 2026
Telefonassistent im Praxispaket Doctolib, Paket „Patientenmanagement“ 229 € im Monat je Arzt, Einrichtung ab 399 € laut GIGA, Stand April 2026
Dokumentation aus dem Arztgespräch Doctolib „KI-Sprechstundenassistenz“ 59 € im Monat als Zusatz laut GIGA, Stand April 2026
Dokumentation aus dem Arztgespräch Heidi Health kostenloser Tarif; bezahlte Tarife auf Anfrage Anbieter-Website, Oktober 2026
Allgemeiner KI-Assistent ChatGPT Business 20 US-Dollar pro Person und Monat bei jährlicher Zahlung, 25 bei monatlicher, mindestens 2 Personen OpenAI, April 2026
KI-Plattform für die ganze Praxis basebox Cloud 490 € pro Person und Jahr, ab 5 Personen Listenpreis netto, Oktober 2026

Viele Anbieter nennen Preise nur im Angebot. Die Tabelle ist eine Auswahl, keine Marktübersicht. Ob ein Preis netto oder brutto gilt und je Arzt, Praxis oder Person, fragen Sie beim Anbieter nach.

Was kostet basebox für eine Praxis?

In der Cloud zahlen Sie pro Person, die die KI nutzt: 5 Personen 2.450 € im Jahr, 10 Personen 4.900 €, 25 Personen, etwa in einem MVZ, 9.465 €. Listenpreise netto, Laufzeit mindestens ein Jahr. Enthalten sind alle Funktionen, Apps, Support und Updates sowie 20 Mio. Tokens pro Person und Jahr. Ausprobieren lässt sich basebox kostenlos mit 1 Mio. Tokens; für Gesundheitsdaten ist diese Startumgebung nicht gedacht.

Beispiele aus der ambulanten Versorgung in der Liste der Anwendungsfälle: Terminbestätigungen und Recall-Schreiben entwerfen, Auskunft zur EBM-Abrechnung und, nach Anbindung des Praxisverwaltungssystems, Hinweise zur Plausibilität der Quartalsabrechnung. Für eine solche Anbindung kostet ein neuer Konnektor einmalig 1.900 bis 13.800 €; den Zugang stellt der Hersteller des Systems bereit.

Dürfen Patientendaten in eine KI aus der Cloud?

Drei Regeln greifen zugleich:

  • § 203 StGB: Ärztinnen und Ärzte dürfen Dienstleistern Patientengeheimnisse nur offenbaren, wenn diese zur Verschwiegenheit verpflichtet sind.
  • Art. 9 DSGVO: Gesundheitsdaten sind besonders geschützt; mit dem Dienstleister brauchen Sie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
  • § 393 SGB V: Leistungserbringer dürfen Gesundheitsdaten nur in der Cloud verarbeiten, wenn der Anbieter ein aktuelles C5-Testat des BSI hat. Seit dem 1. Juli 2025 ist das in der Regel ein Testat vom Typ 2; für neue Systeme genügt in den ersten 18 Monaten Typ 1. Gleichwertig ist nach § 1 C5GleichwV ein Zertifikat nach ISO/IEC 27001 mit einem Maßnahmenplan: Er beschreibt die Lücken zu C5, schließt sie in höchstens zwölf Monaten und führt binnen 18 Monaten zu C5 Typ 1 und binnen 24 Monaten zu Typ 2.

Das gilt für jede Cloud-Lösung, auch für Telefonassistenz und Dokumentation. Fragen Sie jeden Anbieter nach dem C5-Testat oder nach ISO-Zertifikat und Maßnahmenplan, die er Ihnen auf Verlangen vorlegen muss, nach dem Ort der Verarbeitung und nach der Vereinbarung nach § 203 StGB. Mehr dazu: KI in der Arztpraxis.

basebox ist ISO 27001 zertifiziert. Für die Cloud auf unseren Servern führt basebox den Nachweis nach § 393 Abs. 4 SGB V über das ISO-Zertifikat mit Maßnahmenplan nach § 1 C5GleichwV und geht den Weg zum C5-Testat: zuerst Typ 1, danach Typ 2. Die Vereinbarung nach § 203 StGB und den AVV gibt es zum Herunterladen.

Keine Rechtsberatung: Ob ein Angebot für Ihre Praxis zulässig ist, prüft Ihr Datenschutzbeauftragter im Einzelfall.

Was kommt neben dem Preis dazu?

  • Einrichtung: Einige Anbieter berechnen eine Gebühr für die Einrichtung, bei Doctolib ab 399 €.
  • Anbindung: Telefon- und Dokumentationslösungen brauchen eine Verbindung zum Praxisverwaltungssystem oder zur Telefonanlage. Was sie kostet, steht selten in der Preisliste.
  • Schulung: Nach Art. 4 der KI-Verordnung braucht das Team ausreichende KI-Kompetenz.

Häufige Fragen

Kann die KI auf einem kleinen Rechner in der Praxis laufen?

Technisch ja, für ein bis fünf Personen und mit schwächeren Antworten. basebox bietet das nicht an, weil die KI dort nicht leistet, was im Alltag gebraucht wird. Für kleine Teams gibt es die Cloud ab 5 Personen.

Ist eine KI für Arztbriefe ein Medizinprodukt?

In der Regel nicht: Briefentwürfe oder die Suche in Leitlinien haben keine medizinische Zweckbestimmung. Anders kann es bei Diagnosevorschlägen für einzelne Patienten sein. Mehr dazu: Ist KI ein Medizinprodukt?

Müssen die Mitarbeitenden geschult werden?

Wer KI einsetzt, muss nach Art. 4 der KI-Verordnung für ausreichende KI-Kompetenz sorgen. Was das heißt: KI-Kompetenz nach Art. 4.

Quellen

  1. fonio.ai: Preise KI-Telefonassistent (abgerufen am 11.10.2026) ↗
  2. Doctolib: Preise für Praxen ↗
  3. GIGA: Was kostet Doctolib? Tarife, Stand April 2026 (4. Mai 2026) ↗
  4. Heidi Health: Tarife ↗
  5. OpenAI Help Center: What is ChatGPT Business? (Stand April 2026) ↗
  6. § 393 SGB V: Cloud-Einsatz im Gesundheitswesen (gesetze-im-internet.de) ↗
  7. § 1 C5-Gleichwertigkeitsverordnung (C5GleichwV) (gesetze-im-internet.de) ↗
  8. § 203 StGB: Verletzung von Privatgeheimnissen (gesetze-im-internet.de) ↗

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Keine Rechtsberatung, keine Haftung. Stand der Recherche: 11. Oktober 2026.

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