basebox und Dify im Vergleich: KI-Baukasten oder KI-Plattform für alle Mitarbeitenden
Dify von LangGenius (Kalifornien) ist ein Baukasten, mit dem Fachleute KI-Anwendungen, Agenten und Abläufe bauen, selbst betrieben oder in der Dify Cloud. basebox ist für Patienten-, Bürger- und Sozialdaten gebaut: Das KI-Modell betreibt basebox selbst, in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB. Bei 200 Personen kostet basebox in der Cloud rund 240 € pro Person und Jahr.
Anbieter: Dify ↗USAAngaben recherchiert am
Was unterscheidet basebox und Dify auf einen Blick?
| Merkmal | basebox | Dify |
|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | Baukasten für KI-Anwendungen, Agenten und Abläufe; LangGenius, Inc., Kalifornien (USA) |
| Gebaut für | Patienten-, Bürger- und Sozialdaten in Klinik und Verwaltung | Entwicklerinnen, Entwickler und technisch versierte Fachleute |
| Wo das KI-Modell rechnet | Bei basebox: in unserer Cloud in Deutschland oder auf Ihrem Server | Frei wählbar je Anwendung: bei einem externen Anbieter oder im eigenen Haus |
| Verträge für Berufs- und Sozialgeheimnis | AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB zum Herunterladen | Beim Selbstbetrieb Sache des Betreibers; für Dify Cloud und Enterprise nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Betriebswege | Unsere Cloud in Deutschland oder Server bei Ihnen, im Rechenzentrum oder auf Hardware Ihrer Wahl | Selbst betrieben (Community oder Enterprise), bei Dify für einen Kunden allein oder Dify Cloud (AWS, Region US-East) |
| Preis bei 200 Personen | Cloud rund 240 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive; Server über fünf Jahre rund 267 € | Dify Cloud Team 1.590 US-Dollar je Workspace und Jahr; Enterprise nennt der Anbieter auf Anfrage; Community ohne Lizenzkosten, dazu Server, KI-Modell und Betrieb |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH), BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Lizenz | Kommerzielle Lizenz, nicht Open Source | Veränderte Apache 2.0 mit Zusatzbedingungen; Enterprise mit kommerzieller Lizenz |
| Anmeldung über die Benutzerverwaltung | LDAP, OIDC oder SAML, in jeder Lizenz | SAML, OIDC und OAuth2 in Enterprise |
| Rechte und Protokoll | Rechte aus Ihrer Benutzerverwaltung, Audit-Log | Laut Anbieter Rechte bis auf einzelne Abläufe und Audit-Log mit Weitergabe an ein SIEM (Enterprise) |
| Abläufe | App Builder ab November 2026: App aus einer Beschreibung, mit den Rechten der Person | Visueller Editor für Abläufe und Agenten |
Angaben zu Dify nach Website, Dokumentation und Lizenztext des Anbieters, Stand 11.10.2026.
Was ist Dify?
Dify ist ein Baukasten, mit dem Fachleute KI-Anwendungen zusammensetzen: Chat-Anwendungen mit eigenen Wissensquellen, Agenten mit Werkzeugen und Abläufe über mehrere Schritte, in einem visuellen Editor. Herausgeber ist LangGenius, Inc. mit Sitz in Kalifornien; seit Februar 2025 gibt es eine Tochter in Tokio.
Die Enterprise-Fassung bringt laut Anbieter Anmeldung über SAML oder OIDC, Bereitstellung von Konten über SCIM, Rechte bis auf die Ebene einzelner Abläufe, ein Audit-Log, das sich an ein SIEM weitergeben lässt, und mehrere Workspaces mit eigenen Kontingenten. Die Anmeldung über SSO ist in der Enterprise-Dokumentation beschrieben.
Was erlaubt die Lizenz von Dify?
Dify steht unter einer veränderten Apache-2.0-Lizenz. Kommerzielle Nutzung ist erlaubt, auch als Plattform im Unternehmen. Zwei Zusatzbedingungen gelten: Ohne schriftliche Erlaubnis darf der Quellcode nicht für einen Betrieb mit mehreren Mandanten genutzt werden, wobei ein Mandant ein Workspace ist. Und Logo und Copyright in der Oberfläche dürfen nicht entfernt oder verändert werden. Wer zum Code beiträgt, stimmt zu, dass der Hersteller die Lizenz künftig strenger oder lockerer fassen darf. Was das für die Beschaffung heißt, steht in Lizenzrisiko bei Open-Source-Werkzeugen.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Dify läuft im eigenen Haus, laut Anbieter auf Kubernetes, in einer eigenen Cloud-Umgebung des Kunden, bei Dify für einen Kunden allein in einer Region nach Wahl oder ohne Internetverbindung mit Modellen im Haus. In der Dify Cloud liegen die Daten laut Dokumentation auf Servern von AWS in der Region US-East. Welches KI-Modell eine Anwendung nutzt, legt die Person fest, die sie baut; ruft sie ein Modell eines externen Anbieters auf, gehen die Daten dorthin.
basebox läuft in einer eigenen Umgebung je Organisation in unserem Rechenzentrum in Deutschland oder auf einem Server nur für Sie, bei Ihnen und auf Wunsch ohne Internetverbindung. In der Cloud läuft das KI-Modell auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. basebox schickt Ihre Daten standardmäßig an kein KI-Modell eines anderen Anbieters; ein externes Modell gibt es nur als eigene App, wenn Sie sie ausdrücklich einrichten lassen.
Was das für Patientendaten und das Sozialgeheimnis bedeutet, erklären die Ratgeber Art. 9 DSGVO und KI, § 203 StGB und KI und Steuer-, Sozial- und Meldegeheimnis bei KI.
Was kostet es?
Dify (Stand 11.10.2026, bei jährlicher Zahlung, US-Dollar): Sandbox kostenlos, Professional 590 US-Dollar und Team 1.590 US-Dollar je Workspace und Jahr in der Dify Cloud, Enterprise nach Angebot. Die Community-Fassung zum Selbstbetrieb kostet keine Lizenz; dazu kommen Server, KI-Modell und Arbeitszeit für Betrieb und Updates.
basebox in der Cloud kostet 490 € pro Person und Jahr bei 5 Personen, 240 € bei 200 Personen und 199 € bei 1.000 Personen. Mit Server zahlen Sie einmal den Kauf, dazu Lizenz und Servicevertrag im Jahr; über fünf Jahre umgerechnet bei 200 Personen rund 267 € pro Person und Jahr; anmelden darf sich jeder. Alle Funktionen sind in jeder Lizenz enthalten. Listenpreise netto; jede andere Konfiguration rechnet der Rechner.
Was muss Ihre IT tun?
Dify: Laut Anbieter betreibt Ihre IT Dify im eigenen Haus auf Kubernetes, in einer eigenen Cloud-Umgebung oder ohne Internetverbindung mit Modellen im Haus und bindet die Modelle je Anwendung an; in Enterprise kommt die Anmeldung über SAML oder OIDC und die Bereitstellung von Konten über SCIM dazu.
basebox: In der Cloud bindet Ihre IT die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory oder Microsoft Entra ID); Betrieb, Updates und Sicherung übernehmen wir. Beim Server stellen Sie Stellplatz, Strom und Netz; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert in drei Wochen und baut an einem Tag ein. Die Inbetriebnahme in Ihrer IT und den laufenden Betrieb übernehmen wir auf Wunsch. Fachsysteme wie das KIS binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt.
Was Dify mitbringt, was basebox nicht hat
- Visueller Baukasten heute: Abläufe und Agenten lassen sich schon jetzt grafisch zusammensetzen; der App Builder von basebox kommt ab November 2026.
- Freie Wahl des Modells je Anwendung, auch mehrerer Anbieter.
- Einsehbarer Quellcode und eine kostenlose Fassung zum Selbstbetrieb.
- Viele Erweiterungen: laut Anbieter (Stand 2025) über 260 Plugins.
- Kostenloser Einstieg in der Cloud für eine Person; die Cloud von basebox beginnt bei 5 Personen, der Start mit 1 Mio. Tokens ist kostenlos.
Für wen passt was?
- Dify passt zu Entwicklungsteams, die KI-Anwendungen selbst bauen und betreiben, Modelle frei kombinieren wollen und Lizenzbedingungen, Updates und Nachweise selbst prüfen.
- basebox passt zu Krankenhäusern, Kommunen und Behörden, deren Mitarbeitende mit Patienten-, Bürger- oder Sozialdaten arbeiten: in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit fertigen Apps, die man teilt, ohne Daten zu teilen, Konnektoren mit dem eigenen Zugang jeder Person, Protokoll, AVV, Vereinbarung nach § 203 StGB, Updates und Support. basebox bietet Cloud und Server in Deutschland, Österreich und der Schweiz an, in Frankreich den Server; Oberfläche und Support gibt es auf Deutsch und Englisch.
Wie sich Workflow-Werkzeuge und KI-Plattformen allgemein unterscheiden, steht in KI-Plattform oder Workflow-Werkzeug.
Häufige Fragen
Ist Dify Open Source?
Dify steht unter einer veränderten Apache-2.0-Lizenz mit Zusatzbedingungen: Ohne schriftliche Erlaubnis von Dify darf der Quellcode nicht für einen Betrieb mit mehreren Mandanten genutzt werden (ein Mandant ist ein Workspace), und Logo und Copyright in der Oberfläche dürfen nicht entfernt werden. Damit ist Dify nicht Open Source im Sinne der Open Source Definition.
Darf ein IT-Dienstleister Dify für mehrere Kommunen oder Häuser betreiben?
Nach dem Lizenztext nur mit schriftlicher Erlaubnis von Dify, weil das ein Betrieb mit mehreren Mandanten wäre. Fragen Sie den Anbieter, welche Lizenz dafür nötig ist.
Kann Dify basebox als KI-Modell nutzen?
basebox hat eine OpenAI-kompatible Schnittstelle mit eigenem Schlüssel je Person. Werkzeuge, die eine OpenAI-kompatible Schnittstelle ansprechen, können sie nutzen; jeder Aufruf läuft mit den Rechten der Person, der der Schlüssel gehört.
Quellen
- Dify: Lizenz (GitHub, langgenius/dify) ↗
- Dify: Preise (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Dify: Enterprise (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Dify: Anmeldung über SSO in Dify Enterprise (Dokumentation) ↗
- Dify: Dify Cloud, Speicherort der Daten (Dokumentation) ↗
- Dify: LangGenius auf dem AWS Summit Japan 2025 (Sitz in Kalifornien) ↗
- Open Source Initiative: The Open Source Definition ↗
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Dify stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.