basebox und Open WebUI im Vergleich: selbst betreiben oder Plattform lizenzieren
Open WebUI ist eine kostenlose Oberfläche zum Selbstbetrieb, die Mitarbeitende mit KI-Modellen verbindet, mit Anmeldung über die Benutzerverwaltung und Suche in Dokumenten; Hardware, Modell und Betrieb organisiert das Haus. basebox ist für Patienten-, Bürger- und Sozialdaten gebaut: Das KI-Modell betreibt basebox selbst, in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB. Bei 200 Personen kostet basebox in der Cloud rund 240 € pro Person und Jahr.
Anbieter: Open WebUI ↗USAAngaben recherchiert am
Was unterscheidet basebox und Open WebUI auf einen Blick?
| Merkmal | basebox | Open WebUI |
|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | Oberfläche zum Selbstbetrieb, Enterprise-Lizenz mit Support auf Anfrage; Open WebUI, Inc., San Francisco |
| Gebaut für | Patienten-, Bürger- und Sozialdaten in Klinik und Verwaltung | Häuser und Teams, die eine Chat-Oberfläche selbst betreiben |
| Wo das KI-Modell rechnet | Bei basebox: in unserer Cloud in Deutschland oder auf Ihrem Server | Frei wählbar: lokal oder bei Anbietern mit OpenAI-kompatibler Schnittstelle |
| Verträge für Berufs- und Sozialgeheimnis | AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB zum Herunterladen | Beim Selbstbetrieb Sache des Betreibers |
| Betriebswege | Unsere Cloud in Deutschland oder Server bei Ihnen, im Rechenzentrum oder auf Hardware Ihrer Wahl | Beim Haus selbst oder einem Dienstleister |
| Preis bei 200 Personen | Cloud rund 240 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive; Server über fünf Jahre rund 267 € | Keine Lizenzkosten ohne Enterprise-Lizenz; Enterprise nennt der Anbieter auf Anfrage; Hardware, Modell und Betrieb trägt das Haus |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH), BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit | Beim Selbstbetrieb Sache des Betreibers |
| Anmeldung und Rechte | Benutzerverwaltung über LDAP, OIDC oder SAML; Gruppen, Freigaben für Apps und Modelle | SSO über OIDC, LDAP, SCIM 2.0; Rollen, Gruppen, Rechte je Ressource |
| Dokumente und Systeme | Konnektoren aus unserer Bibliothek, mit den Rechten der Person, die fragt | Wissenssammlungen aus hochgeladenen Dokumenten; Anbindung weiterer Systeme über Werkzeuge und Erweiterungen, die das Haus einrichtet |
| Quellcode | Nicht Open Source | Frei verfügbar, eigene Lizenz mit Klausel zum Markennamen |
Was ist Open WebUI?
Open WebUI ist eine Weboberfläche für KI-Modelle, die man selbst installiert. Sie verbindet sich mit lokal laufenden Modellen oder mit jedem Anbieter, der eine OpenAI-kompatible Schnittstelle hat. Kostenlos dabei sind laut Dokumentation unter anderem: Anmeldung über SSO, OIDC und LDAP, Abgleich von Personen und Gruppen über SCIM 2.0, Rollen, Gruppen und Rechte je Ressource, Modelle nur für bestimmte Gruppen, Suche in Dokumenten, Websuche mit Quellen, Erweiterungen und Werkzeuge, eine eigene Schnittstelle und Einstellungen für ein Audit-Log. Herausgeber ist die Open WebUI, Inc. in San Francisco. Die Software erscheint in schneller Folge, zuletzt Version 0.12.0 am 10. Oktober 2026.
Was steht in der Lizenz?
Bis Version 0.6.5 stand Open WebUI unter der BSD-3-Lizenz. Seit Version 0.6.6 vom April 2025 gilt eine eigene Lizenz mit einer Klausel zum Markennamen: Wer mehr als 50 Personen in 30 Tagen bedient, darf Name und Logo von Open WebUI nicht verändern oder entfernen, außer mit schriftlicher Erlaubnis oder einer Enterprise-Lizenz. Wer Open WebUI unter eigenem Namen einsetzen will, braucht diese Lizenz; ihren Preis nennt Open WebUI auf Anfrage.
Was muss ein Haus selbst bauen und betreiben?
Open WebUI ist die Oberfläche. Für den Einsatz im ganzen Haus organisiert der Betreiber den Rest:
- Hardware und Modell: Server mit Grafikprozessoren, eine Software, die das Modell ausführt, die Auswahl des Modells und dessen Wechsel, wenn bessere erscheinen.
- Updates und Sicherheit: neue Versionen prüfen und einspielen, Sicherheitslücken verfolgen, Sicherung und Wiederherstellung.
- Anbindung der Fachsysteme: Verbindungen zu Dokumentenablagen, E-Mail oder Fachverfahren einrichten und pflegen, so dass jede Person nur sieht, was sie dort sehen darf.
- Nachweise: Unterlagen für Datenschutz, Personal- oder Betriebsrat und IT-Sicherheit, etwa Datenschutz-Folgenabschätzung, Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten und Beschreibung von Rechten und Protokoll.
- Support: Ansprechpartner bei Störungen. Support mit Service-Level bietet Open WebUI mit der Enterprise-Lizenz an.
Wann die Oberfläche allein reicht, unabhängig vom Anbieter, beschreibt der Ratgeber Open WebUI oder KI-Plattform.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Bei Open WebUI bestimmt der Betreiber den Ort: im eigenen Rechenzentrum, bei einem Dienstleister oder in einer Cloud. Das Modell kann lokal laufen oder bei einem externen Anbieter.
Bei basebox läuft die Plattform in einer eigenen Umgebung je Organisation in unserem Rechenzentrum in Deutschland oder auf einem Server nur für Sie, bei Ihnen und auf Wunsch ohne Internetverbindung. In der Cloud läuft das KI-Modell auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. basebox läuft auch auf Hardware, die Ihr Haus schon hat; ob sie reicht, prüfen wir vorher kostenlos.
Was das für Patientendaten und das Sozialgeheimnis bedeutet, erklären die Ratgeber Art. 9 DSGVO und KI, § 203 StGB und KI und Steuer-, Sozial- und Meldegeheimnis bei KI.
Was kostet es?
Open WebUI kostet ohne Enterprise-Lizenz nichts. Die Kosten liegen bei Hardware, Strom, Modellbetrieb und der Arbeitszeit Ihrer IT für Einrichtung, Updates, Anbindungen und Support. Die Enterprise-Lizenz kostet laut Open WebUI nach Angebot.
basebox in der Cloud kostet 490 € pro Person und Jahr bei 5 Personen, 240 € bei 200 Personen und 199 € bei 1.000 Personen. Mit Server zahlen Sie einmal den Kauf, dazu Lizenz und Servicevertrag im Jahr; über fünf Jahre umgerechnet bei 200 Personen rund 267 € pro Person und Jahr; anmelden darf sich jeder. Auf eigener Hardware richtet sich die Lizenz nach den Grafikprozessoren. Listenpreise netto. Jede andere Konfiguration rechnet der Rechner.
Was muss Ihre IT tun?
Open WebUI: Ihre IT oder ein Dienstleister installiert und betreibt Open WebUI selbst, bindet die Anmeldung über OIDC, LDAP oder SCIM 2.0 an und stellt Hardware, Modell, Updates und Anbindungen bereit, wie oben beschrieben.
basebox: In der Cloud bindet Ihre IT die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory oder Microsoft Entra ID); Betrieb, Updates und Sicherung übernehmen wir. Beim Server stellen Sie Stellplatz, Strom und Netz; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert in drei Wochen und baut an einem Tag ein. Die Inbetriebnahme in Ihrer IT und den laufenden Betrieb übernehmen wir auf Wunsch. Fachsysteme wie das KIS binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt.
Was Open WebUI mitbringt, was basebox nicht hat
- Keine Lizenzkosten ohne Enterprise-Lizenz.
- Frei verfügbarer Quellcode: Er lässt sich prüfen und anpassen. basebox ist nicht Open Source; wird basebox insolvent, veröffentlichen wir den Code als Open Source, damit Kunden weiterarbeiten können.
- Freie Wahl jedes Modells und jedes Anbieters, auch sehr kleiner lokaler Modelle.
- Viel genutzt: über 150.000 Sterne auf GitHub und viele Erweiterungen aus der Gemeinschaft.
Für wen passt was?
- Open WebUI passt zu Häusern mit einem eigenen Team für Server, Modelle und Sicherheit, die die Oberfläche selbst betreiben und anpassen wollen.
- basebox passt zu Häusern, deren Beschäftigte mit Patienten-, Bürger- oder Sozialdaten arbeiten: in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, auch auf vorhandener Hardware, als fertige Plattform mit Apps, Konnektoren, Protokoll, AVV, Updates und Support. Mehr dazu auf Server.
Häufige Fragen
Wir nutzen Open WebUI. Was bringt basebox zusätzlich?
Für ein ganzes Haus braucht es mehr als eine Oberfläche: Rechte aus Ihrer Benutzerverwaltung, Apps, die man teilt, ohne Daten zu teilen, Konnektoren zu Ihren Systemen mit den Rechten jeder Person, ein Protokoll, Nachweise wie AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB, Updates und Support. basebox bringt das fertig mit. Vorhandene Hardware können Sie dafür weiter nutzen.
Ist Open WebUI noch Open Source?
Der Quellcode ist frei verfügbar. Seit Version 0.6.6 (April 2025) enthält die Lizenz eine Klausel zum Markennamen: Bei mehr als 50 Personen in 30 Tagen darf der Name Open WebUI nur mit Erlaubnis oder Enterprise-Lizenz verändert oder entfernt werden. Ob die Lizenz damit noch als Open Source im engeren Sinn gilt, wird unterschiedlich bewertet.
Läuft basebox auf unseren vorhandenen Grafikprozessoren?
Steht bei Ihnen schon ein Server mit Grafikprozessoren, läuft basebox darauf, wenn er für Ihre Personenzahl genug Leistung hat. Wir prüfen das vorher kostenlos.
Quellen
- Open WebUI: Lizenz (Dokumentation) ↗
- Open WebUI: LICENSE im Quellcode (GitHub) ↗
- Open WebUI: Funktionen (Dokumentation) ↗
- Open WebUI: Referenz zu Einstellungen, Anmeldung und Protokoll ↗
- Open WebUI: Enterprise ↗
- Open WebUI: Nutzungsbedingungen (Open WebUI, Inc., San Francisco) ↗
- Open WebUI: Quellcode auf GitHub ↗
- Open WebUI: Versionen auf GitHub (Version 0.12.0 vom 10.10.2026) ↗
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Open WebUI stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.