basebox und die KI-Angebote von govdigital im Vergleich
govdigital ist die Genossenschaft öffentlicher IT-Dienstleister mit 32 Mitgliedern; ihre gemeinsame GenAI-Plattform ist laut govdigital in Entwicklung und dient zuerst den Mitgliedern, dazu kommt die KI-Werkstatt mit Hackathons und einer Testumgebung. basebox ist für Bürger- und Sozialdaten gebaut: Das KI-Modell betreibt basebox selbst, in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB. IT-Dienstleister können basebox auch für ihre Kunden betreiben.
Anbieter: govdigital (gd.KI) ↗DeutschlandAngaben recherchiert am
Was unterscheidet basebox und govdigital auf einen Blick?
| Merkmal | basebox | govdigital |
|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | Genossenschaft öffentlicher IT-Dienstleister mit 32 Mitgliedern; gemeinsame GenAI-Plattform in Entwicklung, dazu KI-Werkstatt und Testumgebung |
| Gebaut für | Bürger- und Sozialdaten in der Verwaltung; IT-Dienstleister auch als Betrieb für Dritte | Laut govdigital zuerst die Mitglieder der Genossenschaft; Kunden der Mitglieder und Kommunen später |
| Wo das KI-Modell rechnet | Bei basebox: in unserer Cloud in Deutschland oder auf Ihrem Server | Laut govdigital in deutschen Rechenzentren öffentlicher IT-Dienstleister, mehrere Modelle ohne Bindung an einen Anbieter; welche, nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Verträge für Berufs- und Sozialgeheimnis | AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB zum Herunterladen | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Betriebswege | Unsere Cloud in Deutschland oder Server bei Ihnen, im Rechenzentrum oder auf Hardware Ihrer Wahl | Laut govdigital in deutschen Rechenzentren, betrieben von öffentlichen IT-Dienstleistern |
| Preis bei 200 Personen | Cloud rund 240 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive; Server über fünf Jahre rund 267 € | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH), BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Stand | Verfügbar | GenAI-Plattform laut govdigital „in Entwicklung“; KI-Werkstatt und Testumgebung in Betrieb |
Was ist govdigital?
govdigital eG ist die Genossenschaft der öffentlichen IT-Dienstleister. Laut eigener Website hat sie 32 Mitglieder, darunter AKDB, BITBW, Dataport, ekom21, Komm.ONE, regio iT, ITDZ Berlin, IT-Niedersachsen und das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS). Die Genossenschaft arbeitet unter anderem an der Deutschen Verwaltungscloud, an Cybersicherheit und an gemeinsamen KI-Angeboten.
Was gehört zum KI-Angebot von govdigital?
Das gd.KI-Ökosystem hat laut govdigital mehrere Teile:
- KI-Werkstatt: Mitglieder bringen Projekte ein und entwickeln sie gemeinsam weiter, unter anderem in Hackathons, zuletzt im Juni 2026 in Leipzig zu KI-Agenten in der Verwaltung.
- Testumgebung für Sprachmodelle: eine geschützte Umgebung zum Ausprobieren, laut govdigital mit Modellen von OpenAI, Meta und Aleph Alpha.
- KI-Kollaboration: Mitglieder stellen selbst entwickelte KI-Dienste anderen Mitgliedern bereit.
- GenAI-Plattform: eine gemeinsame Grundlage, auf der Mitglieder KI-Anwendungen in deutschen Rechenzentren bauen und betreiben, mit gemeinsamem Betriebsteam. Laut govdigital ist sie in Entwicklung; Interessierte können sich für die nächste Projektphase melden.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Die GenAI-Plattform soll laut govdigital in deutschen Rechenzentren laufen, betrieben von öffentlichen IT-Dienstleistern selbst, und mehrere KI-Modelle anbinden. Welche Rechenzentren und Modelle es sind, nennt govdigital nicht.
Bei basebox läuft die Plattform in einer eigenen Umgebung je Organisation in unserem Rechenzentrum in Deutschland oder auf einem Server nur für Sie, bei Ihnen und auf Wunsch ohne Internetverbindung. In der Cloud läuft das KI-Modell auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. Ihre Daten trainieren kein Modell.
Was das für Bürger- und Sozialdaten bedeutet, erklären die Ratgeber Steuer-, Sozial- und Meldegeheimnis bei KI und § 203 StGB und KI.
Was kostet es?
Preise für die GenAI-Plattform sind öffentlich nicht bekannt. Laut govdigital teilen sich die Mitglieder Ressourcen und Wissen, statt sie mehrfach aufzubauen.
basebox: Die Cloud startet ab 5 Personen mit 490 € pro Person und Jahr. Mit Server für Kauf, Lizenz und Servicevertrag über fünf Jahre umgerechnet bei 200 Personen rund 267 € pro Person und Jahr; anmelden darf sich jeder. Listenpreise netto. Jede andere Personenzahl rechnet der Rechner.
Was muss Ihre IT tun?
govdigital: Die GenAI-Plattform soll laut govdigital in deutschen Rechenzentren laufen, betrieben von öffentlichen IT-Dienstleistern mit gemeinsamem Betriebsteam; sie ist in Entwicklung. Den weiteren Aufwand für Ihre IT nennt der Anbieter auf Anfrage.
basebox: In der Cloud bindet Ihre IT die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory oder Microsoft Entra ID); Betrieb, Updates und Sicherung übernehmen wir. Beim Server stellen Sie Stellplatz, Strom und Netz; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert in drei Wochen und baut an einem Tag ein. Die Inbetriebnahme in Ihrer IT und den laufenden Betrieb übernehmen wir auf Wunsch. Fachverfahren binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt.
Was govdigital mitbringt, was basebox nicht hat
- Gemeinsame Trägerschaft: Die Plattform gehört den öffentlichen IT-Dienstleistern selbst, Entscheidungen treffen die Mitglieder.
- Betrieb durch die öffentliche Hand in Rechenzentren der Mitglieder.
- Austausch zwischen Dienstleistern: KI-Dienste eines Mitglieds können andere Mitglieder nachnutzen.
- Ausprobieren verschiedener Modelle in der Testumgebung der KI-Werkstatt.
Wie passen govdigital und basebox zusammen?
govdigital ist kein Anbieter für einzelne Kommunen, sondern ein Zusammenschluss ihrer IT-Dienstleister. basebox kann für diese Dienstleister ein Baustein sein: Sie betreiben basebox in ihrem Rechenzentrum für ihre Kunden, jeder Kunde mit eigener, getrennter Umgebung, oder bieten Kommunen die Lizenz auf ihren Servern an. Ob ein Dienstleister das tut, entscheidet er selbst.
Für wen passt was?
- govdigital passt zu öffentlichen IT-Dienstleistern, die KI gemeinsam mit anderen Dienstleistern aufbauen und betreiben wollen.
- basebox passt zu Verwaltungen und IT-Dienstleistern, deren Beschäftigte mit Bürger- und Sozialdaten arbeiten: in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit Apps, Konnektoren und Rechten; IT-Dienstleister auch als Betrieb für Dritte. Mehr dazu auf Partner und basebox für Kommunen.
Häufige Fragen
Kann eine Kommune die GenAI-Plattform von govdigital nutzen?
Stand Oktober 2026 noch nicht. Laut govdigital ist die Plattform in Entwicklung und zunächst für die Mitglieder gedacht; Kunden der Mitglieder und Kommunen können später folgen. Kommunen erreichen KI-Angebote heute über ihren IT-Dienstleister, etwa LLMoin, das Länder und Kommunen laut Behörden Spiegel über govdigital beauftragen können.
Kann ein IT-Dienstleister basebox für seine Kommunen betreiben?
Ja, als Betrieb für Dritte. basebox läuft im Rechenzentrum des Dienstleisters, jeder Kunde bekommt eine eigene, getrennte Umgebung mit eigener Benutzerverwaltung. Die Bedingungen stehen in der Partnervereinbarung, die Sie mit dem Angebot bekommen. Mehr auf Partner.
Welche KI-Modelle nutzt govdigital?
Für die GenAI-Plattform nennt govdigital keine Anbieter; sie soll mehrere Modelle anbinden und an keinen einzelnen Anbieter gebunden sein. In der Testumgebung der KI-Werkstatt standen laut govdigital Modelle von OpenAI, Meta und Aleph Alpha zur Verfügung.
Quellen
- govdigital: Startseite und Mitglieder (abgerufen 11.10.2026) ↗
- govdigital: Künstliche Intelligenz, gd.KI-Ökosystem (abgerufen 11.10.2026) ↗
- govdigital: GenAI-Verbundplattform (abgerufen 11.10.2026) ↗
- govdigital: 2. Hackathon zu agentischen KI-Systemen (2026) ↗
- Behörden Spiegel: LLMoin kommt nach Rheinland-Pfalz (15.7.2025) ↗
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über govdigital (gd.KI) stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.