basebox und Telekom iMedOne im Vergleich: KI für die Pflegedokumentation oder eine KI-Plattform
Die Deutsche Telekom liefert das Krankenhausinformationssystem iMedOne, laut Telekom mit 200 Kunden. Für Häuser mit iMedOne hat sie im März 2026 eine KI-Sprachdokumentation für die Pflege vorgestellt: diktieren am iPad, strukturierter Bericht, Freigabe durch die Pflegekraft, gerechnet in der T Cloud Public in Deutschland. basebox ist kein KIS, sondern eine KI-Plattform für das ganze Haus, in unserer Cloud oder auf einem Server im eigenen Haus. Die Sprachdokumentation arbeitet in iMedOne, basebox in allen Abteilungen.
Anbieter: Deutsche Telekom (iMedOne) ↗DeutschlandAngaben recherchiert am
Was unterscheidet basebox und Telekom iMedOne auf einen Blick?
| Merkmal | basebox | Telekom (iMedOne) |
|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | Krankenhausinformationssystem iMedOne mit KI-Sprachdokumentation für die Pflege |
| Anbieter | basebox GmbH, Deutschland | Deutsche Telekom (T-Systems), Deutschland |
| Reichweite der KI | Das ganze Haus: Dokumente, Leitlinien, E-Mails und weitere Systeme | Pflegedokumentation am Bett in iMedOne Mobile |
| Stand | verfügbar | im März 2026 als künftiges Angebot vorgestellt |
| Wo die KI rechnet | Cloud: unsere Server in Deutschland; Server: bei Ihnen | T Cloud Public, Rechenzentren in Deutschland |
| KI-Modell | betreibt basebox selbst | öffentlich nicht genannt |
| Daten aus dem KIS | Sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt | Bericht wird nach Freigabe im KIS gespeichert |
| Preis | Öffentliche Listenpreise | Öffentlich nicht bekannt |
Angaben zur Telekom nach ihren Medieninformationen, Stand 11.10.2026.
Was ist iMedOne?
iMedOne ist das Krankenhausinformationssystem der Deutschen Telekom, mit der App iMedOne Mobile für iPhone und iPad. Laut Telekom (Oktober 2025) hat das KIS 200 Kunden und über 100.000 Anwendende; damit zähle die Telekom zu den fünf größten Anbietern in Deutschland. Im Oktober 2025 hat die Telekom außerdem synedra aus Österreich übernommen, einen Anbieter für das Archivieren und Teilen medizinischer Daten mit laut Telekom über 260 Kliniken. Das sind Kunden eines anderen Produkts; sie lassen sich nicht zu den Kunden von iMedOne addieren. Mit dem Kauf nennt die Telekom als Ziel eine souveräne KI-Plattform für Kliniken. Für das Entlassmanagement hat die Telekom 2023 eine Zusammenarbeit mit Recare angekündigt.
Die Telekom ist damit für Krankenhäuser vor allem Anbieter eines Fachsystems, das KI für einen Ablauf ergänzt. Die KI-Sprachdokumentation hat die Telekom am 23. März 2026 vorgestellt: Pflegekräfte diktieren am Bett ins iPad, iMedOne Mobile zeigt die erkannten Angaben, Korrekturen etwa bei Dosierungen erscheinen sofort. Aus den Angaben entsteht ein strukturierter Pflegebericht; die Pflegekraft prüft ihn und speichert ihn im KIS.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Telekom: Die Sprache wird laut Telekom in der T Cloud Public verarbeitet, vollständig in Rechenzentren in Deutschland. Die Daten werden verschlüsselt übertragen, nur im Arbeitsspeicher verarbeitet und gelöscht, sobald der Bericht fertig ist. Welche Modelle eingesetzt werden, nennt die Telekom nicht.
basebox: Die Plattform läuft in einer eigenen Umgebung je Organisation in unserem Rechenzentrum in Deutschland oder auf einem Server nur für Sie, bei Ihnen und auf Wunsch ohne Internetverbindung. In der Cloud läuft das KI-Modell auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. Ihre Daten trainieren kein Modell. Für die Cloud führt basebox den Nachweis nach § 393 Abs. 4 SGB V über das ISO-27001-Zertifikat mit Maßnahmenplan nach § 1 C5GleichwV und geht den Weg zum C5-Testat: zuerst Typ 1, danach Typ 2. Auf dem Server im eigenen Haus ist C5 nicht nötig. Klinische Systeme wie das KIS binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt.
Was kostet es?
Die Telekom nennt keine Preise für iMedOne oder die Sprachdokumentation.
basebox in der Cloud kostet 490 € pro Person und Jahr bei 5 Personen, 240 € bei 200 Personen und 203 € bei 1.000 Personen. Mit Server Klasse 1 zahlen Sie einmal 109.643 € für den Server, dazu 21.569 € Lizenz und 9.868 € Servicevertrag im Jahr; anmelden darf sich jeder. Gemeinnützige Einrichtungen erhalten 15 % auf die Lizenz. Listenpreise netto. Jede andere Personenzahl rechnet der Rechner.
Was die Telekom mitbringt, was basebox nicht hat
- Das KIS selbst mit mobiler App für iPhone und iPad.
- Pflegebericht ins KIS: Der geprüfte Bericht wird in iMedOne gespeichert, ohne eigene Anbindung.
- Diktat am Bett mit Anzeige der erkannten Angaben in iMedOne Mobile.
- Weitere Klinik-IT aus einem Konzern, etwa Archiv und Bildverteilung über synedra.
Für wen passt was?
- Die Telekom passt zu Häusern mit iMedOne, die die Pflegedokumentation am Bett mit Sprache entlasten wollen.
- basebox passt zu Häusern, die KI für viele Aufgaben im ganzen Haus nutzen wollen: Leitlinien, Briefe, Übergaben, Verträge, Einkauf, Personal, Qualität und IT, mit Rechten aus der eigenen Benutzerverwaltung und Protokoll. Mehr dazu auf basebox für Krankenhäuser.
- Beides zusammen ist möglich: die Sprachdokumentation in iMedOne für die Pflege, basebox für das übrige Haus.
Häufige Fragen
Ersetzt basebox die KI in iMedOne?
Nein. basebox arbeitet neben dem KIS. Die KI im KIS deckt das KIS ab, basebox das ganze Haus: Dokumente, Leitlinien, E-Mails und weitere Systeme. Ist das KIS angebunden, nutzt basebox auch seine Daten.
Ist basebox an iMedOne angebunden?
Nicht von vornherein. Klinische Systeme binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt, etwa über die FHIR-Schnittstelle nach ISiK, über eine Datenplattform Ihres Hauses oder eine Schnittstelle, die Ihr Haus schon nutzt. Wir stimmen das mit Ihnen und dem Hersteller ab.
Ist die Sprachdokumentation der Telekom schon verfügbar?
Die Telekom hat sie im März 2026 als künftiges Angebot vorgestellt und auf der DMEA im April 2026 gezeigt. Ein Datum für die allgemeine Verfügbarkeit nennt die Mitteilung nicht. Fragen Sie die Telekom nach dem Stand für Ihr Haus.
Kann basebox Gespräche aufnehmen?
Ja. basebox hat Spracherkennung in der Cloud und auf dem Server. Ein Gespräch bis 30 Minuten lässt sich am Rechner per Aufnahmetaste aufnehmen und verschriftlichen; eine App macht daraus etwa einen Bericht. In das KIS überträgt basebox dabei nichts.
Quellen
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Deutsche Telekom (iMedOne) stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.