basebox und Make oder Zapier im Vergleich: Automatisierung als Dienst oder KI-Plattform
Make (Teil von Celonis) und Zapier (USA) sind Dienste im Internet, mit denen Fachleute Abläufe zwischen Tausenden Anwendungen automatisieren, auch mit KI-Schritten und Agenten; eine andere Bauart als basebox. basebox ist für Patienten-, Bürger- und Sozialdaten gebaut: Das KI-Modell betreibt basebox selbst, in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB. Bei 200 Personen kostet basebox in der Cloud rund 240 € pro Person und Jahr.
Anbieter: Make und Zapier ↗InternationalAngaben recherchiert am
Was unterscheidet basebox und Make oder Zapier auf einen Blick?
| Merkmal | basebox | Make | Zapier |
|---|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | Automatisierung als Dienst, mit KI-Schritten und Agenten; Make, Teil von Celonis | Automatisierung als Dienst, mit KI-Schritten, Agenten und Chatbots; Zapier, Inc., USA |
| Gebaut für | Patienten-, Bürger- und Sozialdaten in Klinik und Verwaltung, für alle Mitarbeitenden | Fachleute, die Abläufe bauen | Fachleute, die Abläufe bauen |
| Wo das KI-Modell rechnet | Bei basebox: in unserer Cloud in Deutschland oder auf Ihrem Server | Beim KI-Anbieter von Make (Modelle von OpenAI und Anthropic) oder über einen eigenen Schlüssel; einige KI-Funktionen laut Make in den USA | KI von Zapier; im Enterprise-Tarif eigenes Modell über AWS Bedrock |
| Verträge für Berufs- und Sozialgeheimnis | AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB zum Herunterladen | Nennt der Anbieter auf Anfrage | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Betriebswege | Unsere Cloud in Deutschland oder Server bei Ihnen, im Rechenzentrum oder auf Hardware Ihrer Wahl | Cloud von Make auf AWS, Datenzonen EU oder USA | Cloud von Zapier auf AWS in den USA |
| Preis bei 200 Personen | Cloud rund 240 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive; Server über fünf Jahre rund 267 € | Nach Credits, nicht nach Personen: Teams 29 US-Dollar im Monat bei 10.000 Credits; Enterprise nach Angebot | Nach Aufgaben, nicht nach Personen: Team ab 69 US-Dollar im Monat für 2.000 Aufgaben; Enterprise nach Angebot |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH), BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit | Nennt der Anbieter auf Anfrage | Nennt der Anbieter auf Anfrage |
| Anmeldung über die Benutzerverwaltung | LDAP, OIDC oder SAML, in jeder Lizenz | SAML oder OAuth | SAML ab Team, SCIM in Enterprise |
| Protokoll | Audit-Log, an Ihr SIEM übergebbar | Audit-Log laut Preisseite | Audit-Log (Team 6 Monate, Enterprise 1 Jahr), Weitergabe von Protokollen in Enterprise |
| Abläufe | App Builder ab November 2026, mit den Rechten der Person | Visueller Editor, Agenten (Beta) | Zaps, Agenten, Chatbots |
Angaben zu Make und Zapier nach den Websites der Anbieter, Stand 11.10.2026.
Was sind Make und Zapier?
Beide verbinden Cloud-Dienste ohne Programmieren: Ein Ereignis in einer Anwendung, etwa ein neues Formular oder eine E-Mail, löst Schritte in anderen Anwendungen aus. Beide haben inzwischen KI-Schritte und Agenten.
Make gehört zu Celonis, einem Anbieter für Prozessanalyse; das Copyright auf der Website nennt Celonis, Inc. Make nennt über 400.000 Kunden (laut Hersteller, ohne Datum). Mit dem Assistenten Maia lassen sich Abläufe und Agenten im Gespräch bauen.
Zapier ist ein US-Unternehmen. Im April 2026 hat Zapier seine Kontrollen für Unternehmen erweitert: eine gemeinsame Richtlinie für Abläufe, Agenten und angebundene KI-Assistenten, Beschränkung von Anwendungen und Aktionen, ein durchsuchbares Protokoll jeder Ausführung und die Weitergabe an Werkzeuge wie Splunk oder ein SIEM.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Make läuft auf AWS; Kunden wählen eine Datenzone in der EU oder in den USA. Make weist selbst darauf hin, dass die EU-Zone nicht für jede KI-Funktion gilt: Der Assistent Maia, die KI-Websuche und alle Modelle von OpenAI über den KI-Anbieter von Make werden in den USA verarbeitet. Zapier speichert laut eigener Datenschutzübersicht auf AWS in den USA. Bei beiden gehen die Daten eines Schritts an die Anwendung oder das Modell, das der Schritt aufruft.
basebox läuft in einer eigenen Umgebung je Organisation in unserem Rechenzentrum in Deutschland oder auf einem Server nur für Sie, bei Ihnen und auf Wunsch ohne Internetverbindung. In der Cloud läuft das KI-Modell auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. Der US Cloud Act gilt für basebox nicht; einen US-Bezug gibt es nur, wenn Sie eine App mit externem Modell einrichten lassen.
Was das für Patientendaten und das Sozialgeheimnis bedeutet, erklären die Ratgeber Art. 9 DSGVO und KI, § 203 StGB und KI und Steuer-, Sozial- und Meldegeheimnis bei KI.
Was kostet es?
Make (Stand 11.10.2026, US-Dollar): kostenlos bis 1.000 Credits im Monat; bei 10.000 Credits im Monat Core 9, Pro 16 und Teams 29 US-Dollar im Monat; Enterprise nach Angebot. Abgerechnet wird nach Credits, die meisten Schritte kosten einen.
Zapier (Stand 11.10.2026, US-Dollar, bei jährlicher Zahlung): kostenlos bis 100 Aufgaben im Monat; Pro ab 19,99 US-Dollar im Monat für 750 Aufgaben, Team ab 69 US-Dollar im Monat für 2.000 Aufgaben; Enterprise nach Angebot.
basebox in der Cloud kostet 490 € pro Person und Jahr bei 5 Personen, 240 € bei 200 Personen und 199 € bei 1.000 Personen. Mit Server zahlen Sie einmal den Kauf, dazu Lizenz und Servicevertrag im Jahr; über fünf Jahre umgerechnet bei 200 Personen rund 267 € pro Person und Jahr; anmelden darf sich jeder. Alle Funktionen sind in jeder Lizenz enthalten. Listenpreise netto; jede andere Konfiguration rechnet der Rechner.
Die Preismodelle lassen sich nicht eins zu eins vergleichen: Make und Zapier rechnen nach Ausführungen, basebox nach Personen oder Server.
Was muss Ihre IT tun?
Make und Zapier: Beide laufen laut Anbieter als Dienst in ihrer Cloud, ohne Installation; die Anmeldung über SAML gibt es bei Make und bei Zapier ab dem Tarif Team, SCIM bei Zapier Enterprise.
basebox: In der Cloud bindet Ihre IT die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory oder Microsoft Entra ID); Betrieb, Updates und Sicherung übernehmen wir. Beim Server stellen Sie Stellplatz, Strom und Netz; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert in drei Wochen und baut an einem Tag ein. Die Inbetriebnahme in Ihrer IT und den laufenden Betrieb übernehmen wir auf Wunsch. Fachsysteme wie das KIS binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt.
Was Make und Zapier mitbringen, was basebox nicht hat
- Automatisierung heute: Abläufe, die von selbst starten, gibt es bei beiden schon jetzt; der App Builder von basebox kommt ab November 2026.
- Sehr viele fertige Anbindungen an Cloud-Dienste. basebox bindet Systeme über Konnektoren aus seiner Bibliothek an; fehlt einer, bauen wir ihn zum Festpreis.
- Kostenloser Einstieg und kleine Tarife für einzelne Personen; die Cloud von basebox beginnt bei 5 Personen.
- Eigenes KI-Modell des Kunden: bei Make über einen eigenen Schlüssel, bei Zapier Enterprise über AWS Bedrock.
Für wen passt was?
- Make und Zapier passen zu Teams, die Abläufe zwischen Cloud-Diensten automatisieren und deren Daten in der Cloud des Anbieters verarbeitet werden dürfen.
- basebox passt zu Krankenhäusern, Kommunen und Behörden, deren Mitarbeitende mit Patienten-, Bürger- und Sozialdaten arbeiten: in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit fertigen Apps, Konnektoren mit dem eigenen Zugang jeder Person, Protokoll, AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB. basebox bietet Cloud und Server in Deutschland, Österreich und der Schweiz an, in Frankreich den Server; Oberfläche und Support gibt es auf Deutsch und Englisch.
Wie sich Workflow-Werkzeuge und KI-Plattformen allgemein unterscheiden, steht in KI-Plattform oder Workflow-Werkzeug.
Häufige Fragen
Bleiben bei Make mit der EU-Datenzone alle Daten in der EU?
Nicht automatisch. Make schreibt, dass die Wahl einer EU-Zone nicht bedeutet, dass jede Anfrage in der EU verarbeitet wird. Einige KI-Funktionen, etwa der Assistent Maia und die KI-Websuche, laufen laut Make unabhängig von der Zone in den USA. Bindet man einen eigenen KI-Anbieter an, entfällt die EU-Zusage von Make für diese Schritte weitgehend.
Wo speichert Zapier die Daten?
Laut Zapier auf Servern von AWS in den USA, auch die Daten, die Zapier im Auftrag der Kunden verarbeitet. Eine Wahl der Region nennt die Datenschutzübersicht nicht.
Kann basebox E-Mails automatisch bearbeiten wie ein Zap?
Heute bittet eine Person basebox im Chat oder in einer App, ihr Postfach zu bearbeiten; nichts läuft von selbst. Ab November 2026 verarbeitet ein Agent aus dem App Builder eingehende E-Mails selbstständig, schreibende Aktionen wie Weiterleiten erst nach Freigabe durch einen Menschen.
Quellen
- Make: Preise (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Make: Über Make, Teil von Celonis (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Make: KI-Anbieter und Datenzonen (Hilfe) ↗
- Celonis: Vertragsunterlagen für Make (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Zapier: Preise (abgerufen 11.10.2026) ↗
- Zapier: Data Privacy Overview ↗
- Zapier: Enterprise AI Governance (Pressemitteilung über Business Wire, 24.04.2026) ↗
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Make und Zapier stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.