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VergleicheStand René HerzerMit KI erstellt

basebox und Vencla im Vergleich: KI-Firewall vor externen Modellen oder KI in der eigenen Umgebung

Vencla aus Herford ist eine KI-Firewall für Unternehmen: Sie ersetzt vertrauliche Angaben durch umkehrbare Platzhalter, bevor Anfragen das Firmennetz Richtung OpenAI oder Anthropic verlassen, und setzt sie in der Antwort wieder ein. basebox ist keine Plattform derselben Art, sondern eine andere Architekturentscheidung: Plattform und KI-Modell laufen in Ihrer Umgebung, in unserer Cloud in München-Ost oder auf einem Server nur für Ihr Haus.

Anbieter: Vencla ↗DeutschlandAngaben recherchiert am

Was unterscheidet basebox und Vencla auf einen Blick?

Merkmal basebox Vencla
Was es ist KI-Plattform: Chat, Apps, Rechte, Protokoll, Konnektoren KI-Firewall: Gateway zwischen Beschäftigten und externen KI-Diensten
Ansatz Plattform und KI-Modell laufen in Ihrer Umgebung vertrauliche Angaben umkehrbar durch Platzhalter ersetzen, Antwort zurückübersetzen
Wohin gehen die Daten? in Ihre Umgebung in unserer Cloud oder auf Ihren Server Original zum Gateway (laut Anbieter in Frankfurt oder beim Kunden), pseudonymisiert zum Modellanbieter
KI-Modell betreibt basebox selbst Modelle von OpenAI und Anthropic; weitere Unternehmensmodelle laut Anbieter anbindbar
Betrieb Cloud in Deutschland, Server bei Ihnen oder in unserem Rechenzentrum eine Instanz je Kunde in Frankfurt; auf Wunsch auf der Infrastruktur des Kunden
Preis Listenpreise pro Person oder pro Server öffentlich nicht bekannt
Sitz Deutschland Deutschland (Herford)

Angaben zu Vencla nach der Website des Anbieters, Stand 11.10.2026.

Was ist Vencla?

Vencla nennt sich „The German Enterprise AI Firewall“. Anbieter ist laut Impressum Seveo in Herford. Das Gateway sitzt zwischen Beschäftigten und externen Sprachmodellen und soll verhindern, dass vertrauliche Daten über nicht freigegebene KI-Dienste abfließen. Es arbeitet auf mehreren Wegen: als Schnittstelle für Entwickler, die ihre Software auf eine interne Adresse umstellen; als Proxy im Netz, der verschlüsselte Verbindungen zu bekannten KI-Diensten mit dem Firmenzertifikat öffnet und prüft; über vorhandene Web-Gateways für KI-Funktionen in SaaS-Anwendungen. Hochgeladene PDF-Dateien liest eine lokale Texterkennung aus, IBAN und Namen werden ersetzt. Ein Dashboard zeigt Nutzung und Verbrauch, dazu ein unveränderliches Protokoll.

Wo laufen Plattform und KI-Modell?

Vencla: Das Gateway läuft laut Anbieter als Instanz nur für einen Kunden in Frankfurt; Metadaten verlassen die EU nicht. Für strenge Vorgaben, etwa des Betriebsrats, nennt Vencla Systeme auf der Infrastruktur des Kunden. Das KI-Modell läuft beim jeweiligen Anbieter, etwa OpenAI oder Anthropic. Er erhält den Text mit Platzhaltern, also auch alles, was nicht als vertrauliche Angabe erkannt wurde.

basebox: Plattform und KI-Modell laufen in Ihrer Umgebung. In der Cloud bekommt jede Organisation eine eigene virtuelle Umgebung mit eigener Benutzerverwaltung; das KI-Modell läuft auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. Beim Server steht die Hardware nur für Ihr Haus bereit, bei Ihnen (auf Wunsch ohne Internetverbindung) oder in unserem Rechenzentrum. Ein externes Modell gibt es nur als eigene App mit externem Modell, die Ihr Administrator freigibt.

Für Ihre Organisation bleiben pseudonymisierte Daten personenbezogen. Ob sie es auch für den Modellanbieter sind, hängt nach dem EuGH-Urteil C-413/23 P von den Mitteln ab, die ihm realistisch zur Verfügung stehen. Rechnet er als Auftragsverarbeiter in Ihrem Auftrag, gilt nach dem Entwurf der EDPB-Leitlinien 02/2026 Ihre Sicht: Die Daten sind dann auch für ihn personenbezogen. Anonym aus Sicht des Empfängers können sie nur bei einem unabhängigen Empfänger sein (siehe Ist pseudonymisierte KI-Nutzung DSGVO-konform?).

Was kostet es?

Vencla: Öffentlich nicht bekannt (Stand 11.10.2026); Pilotbetrieb auf Anfrage.

basebox (Listenpreise netto): Cloud ab 490 € pro Person und Jahr bei 5 Personen, 240 € bei 200 und 203 € bei 1.000 Personen, mit 20 Mio. Tokens pro Person und Jahr. Server: einmal ab 109.643 € für den Server, dazu 21.569 € Lizenz und 9.868 € Servicevertrag im Jahr.

Was Vencla mitbringt, was basebox nicht hat

  • Kontrolle über vorhandene KI-Dienste: Gateway, Netz-Proxy und Web-Gateway erfassen auch Werkzeuge, die Beschäftigte schon nutzen.
  • Umkehrbare Platzhalter: vertrauliche Angaben werden vor dem Versand ersetzt und danach wieder eingesetzt; basebox pseudonymisiert nicht.
  • Bereinigung von PDF-Dateien: Texterkennung und Ersetzung vor dem Hochladen.
  • Überblick über Verbrauch und Kosten: ein Dashboard über alle angebundenen Dienste.

Für wen passt was?

Vencla passt zu Unternehmen, die externe KI-Dienste weiter nutzen und den Abfluss vertraulicher Daten im Netz kontrollieren wollen. Bei geeigneten Daten ist das eine sinnvolle Schutzschicht; wie viel vom Sachverhalt beim Modellanbieter ankommt, sollten Sie am eigenen Datenbestand prüfen. basebox passt zu Häusern, die eine KI-Plattform mit Rechten, Protokoll und Konnektoren wollen, deren KI-Modell in der eigenen Umgebung läuft. Für die Einführung mit Betriebsrat oder Personalrat hilft der Ratgeber Muster-Dienstvereinbarung für KI.

Keine Rechtsberatung: Ob eine Pseudonymisierung für Ihren Anwendungsfall genügt, prüfen Sie mit Ihrer oder Ihrem Datenschutzbeauftragten.

Häufige Fragen

Was meint Vencla mit Schatten-KI?

KI-Dienste, die Beschäftigte ohne Freigabe der IT nutzen. Vencla leitet solche Zugriffe über das eigene Gateway und ersetzt vertrauliche Angaben, bevor sie das Netz verlassen.

Was kostet Vencla?

Öffentlich nicht bekannt. Die Website bietet einen Pilotbetrieb für Unternehmen auf Anfrage an.

Muss man bei basebox Daten vorher anonymisieren?

Nein. Das KI-Modell in basebox läuft in Ihrer Umgebung, standardmäßig geht nichts an ein Modell eines anderen Anbieters. Deshalb muss vorher nichts unkenntlich gemacht werden.

Quellen

  1. Vencla: The German Enterprise AI Firewall (abgerufen 11.10.2026) ↗
  2. Seveo: Anbieter (abgerufen 11.10.2026) ↗
  3. EuGH, Urteil vom 4.9.2025, C-413/23 P (EDSB/SRB) ↗
  4. EDPB: Guidelines 02/2026 on Anonymisation, Entwurf, Konsultation bis 30.10.2026 ↗

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Vencla stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.

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