basebox und cogvis im Vergleich: Sturzerkennung oder KI-Plattform
cogvis aus Wien ist ein 3D-Sensor für Pflegeheime und Kliniken, der Stürze, Aufstehen und Abwesenheit im Zimmer ohne Kamerabild erkennt und die Pflege alarmiert; das ist kein 1:1-Wettbewerber, cogvis arbeitet im Bewohnerzimmer, basebox bei Berichten, Briefen und Wissen. basebox ist für Patienten- und Bewohnerdaten gebaut: Das KI-Modell betreibt basebox selbst, in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit AVV nach Art. 28 DSGVO.
Anbieter: cogvis ↗ÖsterreichAngaben recherchiert am
Was unterscheidet basebox und cogvis auf einen Blick?
| Merkmal | basebox | cogvis |
|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | 3D-Sensor mit KI für Sturzerkennung und Sturzprävention; cogvis software und consulting GmbH, Wien |
| Gebaut für | Patienten- und Bewohnerdaten in Klinik und Pflege | Pflegeheime, Krankenhäuser, Reha-Kliniken, laut Anbieter |
| Wo das KI-Modell rechnet | Bei basebox: in unserer Cloud in Deutschland oder auf Ihrem Server | Auf dem Gerät im Zimmer, laut Anbieter, mit Tiefendaten statt Kamerabildern |
| Verträge zum Datenschutz | AVV nach Art. 28 DSGVO zum Herunterladen | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Betriebswege | Unsere Cloud in Deutschland oder Server bei Ihnen, im Rechenzentrum oder auf Hardware Ihrer Wahl | Sensor im Zimmer, Verwaltung über die Web-Plattform companion connect; deren Standort nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Preis bei 200 Personen | Cloud rund 240 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive; Server über fünf Jahre rund 267 € | Nennt der Anbieter auf Anfrage; abgerechnet wird nach Sensoren (laut Salzburg24 zehn Sensoren für 22.000 € in einem Seniorenheim) |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH), BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Bedienung | Im Browser am Arbeitsplatz | Sensor im Zimmer, Meldungen an die Pflege, Verwaltung über eine Web-Plattform |
| Anbindung | Konnektoren zu Ihren Systemen; Pflegedokumentation, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt | Anbindung an die Rufanlage; Verknüpfung mit der Dokumentation über Programmierschnittstelle |
Was ist cogvis?
cogvis ist aus einem Forschungsprojekt der Technischen Universität Wien entstanden. Der cogvis companion ist ein Sensor, der im Bewohnerzimmer Tiefendaten im Infrarotbereich erfasst. Eine KI wertet Bewegungen aus und meldet Stürze, Aufstehen aus dem Bett, Abwesenheit, Unruhe oder Lagerungsbedarf. Einstellungen und Risikoprofile lassen sich je Bewohnerin und Bewohner festlegen, Meldungen gehen auch über die vorhandene Rufanlage. Für Auswertungen gibt es die Plattform companion connect.
Laut Anbieter nutzen über 260 Einrichtungen cogvis, in Österreich 17 Prozent der Pflegeheime. cogvis nennt eine Senkung der Stürze um bis zu 77 Prozent und beteiligt sich am Forschungsprojekt CareVolutionAI in der Schweiz, Deutschland und Österreich.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
cogvis schreibt, alle Informationen würden auf dem Gerät verarbeitet und es entstünden keine Kamerabilder. Wo die Plattform companion connect betrieben wird, nennt die Website nicht.
Bei basebox läuft die Plattform in einer eigenen Umgebung je Organisation in unserem Rechenzentrum in Deutschland oder auf einem Server nur für Sie, bei Ihnen und auf Wunsch ohne Internetverbindung. In der Cloud läuft das KI-Modell auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. Ihre Daten trainieren kein Modell. In Österreich bietet basebox Cloud und Server an, Oberfläche und Support auf Deutsch und Englisch.
Was das für Gesundheitsdaten in Österreich bedeutet, erklären die Ratgeber Österreich: DSG, Amtsgeheimnis und KI und Art. 9 DSGVO und KI.
Was kostet es?
cogvis nennt keine Preise, die Website bietet ein Erstgespräch an. Ein Seniorenheim in St. Johann im Pongau hat laut einem Bericht von Salzburg24 zehn weitere Sensoren für 22.000 Euro angeschafft.
basebox in der Cloud kostet 490 € pro Person und Jahr ab 5 Personen, bei 25 Personen 9.465 € und bei 100 Personen 27.043 € im Jahr. Gezählt werden die Personen, die die KI nutzen, nicht die Bewohnerinnen und Bewohner. Gemeinnützige Einrichtungen erhalten 15 % auf die Lizenz. Listenpreise netto. Jede andere Personenzahl rechnet der Rechner.
Was muss Ihre IT tun?
cogvis: Laut Anbieter steht der Sensor im Zimmer, verwaltet wird über die Web-Plattform companion connect; angebunden wird die Rufanlage, die Dokumentation über eine Programmierschnittstelle. Den weiteren Aufwand für Ihre IT nennt der Anbieter auf Anfrage.
basebox: In der Cloud bindet Ihre IT die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory oder Microsoft Entra ID); Betrieb, Updates und Sicherung übernehmen wir. Beim Server stellen Sie Stellplatz, Strom und Netz; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert in drei Wochen und baut an einem Tag ein. Die Inbetriebnahme in Ihrer IT und den laufenden Betrieb übernehmen wir auf Wunsch. Fachsysteme wie das KIS binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt.
Was cogvis mitbringt, was basebox nicht hat
- Sensor im Zimmer mit Sturzerkennung, Sturzprävention und Abwesenheitsmeldung.
- Meldungen über die Rufanlage an die Pflege.
- Auswertung auf dem Gerät ohne Kamerabild.
- Viele Einrichtungen in Österreich als Anwender.
Für wen passt was?
- cogvis passt zu Pflegeheimen und Kliniken, die Stürze und Risiken im Zimmer erkennen wollen, ohne Kamera.
- basebox passt zu Einrichtungen und Trägern, deren Beschäftigte mit Patienten- und Bewohnerdaten arbeiten: in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, für Texte und Auskunft wie Pflegeberichte aus Stichpunkten, Angehörigenkorrespondenz, Auskunft zu Expertenstandards, Vorbereitung auf Prüfungen, Verwaltung und Personal. Mehr dazu im Ratgeber KI in der Pflege.
- Beides zusammen ist möglich: cogvis im Zimmer, basebox am Arbeitsplatz.
Häufige Fragen
Erkennt basebox Stürze?
Nein. basebox hat keine Sensoren und überwacht keine Zimmer. basebox hilft der Pflege bei Texten und Auskunft, etwa Pflegeberichte aus Stichpunkten, Angehörigenkorrespondenz oder Auskunft zu Expertenstandards.
Nimmt cogvis Bilder auf?
Laut Anbieter nicht: Der Sensor erfasst Tiefendaten im Infrarotbereich, keine Kamerabilder, und verarbeitet die Informationen auf dem Gerät.
Was ist bei Sensoren im Bewohnerzimmer rechtlich zu beachten?
Je nach Einstellung, etwa bei Meldungen beim Aufstehen, kann eine freiheitsentziehende Maßnahme berührt sein. Mehr dazu im Ratgeber Freiheitsentziehende Maßnahmen und KI-Sensorik.
Quellen
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über cogvis stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.