basebox und Komm.ONE im Vergleich: KI über den kommunalen IT-Dienstleister
Komm.ONE ist der IT-Dienstleister der Kommunen in Baden-Württemberg und bietet Mitgliedskommunen seit Juli 2026 ein KI-Angebot von neuraflow auf der STACKIT-Cloud an, über eine Rahmenvereinbarung ohne eigenes Vergabeverfahren. basebox ist für Bürger- und Sozialdaten gebaut: Das KI-Modell betreibt basebox selbst, in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB. Bei 200 Personen kostet basebox in der Cloud rund 240 € pro Person und Jahr.
Anbieter: Komm.ONE ↗DeutschlandAngaben recherchiert am
| Merkmal | basebox | Komm.ONE |
|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | IT-Dienstleister der Kommunen in Baden-Württemberg; KI-Angebot mit Produkten von neuraflow: Chat und Sprache für Website und Telefon, KI-Arbeitsplatz für Beschäftigte |
| Gebaut für | Bürger- und Sozialdaten in Verwaltung, dazu Patientendaten in Kliniken | Mitgliedskommunen in Baden-Württemberg |
| Wo das KI-Modell rechnet | Bei basebox: in unserer Cloud in Deutschland oder auf Ihrem Server | Daten laut Komm.ONE in der STACKIT-Cloud in Deutschland; Ort des KI-Modells nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Verträge für Berufs- und Sozialgeheimnis | AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB zum Herunterladen | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Betriebswege | Unsere Cloud in Deutschland oder Server bei Ihnen, bei Ihrem IT-Dienstleister, im Rechenzentrum oder auf Hardware Ihrer Wahl | STACKIT-Cloud von Schwarz Digits in Deutschland |
| Preis bei 200 Personen | Cloud rund 240 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive; Server über fünf Jahre rund 267 € | Konditionen der Rahmenvereinbarung; nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH), BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit | Infrastruktur nach BSI C5 und ISO/IEC 27001 zertifiziert |
| Bezug | Lizenz von basebox oder über Ihren IT-Dienstleister | Für Mitgliedskommunen über eine EU-weit ausgeschriebene Rahmenvereinbarung, ohne eigenes Vergabeverfahren |
| Begleitung | Inbetriebnahme in Ihrer IT (optional), Support und Updates in der Lizenz | Datenschutzprüfung, Sicherheitsbewertung, Implementierung, Support im 1st und 2nd Level, Workshops |
Was ist Komm.ONE?
Komm.ONE ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart. Träger sind die Kommunen (88 %) und das Land Baden-Württemberg (12 %). Mit über 2.200 Beschäftigten an sieben Standorten beschafft, entwickelt und betreibt Komm.ONE Verfahren für Kommunen, ihre Verbände und Unternehmen und berät sie bei der Digitalisierung.
Was bietet Komm.ONE an KI an?
Im Juni 2026 hat Komm.ONE ein KI-Angebot für Kommunen angekündigt, zusammen mit neuraflow und STACKIT. Es umfasst Chat- und Sprachlösungen für Website und Telefon sowie einen KI-Arbeitsplatz für Beschäftigte. Grundlage ist eine EU-weit ausgeschriebene Rahmenvereinbarung: Mitgliedskommunen nutzen das Angebot ohne eigenes Vergabeverfahren. Komm.ONE übernimmt laut eigener Mitteilung Datenschutzprüfung, Sicherheitsbewertung und Implementierung, dazu Support und Workshops. Die Produkte selbst vergleicht die Seite basebox und neuraflow.
Können Kommunen basebox über ihren IT-Dienstleister beziehen?
Ja. basebox läuft auch im Rechenzentrum eines kommunalen IT-Dienstleisters oder Zweckverbands; die Lizenz gilt dann für dessen Server, anmelden darf sich jeder. Betreibt der Dienstleister basebox für mehrere Kommunen, bekommt jede eine eigene, getrennte Umgebung mit eigener Benutzerverwaltung. Die Bedingungen dafür stehen in der Partnervereinbarung, mehr auf Partner.
Ob eine Kommune dabei ein eigenes Vergabeverfahren braucht, hängt von den Verträgen ihres Dienstleisters und vom Auftragswert ab. basebox ist nicht Teil der Rahmenvereinbarung von Komm.ONE. Was bei einer eigenen Ausschreibung zu beachten ist, steht auf Ausschreibung.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Beim Angebot von Komm.ONE liegen Daten, Chatverläufe und Konfiguration laut Komm.ONE in Deutschland, in der STACKIT-Cloud von Schwarz Digits.
Bei basebox läuft die Plattform in einer eigenen Umgebung je Organisation in unserem Rechenzentrum in Deutschland oder auf einem Server nur für Sie: bei Ihnen, bei Ihrem IT-Dienstleister oder in einem Rechenzentrum, auf Wunsch ohne Internetverbindung. In der Cloud läuft das KI-Modell auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. Ihre Daten trainieren kein Modell.
Was das für Bürger- und Sozialdaten bedeutet, erklären die Ratgeber Steuer-, Sozial- und Meldegeheimnis bei KI und § 203 StGB und KI.
Was kostet es?
Komm.ONE nennt öffentlich keine Preise; für Mitgliedskommunen gelten die Konditionen der Rahmenvereinbarung.
basebox: Die Cloud startet ab 5 Personen mit 490 € pro Person und Jahr, bei 200 Personen sind es 47.932 € im Jahr. Mit Server für Kauf, Lizenz und Servicevertrag über fünf Jahre umgerechnet bei 200 Personen rund 267 € pro Person und Jahr; anmelden darf sich jeder. Listenpreise netto. Jede andere Personenzahl rechnet der Rechner.
Was muss Ihre IT tun?
Komm.ONE: Laut Anbieter läuft das Angebot in der STACKIT-Cloud in Deutschland; Komm.ONE übernimmt Datenschutzprüfung, Sicherheitsbewertung und Implementierung, dazu Support im 1st und 2nd Level. Den weiteren Aufwand für Ihre IT nennt der Anbieter auf Anfrage.
basebox: In der Cloud bindet Ihre IT die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory oder Microsoft Entra ID); Betrieb, Updates und Sicherung übernehmen wir. Beim Server stellen Sie Stellplatz, Strom und Netz; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert in drei Wochen und baut an einem Tag ein. Die Inbetriebnahme in Ihrer IT und den laufenden Betrieb übernehmen wir auf Wunsch. Fachverfahren binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt.
Was Komm.ONE mitbringt, was basebox nicht hat
- Bezug ohne eigene Vergabe für Mitgliedskommunen über die Rahmenvereinbarung.
- Begleitung durch den eigenen IT-Dienstleister: Datenschutzprüfung, Sicherheitsbewertung und Support aus einer Hand, von einer öffentlichen Einrichtung.
- Bürgerkanäle: Chat und Sprache für Website und Telefon. basebox richtet sich an Beschäftigte.
Für wen passt was?
- Komm.ONE passt zu Mitgliedskommunen in Baden-Württemberg, die KI für Bürgerkanäle und Beschäftigte über ihren IT-Dienstleister und ohne eigene Vergabe einführen wollen.
- basebox passt zu Verwaltungen, deren Beschäftigte mit Bürger- und Sozialdaten arbeiten: in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen oder bei Ihrem IT-Dienstleister, mit Rechten aus der eigenen Benutzerverwaltung. Mehr dazu auf basebox für Kommunen.
Häufige Fragen
Entwickelt Komm.ONE selbst KI-Software?
Für das KI-Angebot an Kommunen nicht: Die Produkte stammen von neuraflow, betrieben auf der STACKIT-Cloud. Komm.ONE übernimmt laut eigener Mitteilung Datenschutzprüfung, Sicherheitsbewertung, Implementierung, Support und Workshops. Einen Vergleich der Produkte finden Sie unter basebox und neuraflow.
Kann ein kommunaler IT-Dienstleister basebox betreiben?
Ja. basebox läuft auch im Rechenzentrum eines IT-Dienstleisters oder Zweckverbands, die Lizenz gilt dann für dessen Server. Betreibt er basebox für mehrere Kommunen, bekommt jede eine eigene, getrennte Umgebung mit eigener Benutzerverwaltung. Ob Komm.ONE das anbietet, ist öffentlich nicht bekannt.
Gilt das Angebot von Komm.ONE auch für Kommunen außerhalb Baden-Württembergs?
Laut Komm.ONE können Mitgliedskommunen das Angebot ohne eigenes Vergabeverfahren nutzen. Komm.ONE ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts von Land und Kommunen in Baden-Württemberg. Ob und wie andere Kommunen es beziehen können, fragen Sie Komm.ONE.
Quellen
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Komm.ONE stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.