basebox und neuland.ai im Vergleich: KI-Plattformen aus Deutschland
Die neuland AI AG aus Köln bietet mit dem neuland.ai HUB eine Plattform für Chat, KI-Agenten und Abläufe: in EU-Rechenzentren, bei STACKIT, im eigenen Rechenzentrum oder hybrid, mit Modellen vieler Anbieter nach Wahl des Kunden. basebox ist eine KI-Plattform in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server im eigenen Haus und betreibt das KI-Modell selbst. Der wichtigste Unterschied ist, wer das KI-Modell wählt und betreibt.
Anbieter: neuland.ai ↗DeutschlandAngaben recherchiert am
| Merkmal | basebox | neuland.ai HUB |
|---|---|---|
| Anbieter | basebox GmbH, Utting am Ammersee | neuland AI AG, Köln |
| Angebot | KI-Plattform: Chat, Apps, Rechte, Protokoll, Konnektoren; App Builder ab November 2026 | Plattform für Chat, KI-Agenten, Projekte, Wissen und Abläufe, mit Agentenbibliothek und Akademie |
| Betrieb | Unsere Cloud in Deutschland, Server im eigenen Haus oder Hardware Ihrer Wahl; hybrid möglich | EU-Rechenzentren (laut Anbieter etwa Microsoft Azure oder Google Cloud), STACKIT, eigenes Rechenzentrum oder hybrid |
| KI-Modell | KI-Modell in basebox; App mit externem Modell optional | Modelle vieler Anbieter nach Wahl des Kunden, je Gruppe zugelassen; eigene Verträge und eigene Modelle möglich |
| Preise | Cloud ab 490 € pro Person und Jahr; Server: Kauf, dazu Lizenz pro Server | Test zwei Wochen kostenfrei; Pilot 6.750 € für zwei Monate; Regelbetrieb 1.750 € im Monat plus 17,50 € je Person und Monat, dazu Token |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert, BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit; AVV, Vereinbarung nach § 203 StGB | ISO 27001 und ISO 9001 laut Anbieter seit März 2026; AVV, TOM und Zusatzvereinbarungen (DORA, BRAO, StBerG) im Trust Center |
Angaben zu neuland.ai nach Website und Trust Center des Anbieters, Stand 15.10.2026.
Was ist neuland.ai?
Der neuland.ai HUB ist ein Produkt der neuland AI AG aus Köln (Amtsgericht Köln, HRB 116796). Vorstand sind laut Impressum Karl-Heinz Land und Yunus Uyargil, die das Unternehmen 2023 gegründet haben. Laut Anbieter arbeiten mehr als 50 Menschen in Köln an der Plattform. Ein Zukunftsbeirat mit 13 Mitgliedern aus Forschung, Ethik, Medizin, Politik und Wirtschaft begleitet das Unternehmen.
Der Anbieter beschreibt den HUB als Plattform, die KI im ganzen Unternehmen über Daten, Abläufe und Systeme hinweg organisiert. Dazu gehören ein Chat mit Antworten aus dem Wissen des Hauses und Angabe der Quelle, KI-Agenten als feste Rollen für wiederkehrende Aufgaben, Projekte für die gemeinsame Arbeit an Dokumenten, Abläufe nach Zeitplan oder auf Knopfdruck und Konnektoren etwa für SharePoint, Outlook, Teams, Jira und Confluence. Schreibende Schritte in angebundenen Systemen laufen laut Anbieter erst nach Freigabe durch einen Menschen. Eine Agentenbibliothek bietet laut Anbieter mehrere hundert vorbereitete Agenten in zehn Branchen. Dazu kommen eine Akademie mit Schulungen und ein Verbrauchs-Dashboard je Modell, Agent und Projekt.
Eigene Branchenseiten gibt es unter anderem für Verwaltung, Gesundheit, Finanzbranche sowie Recht und Beratung. Als Kunden nennt der Anbieter unter anderem Rödl, wo der HUB weltweit in Beratung und Audit läuft, die Griesemann Gruppe, CiS electronic und SVT. Rödl ist laut eigener Mitteilung vom 13.01.2026 außerdem als Investor an neuland.ai beteiligt. Partner sind laut Anbieter unter anderem STACKIT, 4P Consulting für Verwaltungen und Banken sowie Climb Channel Solutions für den Vertrieb in der DACH-Region.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
neuland.ai: Laut Anbieter gibt es vier Betriebsmodelle, die sich je Bereich kombinieren lassen. In der EU-Cloud läuft der HUB in EU-Rechenzentren, je nach Anforderung etwa auf Microsoft Azure oder Google Cloud; die Verarbeitung erfolgt laut Anbieter primär in Deutschland und der EU. Dazu kommen der Betrieb bei STACKIT, der Betrieb im eigenen Rechenzentrum, in dem laut Anbieter auch die Modelle laufen, und hybride Formen. Die Modelle wählen Administratoren je Gruppe aus einer Liste vieler Anbieter; ein Modus „Auto“ wählt je Nachricht ein passendes Modell aus den zugelassenen. Eigene Verträge mit Modellanbietern lassen sich über einen eigenen Schlüssel nutzen, eigene Modelle stehen daneben. Die Unterauftragsverarbeiter benennt der Anbieter im AVV und im Trust Center. Daten werden laut Anbieter nie zum Training von Sprachmodellen verwendet.
basebox: In der Cloud bekommt jede Organisation eine eigene virtuelle Umgebung mit eigener Benutzerverwaltung im Rechenzentrum in Deutschland, das KI-Modell läuft auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. Beim Server steht die Hardware nur für ein Haus bereit, bei Ihnen und auf Wunsch ohne Internetverbindung. Hybrid geht auch: basebox im eigenen Netz, das KI-Modell von woanders. basebox schickt Ihre Daten standardmäßig an kein KI-Modell eines anderen Anbieters. Ihre Daten trainieren kein Modell.
Was kostet es?
neuland.ai (Stand 15.10.2026): Der Einstieg verläuft laut Preisseite in drei Schritten. Der Test läuft zwei Wochen kostenfrei, mit Token im Wert von bis zu 100 €. Der Pilot dauert zwei Monate und kostet 6.750 €, mit Token bis 500 € je Monat. Im Regelbetrieb kostet der HUB 1.750 € im Monat plus 17,50 € je benannte Person und Monat, dazu die Token (laut Preisseite „+7,5 %“) und optionale Leistungen wie ein eigener Tenant, Betrieb im eigenen Rechenzentrum oder individuelle Konnektoren. Alle Grundfunktionen sind laut Anbieter ohne Aufpreis enthalten.
basebox: Die Cloud startet ab 5 Personen mit 490 € pro Person und Jahr, bei 200 Personen sind es 47.932 € im Jahr. In der Cloud sind 20 Mio. Tokens pro Person und Jahr enthalten. Mit Server einmal 109.643 € für den Server, dazu 21.569 € Lizenz und 9.868 € Servicevertrag im Jahr; anmelden darf sich jeder. Listenpreise netto. Starten können Sie kostenlos mit 1 Mio. Tokens, im eigenen Konto in unserer Cloud. Jede andere Personenzahl rechnet der Rechner.
Was neuland.ai mitbringt, was basebox nicht hat
- Wahl des KI-Modells durch den Kunden, je Gruppe zugelassen, mit automatischer Auswahl je Nachricht und eigenen Verträgen mit Modellanbietern. Bei basebox wählen wir das Modell; externe Modelle gibt es als eigene App.
- Agentenbibliothek und Abläufe: mehrere hundert vorbereitete Agenten und Abläufe nach Zeitplan sind heute verfügbar. Bei basebox kommt der App Builder ab November 2026.
- Betriebsmodell je Bereich: etwa ein Bereich im eigenen Rechenzentrum, ein anderer in der Cloud, mit einem Rechtekonzept und einem Protokoll.
- Zusatzvereinbarungen für Finanzsektor und Berufsrecht: DORA, BRAO und StBerG, dazu ISO 9001 für das Qualitätsmanagement.
- Akademie mit Schulungen und Zertifikat „KI-Manager:in“ des eco e.V.
Für wen passt was?
- neuland.ai passt zu Unternehmen und Behörden, die Modelle verschiedener Anbieter je Bereich wählen, mit vorbereiteten Agenten starten und den Betrieb je Bereich zwischen Cloud und eigenem Rechenzentrum aufteilen wollen.
- basebox passt zu Häusern mit Patienten-, Bürger- oder Sozialdaten, die das KI-Modell in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem fertigen Server mit Einbau und Servicevertrag betreiben wollen, mit ISO 27001, AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB. Mehr dazu auf Sicherheit und Datenschutz.
Häufige Fragen
Welche Unterauftragsverarbeiter nennt neuland.ai?
Laut Trust Center des Anbieters (Stand 15.10.2026): Microsoft Deutschland für KI- und Cloud-Dienste auf Azure, Microsoft Ireland für den Datenaustausch über Teams oder Outlook, Google Cloud EMEA in Irland für Vertex AI mit Modellen von Anthropic und Google, STACKIT in Deutschland für Modelle, Rechenleistung und Speicher sowie optional Perplexity AI für aktuelle Ereignisse, laut Anbieter unter dem EU-US Data Privacy Framework. Welche davon beteiligt sind, hängt laut Anbieter von Betriebsmodell und Konnektoren ab.
Kann der neuland.ai HUB im eigenen Rechenzentrum laufen?
Ja. Laut Anbieter laufen Plattform und Modelle dann im Rechenzentrum des Kunden; On-Premise und Dedicated Hosting richtet neuland.ai als Zusatzleistung ein. Standard ist der Betrieb in EU-Rechenzentren. Die Betriebsmodelle lassen sich je Bereich kombinieren.
Kann basebox auch Modelle anderer Anbieter nutzen?
Ja, als App mit externem Modell, wenn Sie sie ausdrücklich einrichten lassen, etwa mit Modellen von Google oder Anthropic, verarbeitet in Frankfurt. Was das für den Datenschutz heißt, steht auf Sicherheit.
Gibt es bei basebox eine Vereinbarung für Berufsgeheimnisträger?
Ja, die Vereinbarung nach § 203 StGB als Anlage zum Lizenzvertrag. Sie gilt auch für Amtsträger (§ 203 Abs. 2 StGB). AVV, Vereinbarung und weitere Unterlagen stehen auf Sicherheit.
Quellen
- neuland.ai: Startseite (abgerufen 15.10.2026) ↗
- neuland.ai: Preise (abgerufen 15.10.2026) ↗
- neuland.ai: Modelle und Betrieb (abgerufen 15.10.2026) ↗
- neuland.ai: KI-Agenten und Agentenbibliothek (abgerufen 15.10.2026) ↗
- neuland.ai: Integrationen (abgerufen 15.10.2026) ↗
- neuland.ai: Security und Compliance (abgerufen 15.10.2026) ↗
- neuland.ai: Über uns (abgerufen 15.10.2026) ↗
- neuland.ai: Gesundheit (abgerufen 15.10.2026) ↗
- neuland.ai: Verwaltung (abgerufen 15.10.2026) ↗
- neuland.ai: Case Studies (abgerufen 15.10.2026) ↗
- neuland.ai: Impressum, neuland AI AG, Amtsgericht Köln HRB 116796 (abgerufen 15.10.2026) ↗
- neuland.ai Trust Center: Unterauftragsverarbeiter (abgerufen 15.10.2026) ↗
- neuland.ai Trust Center: Dokumente (abgerufen 15.10.2026) ↗
- Rödl: Rödl baut eigene KI-Infrastruktur und setzt weltweit auf neue Plattformtechnologie (13.01.2026, abgerufen 15.10.2026) ↗
- ChannelPartner: Climb erweitert Portfolio um Ionos und neuland.ai (29.04.2026, abgerufen 15.10.2026) ↗
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über neuland.ai stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 15. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.