basebox und Open-Source-Agenturen im Vergleich: individuelles KI-Projekt oder fertige Plattform
Open-Source-Agenturen bauen für ein Haus eine KI-Lösung aus frei verfügbaren Bausteinen wie Chat-Oberfläche, Modell-Server und Automatisierung, abgerechnet als Projekt; das ist eine andere Bauart als die fertige Plattform basebox. basebox ist für Patienten-, Bürger- und Sozialdaten gebaut: Das KI-Modell betreibt basebox selbst, in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, mit AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB. Partner richten basebox auch ein.
Anbieter: Open-Source-Implementierungsagenturen ↗InternationalAngaben recherchiert am
Was unterscheidet basebox und Open-Source-Agenturen auf einen Blick?
| Merkmal | basebox | Open-Source-Agenturen |
|---|---|---|
| Was es ist | KI-Plattform: Chat, Apps, Konnektoren, Rechte, Protokoll | Dienstleistung von Agenturen und IT-Dienstleistern: individuelle Lösung aus Open-Source-Bausteinen, je Projekt verschieden |
| Gebaut für | Patienten-, Bürger- und Sozialdaten in Klinik und Verwaltung | Das Haus, für das das Projekt entsteht, zugeschnitten auf dessen Abläufe |
| Wo das KI-Modell rechnet | Bei basebox: in unserer Cloud in Deutschland oder auf Ihrem Server | Je Projekt: lokales Modell im Haus, bei der Agentur oder einem Hoster, oder Modell eines externen Anbieters |
| Verträge für Berufs- und Sozialgeheimnis | AVV und Vereinbarung nach § 203 StGB zum Herunterladen | Je nach Agentur und Vertrag |
| Betriebswege | Unsere Cloud in Deutschland oder Server bei Ihnen, im Rechenzentrum oder auf Hardware Ihrer Wahl | Je nach Vertrag: beim Haus, bei der Agentur oder einem Hoster |
| Preis bei 200 Personen | Cloud rund 240 € pro Person und Jahr, KI-Modell und Konnektoren der Bibliothek inklusive; Server über fünf Jahre rund 267 € | Projekt nach Aufwand oder Festpreis, dazu Wartung; nennt die Agentur auf Anfrage |
| Nachweise | ISO 27001 zertifiziert (basebox GmbH), BSI C5 Typ 1 für die Cloud in Arbeit | Je nach Agentur und Projekt; beim Selbstbetrieb Sache des Hauses |
| Ergebnis | Dieselbe Plattform für alle Kunden, Apps und Konnektoren je Haus | Je Projekt verschieden |
| KI-Modell | KI-Modell in basebox, von uns ausgewählt und geprüft, Wechsel per Update | Von der Agentur ausgewählt; Wechsel als weiterer Auftrag oder im Wartungsvertrag |
| Updates | In der Lizenz enthalten, auch Sicherheitsupdates | Je nach Wartungsvertrag |
Diese Seite beschreibt eine Gruppe von Anbietern, keine einzelne Firma. Angebote unterscheiden sich stark; fragen Sie die Agentur nach den Punkten unten.
Was machen Open-Source-Agenturen?
Agenturen und IT-Dienstleister bauen für ein Haus eine KI-Lösung aus frei verfügbaren Bausteinen. Typisch sind eine Chat-Oberfläche wie Open WebUI oder LibreChat, eine Software, die das KI-Modell ausführt, etwa vLLM oder Ollama, eine Suche in Dokumenten und für Abläufe ein Werkzeug wie n8n. Die Agentur wählt die Bausteine, verbindet sie, passt sie an die Abläufe des Hauses an und richtet sie auf dessen Hardware oder bei einem Hoster ein. Häufig gehören Beratung, Workshops und Schulungen dazu. Was dahinter steckt, beschreibt der Ratgeber Open-Source-Agenturen: was hinter individueller KI-Implementierung steckt.
Welche Agenturen gibt es in Österreich?
Auch in Österreich bauen Agenturen KI-Lösungen aus Open-Source-Bausteinen und Werkzeugen wie n8n. Einige Beispiele nach den Angaben auf ihren eigenen Websites (Stand 11.10.2026), ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Bewertung:
| Agentur | Sitz | Schwerpunkt laut eigener Website |
|---|---|---|
| Blck Alpaca | Wien | KI-Agenten und Automatisierung mit n8n, LangChain, PostgreSQL und Docker; n8n auf Servern in Deutschland (Hetzner); Modelle von OpenAI, Anthropic oder Open-Source-Lösungen je Projekt |
| alloq.digital | Imst, Tirol | KI-Automatisierung mit n8n und KI-Agenten; Festpreis je Ablauf, dazu laufende Kosten für Werkzeuge und Modelle; Hosting in Europa |
| KI Kanzlei | Rossatz, Niederösterreich | Private KI mit Open-Source-Modellen beim Kunden oder mit Hosting in Österreich und der EU, dazu Voicebots, Chatbots und n8n-Automatisierung; bezeichnet sich als KI-Agentur |
| holzweg | Innsbruck | Webagentur mit dem Bereich KI und Automatisierung; n8n-Abläufe einschließlich eingerichtetem Selbstbetrieb, Schulung und laufendem Betrieb |
Projektpreise nennen diese Agenturen auf ihren Websites nicht. Für Österreich gelten dieselben Fragen wie unten; bei Gemeinden kommt das Vergaberecht dazu, siehe Vergaberecht für KI in Österreich. Eine Übersicht weiterer Anbieter steht im Ratgeber KI-Anbieter in Österreich.
Was sollten Sie vor dem Auftrag klären?
- Lizenzen der Bausteine: Sie sind verschieden. vLLM steht unter Apache 2.0, Ollama und LibreChat unter MIT. Open WebUI hat eine eigene Lizenz mit einer Klausel zum Markennamen ab 50 Personen in 30 Tagen. n8n erlaubt unter seiner Sustainable Use License die Nutzung für eigene interne Geschäftszwecke; ob ein Betrieb durch die Agentur für Sie darunter fällt, klären Sie mit der Agentur und im Lizenztext.
- Rechte am Code: Welche Nutzungsrechte bekommen Sie, erhalten Sie den Quellcode und die Dokumentation?
- Updates über Jahre: Wer verfolgt Sicherheitslücken in allen Bausteinen, wer spielt Updates ein, was kostet das? Bausteine können auch eingestellt werden; Flowise etwa wird seit Juli 2026 nicht mehr weiterentwickelt.
- Modellwechsel: Wer prüft neue Modelle und tauscht sie aus, und wer testet danach die Anwendungen?
- Nachweise: AVV, technische und organisatorische Maßnahmen, Zertifikate der Agentur und Unterlagen für Datenschutz, Personal- oder Betriebsrat.
- Abhängigkeit von Personen: Wie viele Fachleute kennen die Lösung? Mehr dazu im Ratgeber zum Bus-Faktor.
- Haftung: Die neue Produkthaftungsrichtlinie (EU) 2024/2853 erfasst auch Software. Wer dann als Hersteller gilt, klären Sie im Vertrag; Einzelheiten im Ratgeber Haftung: Open-Source-Eigenbau oder gekaufte Plattform?.
Wo laufen Plattform und KI-Modell?
Bei einer Agentur entscheidet das Projekt: im Rechenzentrum des Hauses, bei der Agentur oder bei einem Hoster, mit einem lokalen Modell oder dem Modell eines externen Anbieters.
Bei basebox läuft die Plattform in einer eigenen Umgebung je Organisation in unserem Rechenzentrum in Deutschland oder auf einem Server nur für Sie, bei Ihnen und auf Wunsch ohne Internetverbindung. In der Cloud läuft das KI-Modell auf unseren Servern im Rechenzentrum München-Ost. basebox läuft auch auf Hardware, die Ihr Haus schon hat; ob sie reicht, prüfen wir vorher kostenlos.
Was das für Patientendaten und das Sozialgeheimnis bedeutet, erklären die Ratgeber Art. 9 DSGVO und KI, § 203 StGB und KI und Steuer-, Sozial- und Meldegeheimnis bei KI.
Was kostet es?
Agenturen rechnen meist nach Aufwand oder zum Festpreis je Projekt ab, dazu kommen Wartung, Hardware und Betrieb. Öffentliche Preise nennen die wenigsten; vergleichen Sie Angebote über fünf Jahre, nicht nur den Projektpreis. Eine Rechnung dafür steht im Ratgeber KI selbst betreiben oder Plattform kaufen.
basebox in der Cloud kostet 490 € pro Person und Jahr bei 5 Personen, 240 € bei 200 Personen und 199 € bei 1.000 Personen. Mit Server zahlen Sie einmal den Kauf, dazu Lizenz und Servicevertrag im Jahr; über fünf Jahre umgerechnet bei 200 Personen rund 267 € pro Person und Jahr; anmelden darf sich jeder. Updates und Support sind in der Lizenz enthalten. Die Inbetriebnahme in Ihrer IT kostet auf Wunsch einmalig 24.900 €, ein neuer Konnektor je nach System 1.900 € bis 13.800 € zum Festpreis. Listenpreise netto; jede andere Konfiguration rechnet der Rechner.
Was muss Ihre IT tun?
Open-Source-Agenturen: Je nach Vertrag richtet die Agentur die Lösung auf der Hardware des Hauses oder bei einem Hoster ein; Betrieb und Updates übernimmt danach die Agentur über einen Wartungsvertrag oder Ihre IT selbst.
basebox: In der Cloud bindet Ihre IT die Anmeldung an Ihre Benutzerverwaltung an (LDAP, OIDC oder SAML, etwa Active Directory oder Microsoft Entra ID); Betrieb, Updates und Sicherung übernehmen wir. Beim Server stellen Sie Stellplatz, Strom und Netz; unser Hardware-Partner FAST LTA liefert in drei Wochen und baut an einem Tag ein. Die Inbetriebnahme in Ihrer IT und den laufenden Betrieb übernehmen wir auf Wunsch. Fachsysteme wie das KIS binden wir an, sobald der Hersteller den Zugang bereitstellt.
Was Agenturen mitbringen, was basebox nicht hat
- Lösung nach Maß: Oberfläche, Abläufe und Bausteine richten sich ganz nach Ihrem Haus. basebox ist eine Plattform für alle Kunden; angepasst werden Apps, Konnektoren und Einstellungen.
- Freie Wahl der Bausteine und jedes Modells, auch Wechsel einzelner Teile.
- Quellcode im Haus, wenn der Vertrag das vorsieht. basebox ist nicht Open Source; wird basebox insolvent, veröffentlichen wir den Code als Open Source.
- Keine laufende Softwarelizenz, wenn alle Bausteine frei lizenziert sind; es bleiben Wartung und Betrieb.
- Beratung zu Prozessen, oft über die KI hinaus.
Für wen passt was?
- Eine Agentur passt zu Häusern mit sehr eigenen Anforderungen, die eine individuelle Lösung wollen und Wartung, Updates und Nachweise vertraglich oder mit eigenem Team dauerhaft absichern.
- basebox passt zu Krankenhäusern, Verwaltungen und Sozialträgern, deren Beschäftigte mit Patienten-, Bürger- oder Sozialdaten arbeiten: in unserer Cloud in Deutschland oder auf einem Server bei Ihnen, als fertige Plattform mit Apps, Konnektoren, Rechten, Protokoll, AVV, Updates und Support. Wer zusätzlich Beratung und Umsetzung vor Ort braucht, findet sie bei unseren Partnern.
Häufige Fragen
Arbeitet basebox mit Agenturen und Dienstleistern zusammen?
Ja. Partner wie evoila und Systhemis übernehmen Implementierung, Beratung und Betrieb, Consileon berät zur Einführung, Strategie und Schulungen. Eine Agentur kann also auch basebox für Ihr Haus einrichten und Apps bauen. Mehr auf Partner.
Wem gehört der Code, den eine Agentur für uns baut?
Das regelt der Vertrag mit der Agentur. Klären Sie vorher, welche Nutzungsrechte Sie am Code bekommen, ob Sie ihn erhalten und unter welchen Lizenzen die verwendeten Open-Source-Bausteine stehen.
Was passiert bei basebox, wenn es die Firma nicht mehr gibt?
Wird basebox insolvent, wird der Code als Open Source veröffentlicht, damit Kunden weiterarbeiten können. Apps mit ihren Anweisungen, Wissensdatenbanken und Einstellungen lassen sich exportieren.
Quellen
- vLLM: Quellcode und Apache-2.0-Lizenz (GitHub) ↗
- Ollama: Quellcode und MIT-Lizenz (GitHub) ↗
- Open WebUI: Lizenz mit Klausel zum Markennamen (Dokumentation) ↗
- LibreChat: Quellcode und MIT-Lizenz (GitHub) ↗
- n8n: Sustainable Use License (LICENSE.md, GitHub) ↗
- Flowise: The Future of Flowise (Einstellung der Entwicklung, Juli 2026) ↗
- Blck Alpaca: KI-Agent-Integration (Wien, abgerufen 11.10.2026) ↗
- alloq.digital: KI-Automatisierung (Imst, abgerufen 11.10.2026) ↗
- KI Kanzlei: Private AI und lokale KI (Niederösterreich, abgerufen 11.10.2026) ↗
- holzweg: n8n-Agentur, Blogbeitrag (Innsbruck, 01.09.2024) ↗
- Richtlinie (EU) 2024/2853 über die Haftung für fehlerhafte Produkte (EUR-Lex) ↗
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt, auf Grundlage der genannten Quellen. Verantwortlich für den Inhalt: basebox GmbH. Die Angaben über Open-Source-Implementierungsagenturen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen (Stand 11. Oktober 2026) und können sich geändert haben. Was öffentlich nicht bekannt ist, steht als offene Frage im Text. Korrekturen nehmen wir gern auf: support@basebox.ai. Keine Rechtsberatung, keine Haftung.